Demiurg Albert E.

Die Einsteinsche Kosmologie,  1917 - 2017.  Eine Theorie der Physik  oder  eine politische Doktrin [1]

"Es gibt keine Gravitation des Universums" ist wie der Satz "Die Erde ist nicht der Mittelpunkt".
Die Hüter der Heiligen Lehre sehen
den Teufel am Werk, Verschwörungstheorien.

[2]

Inhalt

Zusammenfassung:
So, wie das Universum als Ganzes keine Gravitation nach "außen" (außerhalb seiner selbst) entfalten kann, so entfaltet es als Ganzes auch keine Gravitation nach "innen".
Das Universum als Ganzes ist kein Objekt der Gravitation.
 [3]
(Zusammenfassung ausschl. der Physik-Thesen siehe mein Paper  ›› Skalierung der Raumzeit)
Der erste Abschnitt des Aufsatzes analysiert die fachlichen Fehler der Einsteinschen Fundamentalphysik des Universums sowie deren politische Ursachen (Bezug zum Zionismus).
Der zweite Abschnitt zeigt anhand einzelner Physiker, wie die Sackgasse der Einsteinschen Kosmologie im Wissenschaftsbetrieb festgeschrieben wird.

1917/18 ist die Zeit der allgemeinen sozialen Entwurzelung und Entgrenzung – und der großen Empörung. Es ist die Zeit, in der die bürgerliche Gesellschaft sich selbst entlarvt. Es herrscht Krieg und Revolution. Und in Kunst und Kultur herrscht ein verhöhnender, fast wahnhafter Ton: die Entwertung aller alten Werte (die sich final in der Dada-Bewegung zersetzen).

Was Albert Einstein ›› 1917 der Wissenschaft auftischt, mutet inhaltlich in der Tat an wie Dada, wie ein ›› umstürzlerisches literarisches Pamphlet oder wie geistige Subversion im Kriege. — Alles ist erlaubt. Alles ist "Dada". Warum also nicht gleich die Physik des ganzen Universums zu Dada machen...

Seither ist innerhalb von einhundert Jahren die damalige Enthemmung physikalischer und kosmologischer Spekulationen immer weiter fortgeschritten, bis aus ihr heute das ultimative Hemmnis für die physikalische Wissenschaft geworden ist.
Einstein's Versuch von 1917 war zweifellos ein großer Coup der Irrationalität. Die vorgestellte kosmologische These war das Produkt des gegenseitigen Hochschaukelns von —wie man heute einschätzen muss— Spekulanten der Physik, die vor allem von Selbsterhebung besessen waren [4] . – Aber das wird noch übertroffen. Der darauf aufbauende Zustand der Fundamentalphysik einhundert Jahre später —2017— ist die radikalste Bestätigung von Dada  (wahrscheinlich für alle Zeit – jeder Veruch der Wiedereinführung von Rationalität in das Thema wird mit der prompten Verdächtigung verhindert, das sei Antisemitismus).

Eine Nach-Einsteinsche Physik kündigt sich an in Europa.

Was die Überschrift behauptet, ist eigentlich Sarkasmus. Sie behauptet die Möglichkeit von fundamentalen weltanschaulichen ›› Umbrüchen, wie sie vor einhundert Jahren noch selbstverständlich war — wie sie aber heute politisch ausgeschlossen ist [27].
Der (weiche) Totalitarismus des 21. Jahrhunderts sieht vielmehr wie folgt aus :

Als am Anfang des 21. Jahrhunderts die Expansion des Universums genauer vermessen wurde (Messung von Supernovae, Typ Ia), stellten Physiker fest: die erwartete allmähliche Verringerung der Expansion (Verzögerung durch Gravitation des Universums) gibt es nicht. Statt dessen wurde (mit Vorbehalt) eine beschleunigte Expansion gemessen. – Was schließen nun Physiker daraus?:
"Es muss eine Kraft geben, die die Gravitation des Universums mit einer entgegengesetzten Wirkung noch übersteigt."
Dieser Schluß zwingt zu der Frage (vor einer sachlichen Analyse im Folgenden) :
Wie erkenntnisresistent (dada) sind Physiker eigentlich?
Für Physiker ist es vollkommen undenkbar zu schlußfolgern:  Alle Prämissen wieder auf Null ! Es gibt keine "Gravitation des Universums". – Das wäre für sie genauso illegal und selbstausgrenzend, wie beim Festumzug im Märchen zu rufen: "Der Kaiser ist nackt"[5] [6]

*  *  *

Die Irreführungen in der
Einsteinschen Kosmologie

Der dunkle, schicksalhafte, in die Irre führende Schritt der mathematischen Kosmologie ist die Herleitung der sog. Friedmann-Gleichungen aus den Einsteinschen Feldgleichungen der Gravitation. – Ein Schritt, den Einstein 1917 in Ansätzen bereits selbst vollzogen hatte. Friedmann konkretisierte 1922 Einsteins "Kosmologische Betrachtungen" von 1917 und kam auch zu nicht-statischen Lösungen der Gleichungen (Expansion).
Die Herleitung war letztlich von Wunschdenken getrieben, denn damit einher geht die nicht gerechtfertigte Übertragung der Gültigkeit der Gleichungen (für kosmische Massen) auf den Kosmos als Ganzes. – Es erscheint mathematisch nicht falsch, führt aber im Sinngehalt in die geistige Katastrophe. [4]

H 2 = ( a ˙ a ) 2 = 8 π G 3 ρ k c 2 a 2   + Λ c 2 3 {\displaystyle H^{2}=\left({\frac {\dot {a}}{a}}\right)^{2}={\frac {8\pi G}{3}}\rho -{\frac {kc^{2}}{a^{2}}}\ +{\frac {\Lambda c^{2}}{3}},}

Im Einzelnen (unter Einbeziehung der auf die Gleichung aufbauenden Modelle) beherrscht Wunschdenken das Modell in folgenden Punkten:

–  Zeitablauf des Universums
–  Gravitation des Universums
–  Metrik des Universums
–  Expansion des Universums
–  Thermodynamik des Universums

Die mathematische Beschreibung eines unendlichen, isotropen Universums als Gravitationsfeld liefert keine Ergebnisse.

Alle fünf Punkte beweisen, daß in der Einsteinschen Kosmologie das Bild von der Wirklichkeit der Theorie angepasst wird (und nicht korrekterweise die Theorie der Wirklichkeit). [12]  Einstein's Methode ist es, kognitive Dissonanz mit mathematischen Gleichungen zu überdecken [20].
Es handelt sich dabei um das spektakulärste Beispiel in der Geschichte der Menschheit für Forschungsmethoden, die nicht-wissenschaftlich sind – um das spektakulärste Beispiel für Pseudowissenschaft und Schwindel.

Der Abgrund, der sich für die Menschheit in dieser Sache auftut, ist nicht die (sicherlich beschämende) Entwicklung eines rein spekulativen Weltmodells, es ist vielmehr die Offenbarung, wie leicht es möglich ist, auch bei einer offensichtlichen Realitätsverbiegung die Denk- und Urteilsfähigkeit der weltweiten Öffentlichkeit zu paralysieren – systematisch und jahrhundertlang. (siehe auch Michael Esders, "Sprachregime")

Bei den fraglichen Abwegen des Denkens handelt sich durchaus um eine Offensichtlichkeit, auch wenn der Respekt vor dem Namen Einstein dieses Urteil vielleicht hemmt – sie erfordert weder höhere Mathematik noch eine elaborierte Erkenntnistheorie. Eigentlich genügt die triviale logische Feststellung:  Es kann keine Gravitation des Universums geben / 'Der Kaiser ist nackt'. – Aber jeder Versuch einer Aufklärung in einem solchen Fall wird für paranoid erklärt und führt zur Ächtung (mit dem Vernichtungsurteil 'Antisemitismus').

Mit den künftigen manipulativen Möglichkeiten global wirkenden künstlicher Intelligenz (angewendet auf die Kontrolle von Publikationen und den öffentlichen Diskurs) wird die erahnte, unentrinnbare Gefangenschaft der Menschheit in einer solcherart verbogenen (faschistoiden) Wirklichkeit unausweichlich.

Kritik an Einstein's Universum

"Zealot", Plakat.  (Aufklärung schockiert gelegentlich  –  weil nicht sein kann, was nicht sein darf.)
Der Vergleich, den das Plakat anstellt, ist nicht ganz gerecht gegenüber Goebbels. Schließlich hatte der nichts zu schaffen mit dem Abwurf der Atombombe, im Gegensatz zu Einstein, der deren Entwicklung und Einsatz mit einem Brief in die Wege geleitet hatte.
– Was beide Persönlichkeiten in der Tat verbindet, ist die Kenntnis, daß Wahrheit ein Konstrukt ist - und natürlich ihre Schwäche für das technisierte Verbrennen von Menschenfleisch.   [13]

Die Anfänge der Einsteinschen Kosmologie

Albert Einstein legte die 'Feldgleichungen der Gravitation' [14] der Preußischen Akademie der Wissenschaften am 25. November 1915 vor.
➡️ Annalen der Physik
➡️ 'Einstein was no lone genius',  (Jürgen Renn, 2015)

1917 ergänzt Einstein seine großartige Zusammenschau der Allgemeinen Relativität [15] mit kosmologischen Überlegungen, die bis heute zu fragwürdigen Interpretationen führen.
Er erweiterte in seinen 'Kosmologischen Betrachtungen zur allgemeinen Relativitätstheorie' (dem Beginn der Einsteinschen Kosmologie) das System des Isaac Newton, welches einen Mittelpunkt des Universums voraussetzen würde, und postulierte statt dessen folgendes Weltall:

ein in sich räumlich geschlossenes raumzeitliches Kontinuum, in dem Grenzwertfälle des Unendlichen mathematisch nicht auftreten

Einstein braucht diesen Trick (die Endlichkeitsprämisse seines Weltmodells), um die irrige, damals schon zweihundert Jahre alte Newtonsche Vorstellung aus der Mottenkiste ziehen zu können, die Welt sei im Ganzen von Gravitation dirigiert. (Einstein erlag anscheinend wie Newton der Verlockung, die gefundenen Formeln zum Mittelpunkt der Welt zu erklären.) [16a]
Zur Rechtfertigung muß man einräumen, daß sich die Vorstellung in der Tat inhaltlich aufdrängt. Schließlich war es der größte Gedanke jener glorreichen Epoche der Physik überhaupt, daß Gravitation keine Eigenschaft der Himmelskörper, sondern eine der Raumzeit selbst ist. (Später beschreibt es J. Wheeler so: "Die gekrümmte Raumzeit sagt der Materie, auf welchen Bahnen sie sich zu bewegen hat und die Materie sagt der Raumzeit, wie sie sich zu krümmen hat.")

In der Folge haben A. Friedmann und G. Lemaître die Einsteinschen Feldgleichungen konsequent auf das Universum als Ganzes angewendet. Heute wird allgemein geglaubt, die Gleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie seien zu diesem Zweck entwickelt worden. Dem ist jedoch nicht so.
Einstein hätte an diesem Punkt sagen können: "Stop. Die Feldgleichungen beschreiben und erklären Gravitation mittels Geometrie. Das Universum als Ganzes bietet in diesem Sinne jedoch keine Geometrie. Es gibt keine 'Gravitation des Universums'."
Einstein selbst hat solchen Unsinn wie "die Gravitation aller Objekte im Universum zusammengenommen" wohl selten ausgesprochen, setzt aber mit seiner Zustimmung zu Friedmann's Anwendung der Gleichungen genau diese voraus. Und er hat den Interpretationen unter Physikern diesbezüglich freien Lauf gelassen. [16] [17]

Auch später hat sich Einstein in diesem Punkt nicht revidiert. Er sah keinen Grund, die Verlockungen des eigenen Erfolgs in Frage zu stellen. In der zweiten Hälfte seines Lebens war Einstein obsessiv mit der Organisation von politischen Seilschaften (Zionismus) befasst (vergl. auch deren heutige Formen) und mit internationalen Einflußnahmen. [18]
Einstein wusste, Wahrheit ist letztlich das, was Staatsgewalt hinter sich hat, auch bei einer Wissenschaftsdoktrin.

Es ist die Konsequenz dessen, was Einstein in seinen zielstrebigen Korrespondenzen anschiebt, wenn alles auf die institutionelle Etablierung der politischen Unanfechtbarkeit seiner Doktrin hinausläuft – von der Princeton University Press über die Hebräische Universität in Jerusalem bis zum späteren
US-Diktat über die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) in Deutschland. [32]

Bekannt ist Einstein's Fundamentalopposition in den 1920ern zu allem, was die offizielle (großenteils antisemitische) Wissenschaftsszene in Europa betraf (seine Nobel Rede 1923 in Göteborg anstelle von Stockholm, seine Eigenfinanzierung des Wohnhauses in Caputh anstelle einer Schenkung der Stadt Berlin, die Entgegennahme wissenschaftlicher Ehrungen im Ausland, nicht in Deutschland, seine Förderung von Organisationen, die osteuropäische Juden zu Zehntausenden nach Berlin schleusten).

Entsprechend fiel Einsteins totale Abgrenzung gegenüber traditioneller europäischer Kosmologie aus. Er vermied es, die anerkannte, europäische Annahme eines unendlichen, ewigen Weltalls auch nur mit einem Wort in seinen Arbeiten zu erwähnen. Er wollte damit eine Fremdheit betonen, die nicht nur nicht überbrückbar ist, sondern einen Brückenschlag nicht will. – Sinngemäß:

Euer Kosmos ist nicht unser Kosmos. Wir wollen keinerlei Berührung, keine historische Bindung zu eurem 'unendlichen' All.  [8]

In seiner weiteren Annäherung an Lemaître's Big Bang Theorie ging Einstein soweit, in seiner Schrift von 1930 'Zum kosmologischen Problem der allgemeinen Relativitätstheorie' das Universum als "räumlich sphärische Welt" mit einem bestimmten (statischen oder wachsenden) Radius zu definieren.

In der folgenden Entwicklung des Weltmodells wird die Größe 'Radius' in den Gleichungen durch 'Radius der Raumkrümmung' ersetzt – eine Erweiterung, die dem Modell auf den ersten Blick seine Trivialität nimmt. Aber der fragwürdige Zweck des Modells, nämlich eine 'Gravitation des Universums' darin unterzubringen, bleibt der selbe.

Das "Blasenuniversum" war kein wissenschaftlicher Irrtum, sondern (unwissenschaftliche) Spekulation von Anbeginn. Einstein hat das Salonfähigmachen von Pseudowissenschaft in Kauf genommen, weil das Bedürfnis nach totaler (wenn auch oft eher heimlicher) Ablehnung der europäischen Wissenschaftstradition für ihn Priorität hatte. Die Physik des Blasenuniversums existiert somit nur aus politischen, anti-abendländischen, Gründen.

Im Kontext der Erkenntnistheorie könnte man Einsteins Methode als Anti-Scholastik bezeichnen. Sein Weltmodell gründet nicht auf der Untersuchung von Argumenten, die dafür oder dagegen sprechen, nicht auf Sinn und Einsicht in den Weltzusammenhang, sondern (zur Rechtfertigung eines Eigensinns) auf Formalien/ Formeln. [19]

Mathematik ist, recht verstanden, das korrekte Beschreiben von Sinnhaftigkeit.

Einsteins Methode dagegen unternimmt es, dieses Verhältnis von Sinn und Mathematik umzukehren. [12] [20]

Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie, Berlin-Dahlem. (Ein Institutsgebäude für Physik gab es in Einsteins Berliner Jahren noch nicht.)

Erstaunlich ist, daß Einsteins Weltmodell und seine Arbeitsmethode von den befreundeten Kollegen am Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik und in der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (KWG) kaum kritisch hinterfragt wurden, jedenfalls nicht in Fachpublikationen (nicht von Max von Laue, Lise Meitner, Otto Hahn etc.).
Ich vermute, so wie Einstein seine Eskapaden als "Ober-Sozi" bei abendlichen Gesellschaften in Planck's Wohnhaus durch persönlichen Charme tolerierbar machte, so wurden auch seine Ideen zur Kosmologie geachtet, aber nicht unbedingt geteilt. (Herzliche Ignoranz oder gar Abneigung unter Fachkollegen ist ohnehin üblich. Einstein nennt es 'deutsches Scheuleder'.)

Welche dramatischen Folgen diese akademische Toleranz/ Ignoranz hatte, zeigte sich erst viel später, als das Weltmodell in den USA in den 1970er Jahren zum Dogma erhoben wurde, teils mittels Trivialisierung in der Populärwissenschaft, teils durch absurdes (schematisches) Ausufern [*] des mathematischen Formelwerks eines 'Blasenuniversums'.

➡️ "Max Planck und Albert Einstein: Kollegen im Widerstreit",
(Dieter Hoffmann, 2009, 17 Seiten, PDF, via spectrum.de)

All die zehntausende Fachbücher, Lehrstühle und Papers, die heute versuchen, die Widersprüche des Blasenuniversums passend zu machen, all die selbstgerechten "Stanford Lectures" auf YouTube, all die "MIT"- und "TED-Vorlesungen" (jene, die Jahr um Jahr das stereotype Tortendiagramm der Universumsenergie in die Hörsäle projizieren), haben, um es klar zu sagen, Nonsens zum Gegenstand.

[*] Einer der maßgeblichen Betreiber der damaligen doktrinären Festschreibung, der Kosmologe James Peebles (bekannt als "Mr. 95-per-cent-are-dark"), erhielt 2019 dafür den Nobelpreis für Physik.

Die Festschreibung der Doktrin

2014 stellte Alan Guth auf dem World Science Festival fest: "Wissenschaft ist eine Arena wettstreitender Ideen. [ .. ]  Jene Idee, die die weiteste Verbreitung erfährt, ist wahr."
Dieses Verständnis von Wahrheit hat mit der europäischen Tradition der Aufklärung nichts mehr gemein. Es ist vielmehr Herrschaftsstrategie, die breit-grinsende Arroganz der Macht, die genau weiß, daß die Einsteinsche Doktrin in der Kosmologie nicht mehr zu gefährden ist [27].

Die US-Strategie zur Kontrolle der Wissenschaft in Europa nach 1945 umfasst im Wesentlichen drei Bereiche:

Bei der systematischen ›› Manipulation des Weltbildes sowohl in der Forschung als auch bei interessierten Laien gibt es technisch und ethisch kaum noch Grenzen:

Wie geschickt die US-Propaganda ihre Weltanschauungsdoktrin etabliert, verdeutlicht ein Beispiel:
In den oben aufgeführten TV-Dokus wird behauptet, für die Kosmologie um 1900 hätte das Universum jenseits der Milchstraße geendet. Davon ausgehend können die Dokus weiter behaupten, das Einsteinsche Blasen- Universum stellte eine Ausweitung des damaligen Weltbildes dar.

Tatsächlich aber ging die Wissenschaft um 1900 von einem unendlichen Kosmos aus (auch wenn noch nicht bekannt war, daß es Galaxien waren, die sich jenseits der Milchstraße zeigten). Die Unendlichkeit war philosophisch weitreichend erörtert (in der Neuzeit seit Giordano Bruno) und die Einführung eines 'Blasen-Universums' somit eigentlich eine absurde Einengung des Weltbildes, die sich nur mit den geänderten Machtverhältnissen nach 1945 durchsetzen ließ.

happy day in rabbitland

Herrschaft vs. Wahrheit

Seit einhundert Jahren hält die Einsteinsche Kosmologie die Fundamentalphysik in einer Sackgasse gefangen und leitet tausende wissenschaftliche Karrieren in den (gemeinschaftlich verdrängten, aber objektiven) Ruin. – Das sind substanzielle und zeitliche Dimensionen, die nur mit der Wirkung der Spanischen Inquisition des Nachmittelalters verglichen werden können.
Es stellen sich hier zwei Fragen:

1. Wie und warum zwingt in der heutigen Welt (die sich für aufgeklärt hält), eine bestimmte Clique dieser Welt ein falsches, irreleitendes Weltbild auf?
Die Antwort weist auf eine Machtfrage:  Der Kern dieses globalen Vorsatzes ist nicht eigentlich das 'Aufzwingen' gegenüber anderen, sondern das Ansichreißen (für sich selbst), das Erbeuten der Welt. (siehe unten: "Modernes Denken ist Eigentum der jüdischen Rasse".)
Für diese Clique ging es nie um wissenschaftliche Erkenntnis oder um Wahrheit, sondern immer um die Erlangung strategischer Positionen in der (nicht nur wissenschaftlichen) Gesellschaft, um Selbsterhöhung. Letztlich geht es für sie um die Sicherstellung:

Die Zukunft, der Kosmos, gehört uns, nicht euch.

2. Warum gelingt es der Menschheit nicht, sich aus dem weltanschaulichen Würgegriff zu befreien?
Die Etablierung der Kosmologie des Blasenuniversums dient an hervorragender Stelle zur Legitimation einer intellektuellen Führerschaft, jüdischer intellektueller Führerschaft.  Führerschaft heißt dabei nicht bloß 'Was wird gedruckt', 'Wem werden Denkmäler gesetzt', 'Wer wird für einen Job eingestellt', 'Wer hat Zugang zu höherer Bildung'.

Die sozio-strategische Kampagne "Diversität" suggeriert Unvoreingenommenheit. – Aber das genaue Gegenteil, nämlich das Durchdrücken einer bestimmten intellektuellen Führerschaft, wird unter dem Etikett "Diversität" betrieben: das systematische Herausdrängen national-europäischer Geistigkeit aus den Kulturen in Europa.
Was vor einhundert Jahren ein (Welt)Krieg war, kommt heute unmilitärisch daher, bunt, jugendlich-frisch und nennt sich jetzt 'Kampagne' – ist aber eigentlich das selbe und hat die selben Ziele und Täter wie damals.
Beispiel politisch gewünschten Herausdrängens aus der Wissenschaft: siehe unten, MPG.
Beispiel politisch gewünschten Herausdrängens aus der Medienpräsenz: siehe Bayerischer Rundfunk.

Intellektuelle Führerschaft heißt vor allem:  Was ist Wahrheit und was ist Lüge. – Sie definiert die Denkräume, die nicht verlassen werden dürfen. (Und zwar hermetisch, sodass deren Existenz vom darin Gefangenen nicht wahrgenommen wird.)

›› Kampf um die geistige Herrschaft über Europa)
Damit ist das entsprechende Weltbild nicht bloß Wissenschaft oder eine Theorie, sondern Pfeiler eines gesellschaftlichen und sozialen Systems, einer festgeschriebenen Zukunft, der Unterbindung einer anderen Zukunft.
Herbert Marcuse [25] bemerkt dazu im allgemeineren Sinn:

"Die Unterbindung sozialen Wandels ist vielleicht die hervorragendste Leistung der fortgeschrittenen Industriegesellschaft."

Die Zeit der Entstehung der Einsteinschen Kosmologie, das erste Viertel des 20. Jahrhunderts, war der Höhepunkt der Freiheitlichkeit in Weltanschauung und politischem Pluralismus. Nicht nur Einstein und seine Kreise, auch ganz entgegengesetzte Kräfte haben diese (speziell deutsche) Freiheitlichkeit für etwas ganz Unerwartetes genutzt, nämlich für deren Abschaffung.
Die Freiheitlichkeit erlaubte das Aufblühen aller Arten von Anschauungen und Lehren, politischer wie wissenschaftlicher, auch eindimensionaler und doktrinärer – ob nun einer Lehre von der zionistischen Neuorganisation Europas, einer Lehre vom Blasenuniversum oder der Ideen des Nationalsozialismus.
 [31]  Marcuse charakterisiert es so: "Der Erfolg hebt seine Voraussetzungen auf." [25]

Der Sozial- und Kulturwissenschaftler Prof. Joseph Vogl glaubt, daß Ideologien und falsches Bewusstsein auf lange Sicht nicht lebensfähig seien (siehe Video eines Gesprächs von 2009). — Wie sehr Vogl irrt, zeigt sich nicht nur an der Durchsetzung der Einstein'schen Kosmologie. Hoffnungen auf die (ehemals großartigen) Möglichkeiten von Aufklärung zu setzen, unter der Herrschaft des heutigen weichen Totalitarismus, ist der Glaube des Ertrinkenden an den Strohhalm als Rettung.

Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben – die rückblickende Sicht genau so wie deren Instrumentalisierung für Künftiges, Geplantes. In Israel ist Einstein die personifizierte Legitimation für den globalen jüdischen Anspruch auf Überlegenheit und Herrschaft. Eine Infragestellung Einstein's wäre ein Staatsverbrechen.
Letzlich ist die Einstein-Doktrin wie ein Prüfstein:  'Wenn wir die Menschheit sogar glaubenmachen können, in einer Universums-Blase zu leben, können wir auf Erden alles (und jede ideologische Blase) kontrollieren.'

Umgekehrt formuliert stellt sich die jüdische Strategie so dar: Das Lügengerüst ist bis zur Erlangung der Weltherrschaft mit allen Mitteln aufrechtzuerhalten (der Umbruch in eine "Sozio-Singularität" ist angeblich für ca. 2045 zu erwarten – eine Vorausschau aus jüdischer Sicht, die John von Neumann Anfang der 1950er Jahre traf, als er an der Entwicklung des MANIAC Computer's in Los Alamos mitwirkte).
Das Einsteinsche Weltmodell, dieser grandiose Beweis, daß anti-abendländische Unterwanderung gelingen kann, darf bis dahin keinesfalls seine zionistische Strahlkraft verlieren. (Danach wird das Thema Einstein mit Quantentheorien überdeckt werden und sich im Sande verlaufen. Der Sieger der Geschichte wird sich nicht zu verantworten haben.)

➡️ Einstein's Verhältnis zur Quantentheorie in Briefen und Zeitdokumenten

Zur Erläuterung, was der o.g. weiche Totalitarismus in weiterem Sinne bedeutet, hier zwei andere Zusammenhänge:
›› Ethnische Transformation als Herrschaftsstrategie (mein Aufsatz von 2018)
›› It Felt Like A Kiss (Adam Curtis, experimental video, 2009)

Illustration: "Sozio-Singularität  –  Hinrichtung der Völker  –  Verschwörungsmythos"

Der europäischen Wissenschaft ist der existenzielle Ernst der Lage bewusst:  Wenn ich Physiker diesbezüglich mit einem offenen Wort konfrontiere, erhalte ich erstarrtes Schweigen (um nicht zu sagen: Existenzangst) als Echo. (Anmerkung zur Durchstreichung:  Ich habe meine Illusion inzwischen aufgegeben. Es ist vielmehr das Schweigen fröhlicher Diener der Lüge, aus freiem, skrupellosem Entschluss zur Selbstverleugnung. Sie haben alle die blaue Pille gewählt – in der Matrix für Gravitationsphysiker.)

Was heute, genauer seit 1945, immer weiter Besitz ergreift von der Welt  –im kosmischen Weltbild wie im politischen–  hat eine andere Qualität und geht hinaus über die eingangs erwähnten historischen Beispiele der Inquisition oder der Gegenreformation.

Diesmal geht es nicht um ein Festhalten gestriger Eliten an überkommenen Privilegien und irrationalen, feudalen Herrschaftsmitteln. Diesmal geht es im Gegenteil um einen vorwärtsgewandten, in die Zukunft geplanten Aufbau einer globalen, hermetischen ›› ideologischen Herrschaft. Es geht um den grundlegendsten Wandel in der Geistesgeschichte: die vollständige (und allgemein akzeptierte) Verlagerung aller Wertschätzung weg von der WahrHEIT hin zur (gefilterten) WahrNEHMUNG – gefiltert von einer sozio-psychologischen (politisch-totalitären) Instanz.
Der Unterschied zwischen beidem liegt in der bewahrten Hoffnung (Würde) bzw. der gezielt erzeugten Gleichgültigkeit der Menschen, die unter dieser Herrschaft leben.

Im Jahr 1520 sahen die Menschen die Zukunft genauso apokalyptisch wie heute, aber man sah sie als eine offene Möglichkeit, für die es sich lohnte zu streiten. Flugblätter wurden gelesen und entsprechend mit revolutionärem Eifer verfasst und gedruckt. Es gab eine politische Kultur: bevor ein Häretiker hingerichtet wurde, konnte er in einem Prozess seinem Feind die Wahrheit ins Gesicht sagen. — Heute, ein halbes Jahrtausend später, wird ein Andersdenkender einfach aus den Foren der offiziellen Gesellschaft ausgeschlossen und geächtet oder von einer Drohne erfasst und ausgeschaltet. Niemand liest seine Manifeste (wer weiß schon, wie man eine geblockte Wahrheit im Internet findet). Die Zukunft ist keine offene Möglichkeit, vielmehr ist sie diktiert, eindimensional, für immer festgeschrieben – von einer kleinen Clique, die sich genau dies zum heiligen Ziel gemacht hat.

(Platzhalter) "Es gibt kein Entkommen"

animation

Nimmt man die Erfahrung von einhundert Jahren Einsteinscher Kosmologie zum Indiz, ist klar:

Die Zukunft der Menschheit ist Lüge und Finsternis unter einer für immer festgeschriebenen Herrschaft.

Spätestens wenn die News-Kanäle und das gedruckte Wort (auch das der Wissenschaft) von einer künstlichen Intelligenz in Tel Aviv oder Washington [21] redigiert werden, gibt es kein Zurück mehr aus einer Welt, in der es sich nicht zu leben lohnt. — Nicht wegen eines falschen Weltmodells, sondern wegen des konspirativen, verlogenen und tödlichen Prinzips ( ›› Gesinnungsdiktatur), das hinter dessen Durchsetzung steht. Nicht wegen der Lügen, sondern weil die Menschen diese unumstößlich für die Wahrheit halten.

filter bubble

Nachtrag: Gemäß neuerem Vokabular ist der Begriff 'Filter Bubble' in der Grafik als Tiefenindoktrination zu verstehen.

Meine weiteren Artikel zum Thema  Universum

Relativität anschaulich  (Web-Links)

Illustration: "Die äquivalente Exekution (wegen Blödheit) des Claus Lämmerzahl"

Der Fall Claus Lämmerzahl

2015, im Jahr des einhundertsten Jahrestages der ART hat der Deutschlandfunk eine 15teilige Serie Einstein auf dem Prüfstand  ( ›› Linkliste aller 15 Beiträge) ausgestrahlt.
Bereits die erste der Sendungen, das Fundament der Gravitationslehre betreffend (die Äquivalenz von schwerer und träger Masse), lieferte einen Eklat.
Prof. Dr. Claus Lämmerzahl, Universität Bremen, wurde mit der Aussage zitiert "Bis heute ist nicht klar, warum das Äquivalenzprinzip eigentlich gilt".
Ich hatte folgendes dazu kommentiert:

"Physik des Universums" ist letztlich "Denken des Universums". – Wenn ihr Physiker eurem Denken nicht traut, was würde es euch dann bringen, eine 10^-13 Abweichung von schwerer zu träger Masse zu untersuchen? – Die Erkenntnis vielleicht, daß ihr auch dem allerkleinlichsten Teil eures Denkens nicht traut?  Daß ihr denkbar ungeeignet seid zu denken?
Nach dem Modell der Raumzeit gibt es nur träge Masse. Was als "schwere" Masse erscheint, ist die Tatsache, daß Masse in der gekrümmten Raumzeit ständig beschleunigt werden muss, um am selben Ort (im gleichförmigen Zustand) zu bleiben. (Lämmerzahl hat das Prinzip begriffen, allerdings nur bis zur dreizehnten Stelle hinterm Komma.)
Einen Grund, Abweichungen zwischen schwerer und träger Masse messen zu wollen (für diesen Zweck Satelliten bauen zu wollen), gibt es nicht.
Das Modell der Raumzeit hat diese Frage beantwortet – nicht spekulativ, sondern klar und zwingend.

Die systemstabilisierende Funktion eines 'Typ Lämmerzahl' ist es, eine Offenheit zu suggerieren, Einstein in Zweifel ziehen, widerlegen zu dürfen etc. – eine Offenheit allerdings, die jeder, der damit nicht nur kokettieren würde, mit der Abschaffung seiner beruflichen Existenz bezahlt. (siehe unten ›› vorgetäuschte Ergebnisoffenheit)

Daß die vorgebliche Toleranz nun ausgerechnet an einem Thema exerziert werden soll, bei dem Einstein (u.a. dank David Hilbert) Nicht-Widerlegbares vollbracht hat, ist einfach Dummheit (oder Kalkül).

➡️ David Hilbert, Grundzüge der theoretischen Logik,
einschl. Hamburger Vorlesungen "Die Grundlagen der Mathematik"
(Springer Verlag, PDF, 274 Seiten)
➡️ Belated Decision in the Hilbert-Einstein Priority Dispute
(science mag, PDF, 1997)
Eine Sicht aus Tel Aviv auf die parallele Entwicklung der "Theorie der allgemeinen Relativität" durch Hilbert und Einstein.
➡️ Diskussion auf Hacker News (2019-08)
"Warum überließ Hilbert (1916) Einstein die Erstveröffentlichung (1915) der Theorie?"

Der Fall Saul Perlmutter

Saul Perlmutter's Weltbild sieht im Prinzip so aus  [›› alt link ] :
Durch den Urknall hat die Materie des Universums einen Impuls erfahren. Die resultierende Expansion des Universums wird entweder durch Gravitation allmählich abgeschwächt oder durch eine Dunkle Energie immer weiter beschleunigt.
In seiner 2011 mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Arbeit untersucht Perlmutter die Frage, ob das Universum in einer immer schneller fortschreitenden Expansion endet oder umgekehrt in einem Zurücksturz in seinen Ursprung (Big Crunch).
Dazu von mir drei kurze Kommentare

1. Nur ein doktrinärer Ignorant kann glauben,
- der Big Bang sei eine Explosion (die einen Impuls verleiht).  (Perlmutter spricht wörtlich von 'Impuls'/ 'momentum')
- der Big Bang sei ein Ort (ein Punkt)
- die räumliche "Expansion" des Universums habe etwas mit Energie, Beschleunigung und Radius zu tun. (Schließlich wird bei der zeitlichen Expansion auch nicht gefragt, welche Energie die Zeit vorantreibt.)
2. Nur ein doktrinärer Ignorant kann glauben,
es könne so etwas wie einen "Big Crunch" durch Gravitation geben (einmal abgesehen davon, daß das Universum ohnehin kein Gravitationszentrum hat).
Gravitation kann Licht ablenken – die Fotografien der Linsenwirkung von Galaxien haben das spektakulär bewiesen.
Aber Photonen (Licht) –ganz zu schweigen von Neutrinos [28]–, die einmal ausgesandt sind, durch Gravitation zurückzuziehen zu ihrer Quelle ("Big Crunch") – das können auch 100 Milliarden SMBH, vereinigt zu einem ultimativen schwarzen Loch, nicht vollbringen.
3. Nur ein doktrinärer Ignorant kann glauben,
daß das Vorhandensein von Galaxien im Universum ausgerechnet dort endet, wo auch die Beobachtbarkeit wegen des Partikelhorizonts endet.
(Es ist wie im Mittelalter. Es gibt immer selbsternannte Seher, die uns predigen, der eigene Standort sei der Mittelpunkt der Welt und hinter dem bekannten Horizont sei die Welt zu Ende.)
Nein, der Urknall ist kein Ort. [10a] Natürlich gibt es genauso auch in Trillionen Lichtjahren Entfernung Galaxien und natürlich entfernen sich diese Galaxien von uns mit millionenfacher Lichtgeschwindigkeit (hochgerechnete Skalierung des Raumes). [10b]
Die wirklich unbeantwortete Frage ist, wie man mathematisch/ relativistisch beschreiben kann, daß die Raumzeit nur dort skaliert (Voids), wo sie über Distanzen von 10M Lichtjahren und mehr frei ist von Masseansammlungen (Galaxien), daß sie nicht in den Masseansammlungen selbst skaliert (Filamente). [10c] – Perlmutter stellt sich in seiner Schlichtheit diese Frage gar nicht erst.

Der Fall Max Tegmark

Die geschichtliche Entwicklung der weltweiten Akzeptanz der Einsteinschen Kosmologie läßt sich in drei Stufen zusammenfassen.

Die Hüter der Lehre [22] überlassen in dieser Entwicklung nichts dem Zufall. Als Galionsfigur der dritten Phase wurde Max Tegmark vom MIT auf's Tapet gebracht und vorrangig mit der Theorie des "Multiversum's" etikettiert. (Fünfzehn Jahre später versuchen Harvard und Princeton dann die Verdunklung der Physik mit dem "zyklischen Universum". [29])

Das Ideenfeld von Tegmark und seinen Geldgebern ist dabei nicht die Philosophie verschiedener Sinn-Welten (Universen). – Das wissenschafts- politische Ziel ist vielmehr, den Begriff des physischen Universums als solchen aufzuweichen und so die rationale Fehleraufklärung des Einsteinschen Begriffs vom Universum besser sabotieren zu können. [23]
Es geht darum, die Vorstellung vom Blasenuniversum, die sich aus sich selbst heraus als unsinnig erweist, über den Umweg eines Multiversums doch noch rechtfertigen und weiterbestehen lassen zu können.

Hier meine Positionen zu Tegmark's Auftrag, aus Physik ein Kaspertheater zu machen:

LoE ≠ ToE
Eine Liste von allem (was einem gerade einfällt) ist nicht eine Theorie von Allem.
1 Tegmark = die Entfernung (in Kilometern), die ein anderes Universum mindestens von uns entfernt ist. </sarkasmus>
teilchenphysikerin sabine hossenfelder - Holzschnitt

"Henne Hossenfelder
 – Die Hohepriesterin der Käfighaltung doziert über die Freiheit zu fliegen"

Der Fall Sabine Hossenfelder

Die heutigen Zentren für Fundamentalphysik sind bei Forschung und Publikationen erwartungsgemäß global vernetzt. Jeder kennt, befürwortet und promotet jeden, um für sich selbst die Chancen der (großenteils staatlichen) Finanzierung aufrecht zu erhalten.
Wie sehr dieses Netzwerk allerdings dazu dient, einen inhaltlichen Kanon unantastbar zu halten, wird nicht kommuniziert. Wer den Kern dieses Kanon in einer wissenschaftlichen Arbeit angreift, ist in Fachkreisen nicht mehr existent.

Ganz erstaunlich ist in diesem Zusammenhang, wie sehr es der Teilchenphysikerin Sabine Hossenfelder in ihrem Blog gelingt, den Eindruck inhaltlicher Ungebundenheit und freier Neugierde zu vermitteln [20] – ein Eindruck, der notgedrungen ein Fake ist.
Hossenfelder thematisiert durchaus die Situation jener Forschung, die ein politisch gewünschtes Weltbild tangiert/ infrage stellt: die institutionalisierte Filterblase.

Trotzdem verschweigt Hossenfelder das Wesen heutiger Wissenschaftspolitik.
Wie ich ihre 'Fröhliche Kosmologie' erlebe, erinnert mich stark an einen Kinofilm, den ich 1988 gesehen hatte:  Mein Freund Ivan Lapschin. Darin ging es um privilegierte Bedienstete eines stalinistischen Systems, die wieder und wieder jene Lügen propagieren, die die Mächtigen hören wollen und die gleichzeitig einfache Menschen dafür verhöhnen, in der geistigen Dunkelheit solcher Lügen zu leben.

›› 'Lapschin – Politisches Schranzentum geistiger Eliten' (meine Filmrezension)

(Nachtrag:)  Beim Anlaß ihrer jüngsten Veröffentlichungen zur Forschungspolitik (2018-11, [6] ), stelle ich fest, daß vier Jahre nach diesem Text, meine Einschätzung von Hossenfelder's Persönlichkeit erstaunlich genau zutrifft: "Systemtreue (einstein-doktrin-treue) Propaganda praktizieren und andere für diese Scheuklappen-Systemtreue verächtlich machen".

Der Fall Mark Vogelsberger

Das Illustris Projekt der Physiker Mark Vogelsberger (MIT, Massachusetts Institute of Technology in Cambridge) und Volker Springel behauptet, das Einsteinsche Modell der Kosmologie durch Computersimulation bestätigt zu haben.
Vor 15 Jahren wäre die Öffentlichkeit wahrscheinlich einem solchen Fake auf den Leim gegangen. Heute weiß jeder Teenager, wie Computerprogrammierung funktioniert:  Ein Computeralgorithmus kann Daten gefiltert, strukturiert und klar darstellen – viel besser als ein Mensch das kann. Er kann sogar eine Entwicklung vorausberechnen, wenn alle Randbedingungen festgelegt sind. – Aber das grundlegendste Prinzip des Computers ist: er gibt haargenau das aus (in kalkulierter Form), was der Mensch zuvor eingegeben hat.
Was nicht funktioniert, ist:  dem Computer eine Frage stellen und darauf eine Antwort bekommen. Zuvor muß diese Antwort programmiert worden sein!
Ein Physiker kann einen Computer also nicht fragen "Wie hat sich das Universum entwickelt?". Er kann nur die Parameter einer digitalen Nachahmung solange variieren, bis er das zu sehen bekommt, was er sehen möchte.

Das Üble an den Behauptungen des Illustris Projekt des MIT ist die Verkehrung wissenschaftlicher Prinzipien in ihr Gegenteil (die Anpassung der "Wirklichkeit" an die Theorie) und damit die Diskreditierung eines ganzen Forschungszweiges.

Dem MIT und Mark Vogelsberger ist das egal. Die wissen sehr genau, warum sie die dunkelsten Mächte der Wissenschaftspolitik bedienen, wenn sie die verlogene Schlagzeile produzieren:

"Successful simulation lends weight to standard model of cosmology."

➡️ The IllustrisTNG Simulations (2019-04, PDF)

Ein Kommentar von mir (2018-02):

Stephen Winter @sn_winter  •  3. Feb 2018
IllustrisTNG #cosmos.
Sigmar Gabriel lamented at #DLD18 Europe has lost. Here is why Europe has lost the race:
While #BlackRock of course doesn't share its AI investing algorithms
www.nytimes .com/2018/..
the German idiots (HLRS) give away its full capacity to boost US #MIT glory and to spread misleading (anti-European) US ideologies.
illustris How black holes shape the cosmos
mpa-garching.mpg.de

In der selben Weise versichert beflissen (geradezu in Angststarre) ein anderes Projekt, das Dark Energy Survey (DES) seine Doktrintreue :  "Wir passen zum Standardmodell." (Nachtrag: Dieser Werbeslogan wurde anscheinend später entfernt.)

Der Fall Jürgen Renn

"Einsteins Irrtümer" hieß 2015 eine Gesprächsrunde bei Gert Scobel mit den Gästen Renate Loll, Thomas de Padova und Jürgen Renn  (Max-Planck-Institut/ MPG).

Obwohl es heute normal ist und nicht anders sein kann, als daß Einsteins Irrtümer in der Sendung mit keinem einzigen Wort erwähnt werden, hatte ich mir die Mühe gemacht, eine Kurzfassung der Irreführungen (es sind keine "Irrtümer", siehe Beginn dieser Abhandlung) dem Talk-Master und den Teilnehmern zuzusenden.
Entsprechend dem üblichen Zynismus, wie er in der eindimensionalen Gesellschaft des 21. Jh. gepflegt wird, erhielt ich darauf eine kurze Antwort [25]:

Aha.

Nachtrag:  Ein Jahr später wurde in einer weiteren Gesprächsrunde bei Gert Scobel "Das Dunkel der Astrophysik" wiederum genau diese gewollte Dunkelheit in der Wissenschaftspolitik völlig geleugnet.
"Hübsch" und beweiskräftig – das sind die Lobesworte, die die MIT-Professorin Anna Frebel für die Universum-Computersimulationen des MIT fand (Simulation im Punkt zuvor beschrieben).
Für die Fachwelt ist die flache Naivität und Leichtigkeit, mit der eine der größten Lügen in der Welt, die Einstein-Lüge, inzwischen durchgesetzt werden kann, normal. Die ganze Situation in der Gesprächsrunde erinnerte an die sprichwörtliche weltpolitische Naivität Deutschlands. – Während das MIT ganz genau weiß, welche gefährlichen Wahrheiten und Fragestellungen es in der Kosmologie im Interesse der eigenen Ideologie zu unterbinden hat, hat die deutsche Physik [26] (richtiger gesagt, die Wissenschaft in der gesamten übrigen Welt) keine Ahnung, welches Spiel mit ihr gespielt wird. (Natürlich ist der Astrophysikerin Anna Febel in persona auch nicht bewusst, daß es in der von ihr indigen vertretenen Kosmologie um Lügen und um Manipulation der "Nicht-Indigenen" geht. Das muss es auch nicht – das MIT beachtet selbst, ob diese Wesensart bei seinem Kollegium angeboren ist.)
Der Rest ist Schweigen (wiederum auch in Bezug auf die nachfolgende Kenntnisgabe meines Textes an die Gesprächsrunde).

Zweieinhalb Jahre zuvor, Anfang 2013, war mein Idealismus, daß europäische Wissenschaft trotz allem existiert, noch nicht ganz zerstört. Ich hatte das eROSITA- Projekt des Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching (Dr. Peter Predehl), auf die Fragwürdigkeit der theoretischen Grundlagen des Projektes hingewiesen ("Dunkle Energie", siehe Beginn dieser Abhandlung).
Leider war (daraufhin?) auf späteren Versionen der MPE-Website nicht eine korrigierte, Einstein überwindende, Kosmologie zu finden (eine überfällige Nach-Einsteinsche Physik), sondern einfach die Streichung unglaubwürdiger Textpassagen.

Proton M. Spektr-Rg

Bild: ROSCOSMOS

Unbeschadet der infragegestellten Theorie der Mission war es sechs Jahre später, am 13. Juli 2019, ein großer Moment, den Start der Proton-M-Rakete mit eROSITA/Spektr-RG als Fracht zu verfolgen. — Die Kartierung der erfassbaren Galaxienhaufen ist in jedem Fall ein Meilenstein der Kosmosforschung.
➡️ Proton-M launches Spektr-RG observatory (YouTube video, 73 min)
➡️ Proton-M, Zusammenfassung des Starts (Twitter video, 4 min)

[1]  Weltanschauung ist der Kern von Kosmologie.
Wenn Physiker widersprechen: Nein, der Kern von Kosmologie ist nicht Weltanschauung, sondern ideologiefreie, klare Mathematik, so ist das alles andere als 'klärend' gemeint. – Es ist vor allem als politische (weltanschauliche) und verdunkelnde Einschränkung gemeint oder gar als Einschüchterung.

Meine Abhandlung ist im Wesentlichen eine Übertragung meines englischsprachigen Artikels ›› "Einstein's Voodoo of the Bubble Universe" (2015-04).
Diese deutschsprachige Fassung ist 2016-10 geschrieben (Nachträge bis 2020). Als Erscheinungsdatum der Übersetzung ist das des Originals angegeben.

Nachtrag 2020-10:  Fünf Jahre nach Entstehung dieser (vor allem soziologischen) Abhandlung habe ich noch einmal einen Versuch unternommen, die Wand aus Ignoranz zu durchdringen und habe die ausschließlich auf die Physik beschränkten Aspekte der Abhandlung in einem eigenständigen Paper zusammengefasst (frei von Polemik und politischen Hintergründen):

›› Gravity and Scaling of Spacetime   ›› auf Deutsch

Zum Anspruch der Abhandlung:
Die wissenschaftliche Qualität der Arbeit "Demiurg Albert E." (besser gesagt die akademische Akzeptanz) wird von mir in unüblicher Weise durch polemische und politische Elemente (in der Argumentation wie in der Sprache) "geschmälert"  (eine emotionale Notwendigkeit, auf die ich bestehe).
In den vier Jahren, in denen ich Erfahrungen mit der öffentlichen Vermittlung meiner Arbeiten gesammelt habe (2013-2016), ist klar geworden, daß die Verquickung mit Politik, daß letztlich die politisch motivierte Diskursverweigerung unvermeidlich dem Wesen der Sache (der Kosmologie) entspricht. – Es war nicht ich, der das wissenschaftliche Thema bei meinen Versuchen einer Vorstellung in US-Online-Foren zu einer ausschließlich politischen Diskussion gemacht hat (bzw. zu einem Objekt der Blockierung/ Zensur).

Ob meine spätere pointierte Ausformulierung des Konfliktes (die von einigen sicher als ganz unnötig und undiplomatisch angesehen wird) zu einem Ziel führt, ist faglich.  Daß aber eine gutgläubige Nivellierung des politischen Aspektes in meiner Arbeit deren wissenschaftliches Ergebnis der beschriebenen politischen Leugnung und Beseitigung anheimgeben würde, ist gewiss.
Es sprechen also mehrere Gründe dafür, die politischen Aspekte des Themas nicht unkenntlich zu machen:

Dabei geht es nicht um das Schicksal meiner Arbeit an sich. Es geht um den gesellschaftlichen Ausbruch aus einer Filterblase, aus einer strategisch geführten Tiefenindoktrination (Terminus: Rainer Mausfeld) gegen Wahrheit und Wissenschaft. Einer Indoktrination, der nicht nur ich mich widersetze.

Peer Reviews oder auch nur eine nichtöffentliche Diskussion meiner Arbeit werden 'von der Physik' abgewiesen, weil die Arbeit "nicht im akademischen Betrieb eingebunden" sei bzw. "nicht mit mathematischem Formelwerk untermauert" sei. — Aber im Interesse der Wahrheit geht es hier gerade darum, die "akademische Einbindung" (die Gleichschaltung) zu vermeiden. Und die mathematischen Gleichungen dieser Kosmologen sagen mit Sicherheit nicht mehr über das Wesen der Welt, als 1=1. [20]  (Meine Position bleibt klar: Es geht hier nicht um akademische Bittstellerei, sondern um ein Abführmittel für die Arschlöcher dieser Welt.)

Umgekehrt vermeiden es die Heerscharen der indoktrinierten Einstein-Jünger ihrerseits, ihre Gleichungen in Worte zu fassen, weil das die Unsäglichkeit ihrer Beschränkung offenbart:  Die Welt sei eine Blase mit einem Innendruck.

Albert Einstein (seit wenigen Wochen im Exil lebend) trifft James Ensor (rechts) am 2. August 1933 in De Haan, anlässlich der Aufnahme von Ensor in die belgische Ehrenlegion.  Bild via researchgate.net,
Ensor und Einstein haben vieles gemeinsam:  die forcierte Nichtachtung von institutionellen Autoritäten, den Hang zu anarchistischem Querdenken und den zu Grenzüberschreitungen. Beide werden nicht müde, sich über die Dummheit des Menschen auszulassen und beide sehen es als ihr Metier, zu beweisen, daß Realität nicht das ist, was an der Oberfläche liegt.
Alle diese Eigenschaften bewundere ich bei beiden.  Allerdings – daß der Name Einstein selbst auf dem Weg war, für eine autoritäre Doktrin zu stehen, für den ideologischen Anspruch einer akademischen Oberfläche, hat Ensor wohl nicht gesehen.

James Ensor (1860 - 1949),  Masks Mocking Death (1888),  Detail,
© Artists Rights Society (ARS), New York / SABAM, Brussels.
›› MoMA NY Ausstellung 2009   ›› MoMA Bildanalyse (video)

[1a]  "Der Ablauf der Zeit ist eine Funktion der Materiedichte."
Ich bin kein Physiker (^ - ^) v  und das heist, ich bin kein Nicht-Wissenschaftler [*]. Daher beanspruche ich (und ich bin im Gegensatz zu jenen berechtigt dazu) wissenschaftliche Urheberschaft an diesem Fundamentalsatz der theoretischen Physik (nicht bloß textliche Autorenschaft). Das selbe gilt für meine weiteren Beweise und Herleitungen wie
"Gravitation ist Ausdruck einer Differenz in der Masseverteilung. Aber eine Differenz zu 'außerhalb des Universums' gibt es nicht und somit gibt es keine Gravitation des Universums."
Bei ersterem Satz impliziert die Änderung des ›› Zeitablaufs natürlich ›› Raumskalierung, veränderte Beschleunigungen etc. Dabei zeigt der Skalierungsfaktor nur großräumig Wirkung und hat einen äußerst kleinen Wert (wohl zu klein, um z.B. für den Abkühlvorgang von Weißen Zwergen oder Neutronensternen messbar zu sein).
Befreiend ('uff') wäre, der Satz könnte das nervtötende Ratespiel unter Physikern (jenen Zombies in der Matrix) um "Dunkle Materie" beenden – die dazu nötige mathematische Überprüfung ist nicht mein Gebiet. Wie umfangreich eine Masseverdichtung sein muss (Cluster/ SMBH/ Galaxie/ Stern.. ? ), um bei Zeitablauf/ Skalierung wirksam zu sein (Wirkermächtigung + Wirkbereich), müsste die Forschung zeigen (aber wirkliche Forschung gibt es in der GR-Physik nicht mehr).

[*]  (Nachtrag:) Den Terminus 'Nicht-Wissenschaft' hat Sabine Hossenfelder in ihrem Video "Are Dark Matter and Dark Energy Scientific?" von 2020-03 populär gemacht. Ich habe ihr auf Twitter geantwortet: "To arrange things to fit (through the flexible factor 'darkness' suitable for everything) is not scientific. You are payed for propaganda."  : (
Deren Ratespiel bleibt fruchtlos, vor allem weil die Nicht-Wissenschaftler nach "Substanzen" suchen statt nach Relationen – so, als hätte es die Erkenntnisse der GR nie gegeben.

[2] Titelbild.
"Die Stellschrauben des Universums  (Friedmann und Einstein am Ende ihrer Zirkusnummer)". Druckgrafik (digital), 1,76 x 2,20 m. Alle Rechte vorbehalten.

Meine Grafik "Die Stellschrauben des Universums" (die ich 2018-07 als Aufmacher eingefügt habe) versinnbildlicht das Thema meiner Abhandlung:
Friedmann und Einstein platzierten sich selbst und ihre Weltanschauung als zentrale Stellschrauben ihres "Standardmodells" – mit Hilfe von einigem physikalischem Hokuspokus.
Das ist die Ursache des heutigen Endzustandes der Hilflosigkeit in der Fundamentalphysik. Ursache ist nicht etwa, daß "die Forschung" die "Feinjustierung" der Stellschrauben "noch nicht ganz beherrscht" (selbstgefällige Physik-Schwätzer verehren solche Vokabeln).

Der Zeitgeist während der Entstehung der Einsteinschen Kosmologie wird (markanter als in der Sicht aus heutiger Zeit) durch einen ganz anderen Bereich des damaligen geistigen Lebens festgehalten: die Kunst.
Raoul Hausmann's Dada-Collage "Der Kunstkritiker" (1919), George Grosz' "Der Agitator" (1928) u.a. Werke dokumentieren zielsicher die Attribute der damaligen Zeit — die Ablehnung von selbsternannten "Wissenden". (Die Formulierung 'Demiurg' in meiner Titelzeile ist also eher rücksichtsvoll.)

[3]  Im Wikipedia-Artikel "Allgemeine Relativitätstheorie" wird die essenziell falsche Grundannahme der heutigen Kosmologie geheiligt:

"Da die Entwicklung des Universums [Ursprung, Expansion, Metrik] maßgeblich durch die Gravitation bestimmt ist, ist die Kosmologie eines der Hauptanwendungsgebiete der ART."

(Stand 2016-10)

Die korrumpierende (und, wie bekannt, äußerst folgenschwere) Einschleusung der Gravitation in die moderne Kosmologie (Friedmann-Gleichungen) war von Einstein mit einem genialen sprachlichen Schachzug unterstützt worden.
Einstein verglich Gravitationswirkung mit einer Verklumpung des Universums - ungemein anschaulich, suggestiv. Und tatsächlich passiert genau das in Verdichtungsknoten von Galaxienhaufen. – Aber Verklumpung setzt voraus, daß sich Materie von einem Medium absetzt. (Im Fall der Verdichtungsknoten von Galaxien —nicht des Universums als Ganzes— ist dieses Medium der leere Raum.)

Jedoch das Universum als Ganzes kann sich nicht zu einem Klumpen verdichten, von einem Medium, von "etwas Anderem" absetzen, weil dieses Andere nicht existiert. (Der leere Raum ist es nicht – der ist integraler Bestandteil des Universums selbst.)

Die Metapher ist also abwegig/ irreführend. Dennoch (oder gerade daher) arrangierte Einstein ganz bewusst den gedanklichen Übersprung von "lokale Verklumpung" zu "das Ganze ist ein Klumpen".

War Einstein etwa ein Scharlatan? – Nein, er war der Rattenfänger von Hameln. Fragwürdige Herleitungen ließ Einstein schon mal gelten, wenn sie hilfreich waren, die Öffentlichkeit zu einem Weltbild zu verführen, das ihm genehm war und das seine Gleichungen wahrhaft groß machte.

Stephen Hawking schreibt in seiner Dissertation 'Properties of expanding universes' von 1966 (auf Seite 27):

"It is one of the weaknesses of the Einstein theory of relativity that although it furnishes field equations it does not provide boundary conditions for them."

Ich widerspreche Hawking entschieden. Es ist im Gegenteil sehr schlau von Einstein, jedem selbst die Erkenntnis zu überlassen, wie unsinnig es ist, die Feldgleichungen auf das Universum als Ganzes anzuwenden. Es gibt keine Gravitation des Universums und die Themenstellung von Hawking's Dissertation selbst ist vollkommen absurd. (Hawking hat bis hin zu seinem letzten Paper 2018 kaum anderes als Spekulationen produziert – mit dem Zweck der Selbstvermarktung.)

wikipedia - orwell ministry of truth

[3a]  Wikipedia ➡️ "auf dem Weg zum Orwellschen Wahrheitsministerium". —
Der Begriff der 'Skalierung der Raumzeit' ist auf den Seiten von wikipedia.org zum Thema Universum hermetisch getilgt worden (Stand 2018-05). Inwieweit auch bei Google Suchanfragen nach dem Begriff 'Skalierung der Raumzeit' manipuliert werden (Downranking, De-Listing), ist schwer zu ermitteln.
Beide Manipulationen sind Ausdruck einer heutigen, lautlosen Form des gewöhnlichen Faschismus.

[4]  Die Einwände gelten inhaltlich wie methodisch.
Die Anwendung der Feldgleichungen in der Kosmologie liefert nicht nur falsche Ergebnisse ohne Sinn, sie ist auch ohne innere Notwendigkeit, ohne Aufgabenstellung, Ziel und Nutzen. – Welche gesuchte physikalische Größe berechnen denn die Friedmann-Gleichungen? Welche Zahl oder Relation, die mehr beschreibt als ihren mathematischen Selbstzweck, ist denn das Ergebnis? Welche kosmologische Frage beantworten das neue Blasen-Weltmodell und dessen Gleichungen? – Keine.

(Mathematiker werden einwenden, die Friedmann-Gleichungen liefern ein Modell der zeitlichen Entwicklung eines "Universums", expandierend/ kontrahierend, in Abhängigkeit von Energiedichte (Materie) und Druck. Aber wie ich gezeigt habe, handelt es sich dabei um die zeitliche Entwicklung eines mathematischen Konstruktes, nicht die unseres Universums. Das Universums entwickelt keine Gravitation.)

Es gab damals keinen Anlaß in der Physik (es war kein unlösbarer Widerspruch aufgetreten), der dazu zwang, das alte Weltmodell der Unendlichkeit zu revidieren.

Alexander Friedmann

Die Theorieentwicklung eines Blasenuniversums (1922) ist pure, erkenntnislose Eitelkeit, die sich mit sich selbst befasst. (In der Tat entspräche dieses Fazit ganz dem Klischee vom Verhältnis jüdischen Denkens zur Wirklichkeit – ein Verhältnis, das Orthodoxie und Mystik hervorbringt, Glaubenssätze und Geheimwissen statt Wissenschaft.)

 
Bild: Alexander Friedmann, Credit: stim ul.online

➡️ Moshe Idel: "Secrets and Mysteries in Kabbalah and Modern Scholarship"  (Video, Mosse-Lecture 2015-10-29, Humboldt-Universität zu Berlin)

[5] (Nachtrag.Der Kaiser ist nackt
...auch Raúl Rojas ist beauftragt, diesen gefürchteten, befreienden Ausruf im gemeinen Volk zu verhindern: 'Der Kaiser ist nackt'.
In seinen jüngsten Artikeln im Telepolis Magazin (einem Online-Forum für das gemeine Volk) spinnt er die Mär von der "Gravitation des Universums" weiter, selbst wenn er sich damit inzwischen (es ist 2018!) lächerlich macht.

➡️ "Newtons instabiles Universum"  (2018-01)
➡️ "Einsteins kosmologische Konstante"  (2018-05)

Raúl Rojas, Professor an der FU Berlin, liefert in seinen beiden Artikeln einen historischen Abriss der Entwicklung von Weltmodellen, von Newton bis zur Quantengravitation – eine Entwicklung, bei der angeblich schrittweise irrige und veraltete Vorstellungen überwunden werden.
In Wahrheit aber nutzt Rojas die Historie, um die Irreführungen in Einstein's Weltmodell in einer Weise nachvollziehbar erscheinen zu lassen, daß diese sich auch bei uns Heutigen einschleifen. – Die Irrlehre soll sich fortschreiben.
In einem Forumskommentar zu seinen Artikeln habe ich kurz dargelegt, wie haltlos Rojas' Argumentieren mit "Impuls" und "Beschleunigung" ist, wo es doch u.a. um kosmische Galaxienflucht geht, die letztlich die Lichtgeschwindigkeit unendlich übersteigt. Die Antwort von Raúl Rojas:

"Die moderne Kosmologie ist offen für alle, die etwas beitragen wollen. Man muss nur publizieren und die beste Theorie wird sich durchsetzen. Kein Geheimdienst oder ähnliches steuert die moderne kosmologische Forschung."

Raúl Rojas weiß genau, daß die Hebrew University’s Einstein Foundation sehr wohl wie ein Geheimdienst operiert und daß Positionen wie die meine in den Fachjournals nicht publiziert werden. Er weiß genau, daß es beim Blasenuniversum nicht um Forschung, sondern um Politik geht, nicht um wissenschaftliche Irrtümer, sondern um Lügen.
Mit seiner Antwort zeigt Rojas, daß die Einsteinsche Kosmologie eben nicht offen ist (siehe ›› Lämmerzahl: vorgetäuschte Ergebnisoffenheit). Die erste Voraussetzung, deren Anhänger zu sein, ist Selbstverleugnung.

Rojas hütet sich, im Forum auf meine fachlichen Argumente einzugehen. Er bügelt die Diskussion nieder mit der üblichen Lobpreisung des Status quo in der Forschungspolitik.

Illustration aus "Anders De nken" (dortiger Text: Florian Rö tzer). Rechte bei Telep olis

[6] (Nachtrag:)  Tiefenindoktrination.
Der Psychologe Rainer Mausfeld erklärt das Phänomen der Erkenntnisresistenz in einem Kommentar (siehe unten) zu seinem Buch 'Warum schweigen die Lämmer' (2018) und spricht von kollektiver Hypnose[*]

Zur Pathologie:  Für manifeste kollektive Fehlurteile (Dogmen) lassen sich im Bereich Wissenschaft hauptsächlich drei Ursachen finden (mit zum Teil gleichen Merkmalen, zum Teil sehr verschiedenen, und zum Teil sind die Ursachen verquickt):

Für die zweite Form kollektiver Fehlurteile hat die Teilchenphysikerin Sabine Hossenfelder ein markantes Beispiel einer Kritik unterzogen: Nichts Neues am LHC. - Wie sich Forscher immer nur gegenseitig in ihren Fehlurteilen bestärken (900 Leserkommentare, 2018-11).
In einer Artikelversion des Themas in ihrem eigenen Blog - (150 HN Kommentare + 200 HN Kommentare 2) traut sich Hossenfelder diesbezüglich einen heftigen Aufruf zu:

How long can they go on with this, you ask? How long can they keep on spinning theory-tales? [..]
This is not a problem that will go away by itself.
Stop [them] trying to solve problems that don’t exist.

Am Wesen der Situation in der Fundamentalphysik, dem Zwang zum politisch Opportunen, redet Hossenfelder allerdings wie immer wortreich vorbei. Unausgesprochen weiß sie sehr wohl, wer den Status quo genau so haben will, wie er jetzt ist, wer die einflussreichen Posten besetzt hält, z.B. im Perimeter Institute in Ontario, im Oskar Klein Centre in Stockholm, am MIT in Cambridge oder in den Instituten der Max-Planck-Gesellschaft.

Hossenfelder weiß sehr genau, daß es die jüdische Wesensart ist, die sich hier manifestiert:

Statt menschheitlich verantwortungsvolle Wissenschaft zu betreiben, dreht sich jüdische akademische Strategie im Kreis. Mit dem Ziel der Selbsterhöhung bewegt sie sich zwischen Herrschaftsabsicherung, Orthodoxie und selbstgerechten, überspannten Spekulationen in der Wissenschaft.  (>> 凸ಠ益ಠ)凸 )

Im Prinzip greift Hossenfelder in ihrer Kritik gegen andere (siehe auch Vortrag vom 29. April 2019) genau das auf, was ich vor vier Jahren ihr selbst vorgeworfen hatte: unantastbare Erstarrtheit des inhaltlichen Kanons. (siehe oben ›› Der Fall Hossenfelder).

Rainer Mausfeld:  "Viele Täuschungen und Illusionen [...] beruhen auf Eigenschaften und Designprinzipien unseres Geistes. Die ihnen zugrunde liegenden internen Mechanismen sind weitgehend gegen introspektive Einblicke abgeschottet, so dass derartige Täuschungen auch dann noch funktionieren, wenn man uns darüber aufgeklärt hat, dass es Täuschungen sind.

Beispielsweise steigt in vielen Kontexten tendenziell der gefühlte Wahrheitsgehalt einer tatsächlich falschen Aussage, je häufiger sie dargeboten wird, ein Effekt der massiv erhöht wird, wenn die Aussage aus vermeintlich unabhängigen Quellen wiederholt wird.

[...] Da sie [die Indokrinierten] sich kontinuierlich untereinander in ihren ideologischen Perspektiven bestärken, erhöht sich nach [diesem] Effekt der subjektive Wahrheitswert ihrer Meinungen und Haltungen, so dass es für sie oftmals im Wortsinne gar nicht mehr denkbar ist, dass es sich bei ihren Meinungen und Haltungen um ideologische Stabilisierungen von Machtverhältnissen handelt.
[...] Tiefenindoktrination [macht] ganze Denkräume und Denkmöglichkeiten unsichtbar.
"

tiefenindoktrination

Der US-Pionier psychologischer Massenbeeinflussung Edward Bernays, geboren 1891 in einer jüdischen Familie, hatte das Thema in seinen die US-Gesellschaft prägenden Werken 'engineering of consent' genannt:
"If we understand the mechanism and motives of the group mind, it is now possible to control and regiment the masses according to our will without their knowing about it".

Zuvor hatte Walter Lippmann mit seinem Werk 'Public Opinion' (1922) die theoretischen Grundlagen zur psychologischen Massenbeeinflussung bereitet.

›› Edward Bernays and the birth of public relations (2015)
›› The Century of The Self (Adam Curtis, video Doku, 2002)

Ken Jebsen:  Über die Manipulationstechnik des 'Framing', den Fall 'Elisabeth Wehling', Edward Bernays, J. Goebbels und Täuschung als Basis westlicher Fassadendemokratie.
Webpage:  kenfm.de (Ken Jebsen) , mit umfangreicher Quellenliste und aufschlussreichen Weblinks.  (2019-03-07)   ( ›› audio Kopie)

[*]  Für mich selbst nehme ich Mausfeld's Analyse als Bestärkung, daß Versuche einer Veröffentlichung meiner physikalischen Thesen in physikalischen Fachjournals zu nichts führen würden. Das Thema heißt nicht eigentlich Physik, sondern Tiefenindoktrination und Aufklärung.

[7]  Außerhalb des Universums.
Die Einsteinsche Beschreibung von 1915 —die Gravitation als gekrümmte Raumzeit— setzt ein solches 'Außerhalb des Universums' nicht voraus (nicht einmal ein angenommener Big Bang setzt es voraus) und auch Einstein hat in diesem Zusammenhang ein 'Außerhalb' nicht angenommen.
Erst die später von ihm propagierte Physik eines Blasenuniversums und dessen Folgeannahmen kommen ohne ein Außerhalb nicht aus ('Innendruck', 'Größe' des Universums etc.).  Insbesondere:
Eine 'Gravitation des Universums' kann es ohne ein Außerhalb nicht geben. Wenn das Universum als Ganzes keine Gravitationswirkung außerhalb seiner selbst entfalten kann, kann es auch keine Gravitationswirkung "innerhalb" entfalten (siehe oben) – ein Widerspruch, über den Einstein großzügig hinweggeht. (siehe auch ›› Kognitive Dissonanz im jüdischen Denken.)
Und schon gar nicht kommen die heutigen Prediger der Einsteinschen Ideologie ohne ein 'außerhalb des Universums' aus.  (siehe oben ›› Tegmark zum Thema 'Außerhalb')

[8]  Die Physik des Unendlichen.
David Hilbert erläutert in einem Vortrag, gehalten im Dezember 1930 auf Einladung der Philosophischen Gesellschaft in Hamburg (über seine Vorlesungen zur Logig) die Essenz der Physik des Unendlichen wie folgt:

"Die Physik lehrt, daß ein homogenes Kontinuum, welches die fortgesetzte Teilbarkeit zuließe und somit das Unendliche im Kleinen realisieren würde, in der Wirklichkeit nirgends angetroffen wird. Die unendliche Teilbarkeit eines Kontinuums ist nur eine in Gedanken vorhandene Operation, nur eine Idee, die durch unsere Beobachtungen der Natur und die Erfahrungen der Physik und Chemie widerlegt wird. Andererseits stellen sich in der Astronomie schwerwiegende Bedenken gegen das Vorhandensein des unendlichen Raumes, also der Unendlichkeit im Großen, ein. Auch all unser Handeln ist finit, und das Unendliche findet darin keinen Platz. Das Unendliche findet sich nirgends realisiert; es ist weder in der Natur vorhanden, noch als Grundlage in unserem verstandesmäßigen Denken zulässig. Die bedingungslose Anwendung des Tertium non datur und der Negation können wir aber nicht entbehren, da sonst der lückenlose und einheitliche Aufbau unserer Wissenschaft unmöglich wäre. Das Operieren mit dem Unendlichen muß also durch das Endliche gesichert werden."

lectures

Hilbert's obige Aussage, daß das Unendliche in der Natur nicht vorhanden sei, ist wohl so zu verstehen, daß er die Welt als Ganzes und die Ewigkeit nicht der 'Natur' zurechnet, sondern der Domäne Gottes. Seine "Bedenken gegen das Vorhandensein des unendlichen Raumes" sind eine Ehrerweisung gegenüber Einstein's Theorie. Hilbert will in diesem Punkt modern sein, genauer gesagt, er beugt sich dem ideologischen Druck, in diesem Punkt "modern"/konform zu sein  –  ein Druck, der bereits 1930 von einer bestimmten Seilschaft im Wissenschaftsbetrieb aufgebaut war.

Der Kern des Vergleichs Hilbert-Einstein ist: Einstein's Positionen (insbesondere beim Ausschluß des Unendlichen) decken sich mit dem obigen Hilbertsche Axiom fast 1:1 (einschließlich einiger heute nicht zu akzeptierender Aussagen und einschließlich des schicken Terminus 'Kontinuum'). Aber im Unterschied zu Hilbert beschreibt Einstein das Universum mathematisch als Blase mit Gravitationswirkung — statt generell die mathematische Beschreibbarkeit einer Universumsgravitation (gemäß Hilbert) auszuschließen.

(Nachtrag 2018-07-23:)  Die Autoren Ellis/ Meissner/ Nicolai  (MPG Potsdam-Golm) benutzen in ihrem heute veröffentlichten Paper The physics of infinity die Hilbertschen Axiome zur Unendlichkeit als Vorwand und Köder für einen ganz anderen Zweck: für das Aussprechen einer Warnung an die Gravitationsphysiker und einer Ermahnung zum Wohlverhalten in Bezug auf die Theorie Einstein's und seine ›› Endlichkeitsprämisse.
Die Autoren (oder deren Auftraggeber) haben erkannt, daß die Idee des Unendlichen die Einsteinsche Kosmologie fragwürdig erscheinen lässt. – Aber statt konsequenterweise einen Schlussstrich unter diese zu ziehen und europäisches Selbstvertrauen in der Wissenschaft zu entwickeln (die US-Gedankenpolizei nach hause zu schicken), unterwirft sich der Artikel und feuert eine volle Breitseite gegen alle Physiker, die es wagen, die Idee des Unendlichen in der Kosmologie beizubehalten.

Der Artikel interpretiert Hilbert in einer Weise, die dessen Aussage ins Gegenteil verkehrt. Hilbert betont, daß Unendlichkeit nicht beobachtbar und nicht erfahrbar ist, aber als Idee (Mathematik) und in den Theorie unverzichtbar ist. Die Autoren des aktuellen Artikels versuchen —in Verkehrung der Hilbertschen Auffassung—, das Unendliche in den Theorien zu verbieten (heute, da durch Teleskope und LHC die Unendlichkeit plastisch erlebbar geworden ist). Hilbert wird ein Ausspruch unterstellt ("...the Universe must in fact be spatially finite"), der eigentlich einem Dritten, Einstein, Rechtfertigung leisten soll. — Das sind Winkelzüge hässlicher Charaktere. Es ist unehrliches, jüdisches Kalkül.

Der Artikel gipfelt in diesem Urteil:  Wer behauptet, das Universum sei unendlich (wo das doch nicht bewiesen werden könne), sei kein Wissenschaftler. –  Methodisch ist das Totalitarismus und inhaltlich Nonsense. Es ist ein Fazit von ungeheuerlicher intellektueller Fehlleistung und Anmaßung. Was Bestandteil und Eigenschaft des Universums ist, wird doch nicht von seiner Zählbarkeit bestimmt (siehe 'Galaxienzählen' im Nature-Artikel). Was nicht beweisbar ist oder mathematisch undefiniert, ist doch nicht vom Universum ausgeschlossen! (siehe oben ›› Einstein's Anti-Scholastik/ Formalien statt Sinn)

➡️ Kurt Gödel, Unvollständigkeitstheorem  ➡️ Diskussion (2010, Video).
➡️ Unlösbarkeit eines mathematischen Problems der Quantenphysik bewiesen.
➡️ Unprovability comes to machine learning

Das Universum wird von seiner Denkbarkeit zur Existenz gebracht und diese Existenz heißt Sinnhaftigkeit. Unendlichkeit ist geradezu die Essenz von Denkbarkeit und Sinnhaftigkeit.
Aber es wird eben immer Vertreter der Zunft geben, die behaupten, die Farbe Gelb existiere nicht, ein Staat oder das Denken oder die Wissenschaft existierten nicht  –  ›› die Existenz existiere nicht  (siehe Neurowissenschaft).

Die Autoren erwecken den Anschein, als wäre die Idee des Unendlichen eine neue Gefährdung Einstein's durch das 21. Jh. – Nein, umgekehrt hatte Einstein selbst vor einhundert Jahren den Anschlag auf die (bis dahin unangefochtene) Unendlichkeit unternommen, um seine Gleichungen in die Kosmologie drücken zu können.

Wenn wir, um ein Beispiel zu nennen, das rasende Chaos aller Teilchen/Felder in einem einzigen Sandkorn (einer Welt in sich) wahrnehmen könnten, wir würden wahnsinnig werden. Erst recht beim Erfassen, wie viele solcher Welten in einem einzigen Schwarzen Loch verschwinden, beim Erfassen des gesamten DNA-Codes im Urwald, der Welten in anderen Galaxien...
Diese eine, folgende Frage ist jedenfalls eindeutig beantwortet (auch wenn man vielleicht sonst nichts von Physik versteht):
Ist das Universum etwa von Beschränkung und Kleinheit geprägt? –
Nein. Das Wesen des Universums ist obszöne Maßlosigkeit
.
–  Aber wer diese obszöne Maßlosigkeit nicht denken will, ist einfach ein Idiot. Die Unendlichkeit kann nicht nur gedacht werden (als Abstraktion) - sie nicht zu denken, negiert die Welt.
Das Universum ist gemacht aus den Kategorien, in denen wir es denken:
Fliegenschiss oder Unendlichkeit. Prof. Hermann Nicolai (MPG Potsdam-Golm) steht für das Fliegenschiss-Denken (oder nennen wir es doch einfach so: reaktionär, der typisch deutsche Untertanengeist).

"Drei Erbsenzähler in der Hölle der Unendlichkeit.
(Ellis, Meissner und Nicolai büßen ihre Sünde – die Todsünde des Denkverbots)"

[9]  Rotverschiebung.
Verbunden mit der Interpretation der Rotverschiebung stellt sich beim Betrachten des Nachthimmels eine weitere Frage:
Was sind die relativistischen Effekte, wenn der Blick in die Tiefen des Alls ein Blick in die Vergangenheit ist?

Blenden wir am Nachthimmel die nahegelegenen Sterne der Milchstraße aus, haben wir eine Projektion der Galaxien auf eine Kugeloberfläche vor uns - mit der Erde als Mittelpunkt.
Setzen wir jetzt eine perfekte Auflösung dieser Projektion voraus und beschränken wir uns auf die Galaxien, die 13,5 Mrd. Lichtjahre von der Erde entfernt sind.
Die Galaxien stellen sich als winzige Punkte dar, während die Abstände zwischen diesen Punkten gigantisch erscheinen (z.B. zwischen solchen auf der nördlichen Hemisphäre zu solchen auf der südlichen, bei einer Kugeloberfläche mit 13,5 Mrd. Lichtjahren Radius).
Da wir in eine Vergangenheit schauen, die 13,5 Mrd. Jahre zurück liegt., sind die dortigen Abstände der Galaxien eigentlich sehr klein (Frühstadium der Universumsexpansion). Die Abstände zwischen den Galaxien werden also extrem verzerrt (relativistisch gedehnt) auf unsere Beobachtungskugel projeziert (um das Bild des fernen, frühen, unskalierten Universums in das Bild des nahen Universums einzupassen).
Beim Blick in die Tiefen des Alls schauen wir daher nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in eine kosmische Zerr-Linse. [*]  Die Durchmesser der Galaxien selbst erscheinen dabei aber nicht verzerrt.  –  Es drängt sich eine bemerkenswerte gedankliche Parallele auf:  In der selben Weise tritt die reale Raumskalierung (Expansion des Universums) nur in den Zwischenräumen zwischen Galaxien auf, nicht aber an den Galaxien selbst.

[*] Auch diese Überlegung wird wahrscheinlich ihren anonymen Weg in die Wikipedia finden, so, wie mein Korrekturfaktor zur Berechnung von Galaxienentfernungen (2013-02) inzwischen dort zu finden ist.

*  *  *

Einige Physiker deuten die Rotverschiebung von Galaxien nicht als Doppler-Effekt und gehen von einem nichtexpandierenden Universum aus. Ich widerspreche der Annahme hier wie folgt:

In meiner Arbeit The Universe as Manifestation of Sense habe ich erörtert, daß das Universum nicht anders existieren kann, als als denkbares Universum.
Denkbar wird das Universum durch Differenzierung (Zerdehnung) sowohl in der Zeit, als auch im Raum. Die Zeit und die Skalierung des Raumes sind "Erfindungen" der Sinnhaftigkeit (›› anthropisches Prinzip), um universelle Zusammenhänge denken zu können. Ohne Skalierung des Raumes (ohne Partikelhorizont) wäre z.B. der Nachthimmel nicht schwarz, sondern gleißend weiß, die unendlich starke Strahlung des unendlichen Universums wäre überall präsent.
Daraus folgt:  Die Skalierung/"Expansion" des Universums (und sein Partikelhorizont) sind unverzichtbare Voraussetzungen für dessen Existenz (denkbare Existenz). [*]
q. e. d.

[*] Nebenbei:  Ebenfalls das Argument der Denkbarkeit ist es, welches die Welt zu einer Limitierung bei Informationsübertragungen und Bewegung zwingt - zum Maximum der Lichtgeschwindigkeit, zur Trennung von Ursache und Wirkung.
Mein weltanschauliches System, das ›› Denkbarkeit und Sinn (gemäß dem Anthropischen Prinzip) als Kern des Universums auffasst, hatte ich 2006/07 entwickelt, ohne damals das sehr ähnliche Axiom von John Archibald Wheeler zu kennen:

"It from bit"
Es sind unsere Fragen, die die Welt zur Existenz bringen.
Hier der andere berühmte Ausspruch von John Wheeler:
John Wheeler

Nachtrag 2018-11:  Zehn Jahre nach meinem erwähnten weltanschaulichen Artikel über ›› "maßgeschneiderte Naturkonstanten", "Multiversum" und "Chaos" stellt Prof. Noson S. Yanofsky genau diese Gedanken als angeblich neue Idee vor: "Chaos Makes the Multiverse Unnecessary".

©Ar chives Ge orges Lema ître - Univ ersité cath olique de Louv ain

[10]  Skalierung der Raumzeit

Die Nach-Einsteinsche-Physik definiert die "Expansion des Universums" als Skalierung des Raumes. Die Skalierung hat nichts mit einer "Vergrößerung" des Alls zu tun oder mit Beschleunigung von Materie (von Masse), wie es —jeder Physik hohnsprechend— in Einstein's verfehlter Theorie vorausgesetzt wird,  wie es beim "Big Bang" oder der "Dunklen Energie" vorausgesetzt wird.

Die Skalierung des Raumes ist eine Eigenschaft der Raumzeit selbst, so, wie es das Vorangehen der Zeit ist oder die Lichtgeschwindigkeit ... so, wie es die Krümmungen der Raumzeit sind, die Zeitdilatation etc.

Gravitation ist —die Gesetze der Relativität beschreiben es— die wahrgenommene Erscheinung der Eigenschaften der Raumzeit selbst (und nicht eine Kraft, die den Himmelskörpern und ihren Ansammlungen zuzurechnen ist).

Genau so wie das Vorangehen der Zeit, basiert die Skalierung des Raumes nicht auf einer Energiewirkung, einem Impuls oder ähnlichem. Die räumliche Skalierung ist einfach da, sie ist als Wesen der Raum-Zeit notwendigerweise da. (Raum wie Zeit gehen voran.)

Die Skalierung des Raumes ( = der schnellere Ablauf der Zeit) findet heute in den riesigen, massefreien Bereichen des Weltraums, den Voids, statt (ein Auseinandertreiben der Abstände der Materie um diese Voids herum) [*] – aber nicht über die Wirkung von Energie der Einsteinschen Physik, nicht über Beschleunigung von Masse. [**]

Im Gegensatz dazu wird in den Regionen mit Galaxienansammlungen, in den Filamenten (d.h. dort, wo Materiedichte auftritt), der Ablauf der Zeit relativ nicht beeinflusst – eine Skalierung des Raumes findet dort nicht statt.

cosmic

Relativität der Zeit heist immer, es ist eine Frage des Standpunktes. Die Entwicklung des Universums könnte man genau so gut vom Standpunkt der Voids aus sehen:  Außerhalb der Voids, dort, wo Materiedichte herrscht, schrumpft die Welt -einschließlich der Atome, Metermaße etc.- nur die Voids schrumpfen nicht. Dann würde man nicht sagen, das Universum expandiert, sondern das Universum wird dürr und seine Materie schrumpft in den Filamenten in sich zusammen. – Das Gedankenexperiment zeigt, die "Expansion" des Universums ist eine Illusion.  –  Bild: MPA Garching

Jedenfalls ist auch hier diese Wirkung nicht kraftbedingt im Sinne der Bindung von Energie. – Der Lauf der Zeit wird also durch die Materiedichte beeinflusst. Interessant ist dabei der Wirkungsbereich. [1a]
Zum Vergleich: der Radius eines Feldes, das die Zeit durch gravitative Krümmung beeinflusst —Black Hole—, ist sehr eng gefasst, aber die Zeit wird extrem stark beeinflusst. Dagegen ist der Radius eines Bereiches, der die nicht-relativistische Raumskalierung beeinflusst, äußerst weit gefasst (heute sind es viele Lichtjahre), aber der Raum wird extrem schwach beeinflusst. [*]

[*]  Kritische Einordnung der Begriffe im von mir vertretenen Weltmodell
Ich benutze die Bezeichnungen
- 'schnellerer Ablauf der Zeit'
- 'Dehnung des Raumes selbst'.
Dabei ist das eine Ausdruck des anderen.
Aber während diese Effekte bei relativistischen Ursachen (relative Geschwindigkeiten nahe der des Lichtes) logisch zwingend so sein müssen, ist die nicht-relativistische Raumskalierung (als Funktion der Materiedichte) einfach eine empirische Beobachtung (Expansion des Universums).
Die Raumskalierung als Ursache der Expansion des Universums ist somit zunächst nur eine Annahme. (Licht als Messlatte und Cäsium als Taktgeber sind nicht geeignet, verschiedene Raumskalierungen gegeneinander zu vermessen.) Die zwingende Logik eines Beweises ist hier eine andere:  Ohne Raumskalierung wäre das Universum nicht denkbar/ nicht existent. (siehe ›› weiter oben)
Aber auch ohne Mathematik ist die Beschreibung der Bedingungen und Wirkungen der Raumskalierung in meiner Abhandlung bisher unausgereift. Schließlich müssen ihre Begriffe und Faktoren auch für ein Zeitalter des Universums zutreffen und wirken, in dem es Voids und wirkliche Abstände (Materiedichte nahe Null) noch gar nicht gab.

[**]  Nachtrag 2019-11: Mit großer Geste bestreitet Subir Sarkar (Oxford) die Existenz von Dunkler Energie: Da die Expansion des Universums in unterschiedlichen Regionen unterschiedlich ausfällt, könne es sich nicht um eine Kraftwirkung (Energie) handeln. ("It appears that the acceleration is an artifact of our local flow, so dark energy cannot be invoked as its cause.")
Das ist ein begrüßenswerter Fortschritt des wissenschaftlichen Geistes. Aber leider reicht die geistige Stärke dann doch nicht aus, um auch das Gegenstück der Dunklen Energie, die "Gravitation des Universums" als Fiktion zu erkennen.

a)  Der 'Big Bang' war kein Punkt (natürlicherweise überhaupt kein Ort).

Mit der (nicht-relativistischen) 'Skalierung des Raumes' postuliert die Nach-Einsteinsche Physik zunächst nichts weiter, als daß sich die Materiedichte des Universums von 'fast unendlich groß' wegentwickelt, daß die Raumskalierung (wie im übrigen der Ablauf der Zeit auch) nicht kraftbedingt ist und daß das Universum räumlich und zeitlich unbegrenzt ist.

Damit war das Universum also in seiner Urzeit nicht "kleiner" als es heute ist. Es war auch da unendlich groß.
(Saul Perlmutter meint es wörtlich, wenn er dagegen behauptet: "The Universe was smaller in the past. And it's getting bigger every day.")  [ ›› alt link ]

Als die Verteilung der Materie im unendlichen (und fast unendlich dichten) Universum einen Grad an Differenzierung erreichte, der Gravitation entstehen ließ, kam es tatsächlich zu einem Big Bang, allerdings nicht im Sinne von "Heraustreten aus einer Singularität". (Die Dichte des Ur-Universums konnte die von heutigen Neutronensternen grenzenlos übersteigen, ohne daß es zu einer Singularität kam, da die Ursache für Gravitation fehlte.)
Der Big Bang war, statt einer Explosion, eher eine Implosion, wie eine schlagartige "Flockung". Der eine Teil der Materie (der in Verdichtungszentren) versenkte sich unter radikaler Zunahme seiner eigenen Gravitation in Schwarzen Löchern (SMBH, den heutigen Zentren der Galaxien), der andere Teil der Materie war einem radikalen Abfall der Materiedichte ausgesetzt und damit der radikaler Zunahme der Raumskalierung (als Funktion der Materiedichte), der Zunahme der Abstände der SMBH untereinander.
Es formierten sich Wasserstoffatome und unter dem Einfluß von Raumskalierung (Voids) und Gravitation (SMBH) ordnete sich die Materie im weiteren Verlauf zu Filamenten, Galaxien und Sternen.

Es ist also eine gedankliche Verirrung, bei der Urzeit des Universums von einer Phase des Heraustretens aus dem Ereignishorizont zu sprechen. Dem Universum kann weder eine Gesamtmasse noch Gravitation, schon gar nicht ein Radius (Schwarzschild-Radius), zugewiesen werden – zu keinem Zeitpunkt.
Neben der falschen Annahme einer 'Gravitation des Universums' liegt die Ursache für einen solchen Fehler in der (ungerechtfertigten) Gleichbehandlung von Masse und Gravitation in der Definition des Schwarzschild-Radius'.
Gravitation und Schwarzschild-Radius traten erst in einer späteren Phase des Universums auf, mit der Bildung einer Differenz in der Masseverteilung, die in der Implosion der SMBHs aus dem gleichförmigen Urplasma gipfelt.

Falls die Wissenschaft bei der Materiedichte, ggf. aus Gründen der Quantisierung, einmal ein hartes Limit finden sollte —nach unten (vergl. Planck-Zeit in einem Paper von Nicolai) oder nach oben—, wäre auch das kein Argument gegen die unendliche Größe des Universums.

Wenn der "Big Bang" aber als räumlicher Ursprung eine Fiktion ist ("erbsengroß" / Singularität), ist er dann nicht zumindest ein Zeitpunkt?
Geklärt ist (seit Einstein), daß der Verlauf der Zeit keine Konstante ist. Wenn ein Großraum (Void) skaliert/ sich ausweitet, kann man genauso gut sagen, der Großraum skaliert nicht, sondern die Zeit vergeht schneller darin.
Es ist sehr unnötig, einen Zeitpunkt "Big Bang" herbeizuspekulieren (quasi als Schöpfungsakt aus dem Nichts), wenn wir uns kaum vorstellen können, was Zeit unter den Bedingungen fast unendlicher Dichte [*] des Universums ist (die Zeit steht fast still). (siehe oben ›› Zeitablauf)

[*] Es geht keinesfalls um "fast unendliche Gravitation". Gravitation hat es in dieser Epoche fast homogener Masseverteilung kaum gegeben (und schon gar nicht schwarze Löcher, trotz gigantischer Dichte - und selbstredend keine "Gravitation des Universums").

Was Einstein-Jünger als "die ersten Millisekunden nach dem Big Bang" bezeichnen, sind eigentlich Äonen (die aus unserer Sicht fast unendlich "schnell" vergehen).  —  Nein, der Ursprung des Universums ist genauso wenig ein Zeitpunkt wie räumlich ein Punkt.
Aber die konspirative Umdeutung von Unendlichkeit in "Singularität" ist inzwischen hermetisch und wird für immer politisch festgeschrieben.

b)  Wie gering der numerische Wert der heutigen Raumskalierung auch sein mag : lineare Skalierung des Raumes bedeutet in jedem Fall unermesslich große ›› Flucht der Galaxien in großer Entfernung. – Dabei ist Skalierung keine Bewegung im Raum, ihre Auswirkung hat keine relativistische Grenze. [*] (Das heißt, egal wie klein der Wert der Raumskalierung auch sein mag, ab einer bestimmten Entfernung übersteigt die Flucht"geschwindigkeit" der Galaxien grundsätzlich die Lichtgeschwindigkeit, in entsprechender Entfernung eben auch die milliardenfache Lichtgeschwindigkeit. – Ein Partikelhorizont 2. Ordnung.)

[*] Nachtrag 2020-04-10:  Als die Mission eROSITA vorbereitet wurde, hatte ich Zweifel geäußert, ob nicht das zugrunde liegende, fundamental falsche, Weltmodell zu unsinnigen Meßauswertungen führen würde.
Die Meßdaten einer vorhergehenden Mission (Chandra) auswertend, haben jetzt Konstantinos Migkas, Prof. Dr. Thomas H. Reiprich +Team meine Befürchtung leider bestätigt. Hier mein Kommentar:

Die von Migkas geweckte Erwartung, eROSITA werde Licht in's Dunkel bringen, ist unter diesen personellen Bedingungen ein Täuschungsversuch. Es herrscht nicht Mangel an Meßdaten, sondern an Geist.

c)  Der (heutigen) Skalierung des Raumes nicht unterworfen sind Merkmale/ Bestandteile des Universums wie elektromagnetische Wellenlängen, die Lichtgeschwindigkeit, Atomstrukturen, Galaxien. – Wäre dem nicht so (d.h. würde alles gleichermaßen skalieren), würde nichts skalieren.
Die Skalierung ist zwar nicht-relativistisch (d.h. ist nicht ein Effekt, der durch Nähe zur Lichtgeschwindigkeit begründet wäre), ist aber dennoch immer etwas Relatives.
Das Universum wird also zur Differenzierung zwischen Skalierung und Nichtskalierung des Raumes gezwungen, weil es sie (die Skalierung und das Universum selbst) sonst nicht gäbe.
Auch hier ist das Gesetz der Denkbarkeit (der Sinnhaftigkeit) das Maß:

Der Umstand, daß das Universum seine Denkbarkeit bewahren muß, ist es, der die Welt zu dem zwingt, was sie ist.

... in diesem Fall geht es um den Zwang zur Differenzierung zwischen Voids und Filamenten. ('Denkbarkeit': siehe Fußnote [9])

Nachtrag 2018-06-06:  Eine lavierende Rettung des Einsteinschen Weltmodells versucht Martin Sahlén, Uppsala University, in seinem Paper 'Cluster-void degeneracy breaking' wie folgt (sein vollständiger Text ist mir leider unzugänglich):
Die Gravitation von Galaxienclustern schlägt in großer Entfernung (in den Voids) in Abstoßung um und bewirkt dort die Expansion der Voids. (Die politisch nicht gewollte Wahrheit, die 'Skalierung des Raumes' verschweigt er;  es ist ihm verboten, Einstein's Prämisse anzuzweifeln, welche Gravitation als die Kraft annimmt, die das Universum als Ganzes formt.)

Meine Kritik:  Es ist seit langem bekannt, daß die Skalierung der Raumzeit an das (Nicht)vorhandensein von Masse (Materiedichte) gekoppelt ist. Aber das Phänomen uns als inhärente Eigenschaft der Gravitation zu verkaufen, ist Trickbetrug (siehe oben ›› Zeitablauf).  Der Bezug zur Masse ist bei ›› Gravitation geradezu gegensätzlich. Und die maßgeblichen Verirrungen des Einsteinschen Blasenuniversums sind mit diesem Trick nicht beseitigt:

[11]  Wenn Physiker von Vakuumenergie sprechen (nach Einsteinscher Theorie 1,4 * 10^128 GeV/m^3) oder von der mittleren Partikeldichte des Universums (1 /m^3), dann denken sie gleichzeitig immer an eine bestimmte, besondere Relation (heimlich und sogar für sie selbst unbemerkt):

die Vakuumenergie in Relation zu 0,0 GeV/m^3 ,
die Partikeldichte in Relation zu 0,0 /m^3
(heimlich ist das die Relation zu "außerhalb des Universums")

Physiker würden einen solchen unsinnigen Vergleich 'innen/außen' nie offen aussprechen. Aber zu welchem Zweck denn sonst, als der Aufstellung dieser Relation (Relation zu 0,0), wird über Vakuumenergie spekuliert?
Es gibt keine Energie-Relation des Universums zu 0,0. Es gibt keinen "Innendruck" des Universums. Es gibt kein Außerhalb.
Man könnte sich fragen, wie es zu solch einem Denkfehler kommen kann (Physiker sind doch keine Idioten) – aber es ist kein Denkfehler, es ist ein Denkverbot ('engineering of consent', wie die US-Amerikaner sagen), dirigiert von zionistischer Tiefenindoktrination (und nicht bemerkt von den Indoktrinierten, siehe Fußnote [6] ).

[12] 
a)  Der klassische akademische Ansatz zum Erkenntnisgewinn ist es, zuerst ein (physikalisches) Phänomen zu beobachten (Experiment) und dann eine adäquate Erklärung (z.B. eine mathematische Gleichung) dafür zu finden.
So konnte die seit langem unerklärliche Periheldrehung der Merkurbahn durch die Einsteinschen Feldgleichungen erklärt werden.
In spektakulärer Weise (mit weltweiter Presse) bestätigte sich dann deren Richtigkeit im Mai 1919 bei Eddington's Vermessung verschobener Sternpositionen, hervorgerufen durch die Raumkrümmung in Sonnennähe. Aus heutiger Sicht (Daniel Kennefick) waren die (heute verschollenen) Meßergebnisse wohl zu ungenau für eine Bestätigung, dennoch, es war berechtigterweise ein Höhepunkt der Wissenschaft.

›› General Relativity and the 1919 Solar Eclipse (Royal Observatory Greenwich)

›› Spielfilm "Einstein and Eddington" (2008)

Der BBC-Film beeindruckt in der Schilderung der Atmosphäre der Kriegszeit und der Bedeutung Einstein's. Leider kann der Film sich nicht enthalten, die immer gleiche Verfälschung der Allgemeinen Relativitätstheorie im Nachspann anzubringen: die Theorie würde die Anerkennung von 'Big Bang-Singularität' und 'Expansion des Universums' zwingend nach sich ziehen. – Daß die Relativitätstheorie eigentlich nicht Aussagen zur Gesamtentwicklung des Universums trifft, negiert der Film in seinem Résumé. (Siehe auch meine Kritik zum Film "The Believer": ››"Wer das Blasenuniversum anzweifelt, sei eben zu dumm, Relativität zu begreifen.")

b)  Im Gegensatz zur klassischen Erkenntnismethode gab es aber bei den kosmologischen Erweiterungen der Gleichungen zuerst die bewunderte mathematische Lösung und danach erst die Frage, worauf man die Gleichungen vielleicht noch anwenden könne (außer auf die Relation zwischen Himmelskörpern). "Vielleicht auf das Universum als Ganzes? – Lasst uns sehen, zu was das führt..."

Daß diese Umkehrung / Entartung des wissenschaftlichen Prinzips in eine Falle führte, ist nicht verwunderlich. Sie führte zu Einsteins Wunschdenken in der Physik, die Welt sei eine Sphäre mit einem Radius – nur um einem einmal vorhandenen Satz von Gleichungen Genüge zu tun (und Einsteins Drang nach anti-abendländischer Unterwanderung).
Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keinen Grund in der modernen Kosmologie, anzunehmen, die Welt habe eine äußere Form. Zum Ruhme einer Gleichung wurde das über Nacht akzeptiert.

Andererseits bedeutet das nicht, daß es grundsätzlich abzulehnen wäre, die Mathematik der empirischen Erfahrung vorauseilen zu lassen oder ein Problem mittels Gedankenexperiment zu lösen.
Wenn eine mathematische Beschreibung einen Sinnzusammenhang der Welt erwiesenermaßen (oder hypothetisch) korrekt erfasst, ist das Ausreizen der Mathematik Forschung. (Daher führt die theoretische Physik eben diesen Namen.)
Zum Beispiel sind Schwarze Löcher und Gravitationswellen mathematisch vorausgesagt worden. (Wenn auch nicht von Einstein, wie behauptet wird. Einstein hat es nur kommentiert, wenn andere Physiker die theoretischen Konsequenzen der Gleichungen auf die Spitze getrieben haben.)
— Nur ist es eben verheerend für die Wissenschaft, wenn vor lauter Verliebtheit in die Mathematik die Priorität des Sinnzusammenhangs verloren geht.

[13]  Zur Illustration "Bubble Goebbels":  Ein provokatives Poster kann verblendete Physiker natürlich nicht zu Verstand bringen, höchstens verdeckte Staatsdiener zu tödlichen Gesinnungstaten verleiten (wie bei: Je suis ne Charlie pas).

Wer diese Einstein-Analyse liest, könnte meinen, ich hätte nie Angst gespürt, einer staatlichen Gesinnungstat zum Opfer zu fallen (ggf. einer ausländischen). Man könnte glauben, meine Offenheit bei staatlich tabuisierten Themen sei Selbstvertrauen.

Zu diesem Phänomen (das heute bei vielen Bürgern zu beobachten ist) sagt die Friedenspreisträgerin Carolin Emcke in ihrem jüngsten Interview:

Wir erleben, daß bestimmte Dinge, die wir für undenkbar gehalten hätten, daß sie in der Öffentlichkeit geäußert werden, inzwischen nicht nur irgendwie in der Öffentlichkeit geäußert werden, sondern mit einer Schamlosigkeit, [mit] Selbstbewusstsein.

Emcke meint das durchaus mit Verachtung. – Ich muß allerdings korrigieren, daß nicht Schamlosigkeit diese Freiheit verleiht, sondern die Gewissheit, verloren zu sein in einer (totalitären) Welt der alles durchdringenden Manipulation des Geistigen.

Carolin Emcke sieht ihre Mission darin, gegen Ausgrenzung anzuschreiben (z.B. in ihrem Buch 'Gegen den Hass'). Sie rechtfertigt dabei innenpolitische Repressionen in Deutschland in der selben Weise, wie in den USA außenpolitische Repressionen gerechtfertigt werden:
Gesellschaftliche Gruppen werden staatlich ausgegrenzt, sie werden zu politischen Aktionen genötigt, die dann von Staat und Medien als angebliche "Wesensart" dieser Gruppen dargestellt werden.

Deutschland:  "Bürger, die Nation und Volk als Werte hochhalten - das ist der Mob, dumpfe Parolen grölend."
USA:  "Der Islam - das sind Bombenanschläge (Selbsttötungen), um der Politik des Westens Schaden zuzufügend."
In beiden Fällen wird in bösartiger Weise verdeckt, daß eine Verweigerung von Identität und Würde solche (mehr oder weniger aggressiven) Aktionen erst hervorbringt. Weder das Volk (das Völkische) noch der Islam (der Islamismus) ist etwas Verwerfliches, wohl aber die Unterdrückung von dessen Identität.

Carolin Emcke publiziert Worthülsen der politischen Korrektheit für eine Regierung, die mit der ›› Ausgrenzung des eigenen Volkes befasst ist.

In Verbindung mit diesem Einstein-Aufsatz ist meine Einschätzung:
Wenn niemand Emcke's Namen würde kennen wollen, aus Angst, mit einer tabuisierten Wahrheit (z.B. wie hier über Einstein) in Verbindung gebracht zu werden (siehe Cancel Culture), könnte sie vielleicht behaupten, sie wisse, was Ausgrenzung ist.
(Der Abschnitt zu C. Emcke ist ein Nachtrag von 2016-10.)

➡️ Caroline Sommerfeld, Ein Brief an Carolin Emcke, 2016-12

[14]  Die (irreguläre) Vorgehensweise, um den Link aufrufen zu können:  1. im Browser: stop loading,  2. click '001.jpg' .. (Stand 2016-10)

[15]  Relativität in der Physik (Bewegung, Masse, Raum und Zeit).
Relativität war in der Physik der ersten zwei Jahrzehnte des 20. Jh. das große Thema einer modernen Weltanschauung. Heute, im Nachhinein, werden die verbreiteten Forschungen dazu ( ›› 'Einstein was no lone genius') dank einer Jahrzehnte andauernden Propaganda fast ausschließlich auf den Namen Einstein projeziert. — Diese Propaganda hat ihren Ursprung in den USA (wie jede Form neuzeitlicher ›› Massenmanipulation). Aber was sagt eigentlich der Olymp der Propaganda, die US-Filmindustrie, zur Relativität in der Physik? (siehe auch ›› BBC zur Physik)

film poster

Im US-Kinofilm "The Believer" (2001) stellt Ryan Gosling einen jungen Juden dar, der in emotionaler Verkehrung als Nazi argumentiert. In einer Schlüsselszene, der Interview-Szene, sagt die Titelfigur Danny: "The modern world is a Jewish disease. [...] Jews undermine traditional life, deracinate society. – And what have they given us? Class warfare, unfertile sexuality and relativity."
Der Film inszeniert diese Rede als 'Vorwürfe eines Radikalisierten', der mit dem Nennen des Sündenbocks provoziert. – Aber die eigentliche Botschaft und Motivation der Filmproduzenten wird auf einer Subebene vermittelt.

Mit dem Film "The Believer" soll der jüdische Anspruch transportiert werden (Dünkel wäre das richtigere Wort), modernes Denken, z.B. die Gesetze der Relativität in der Physik, sei in seinem Wesen Eigentum der jüdischen Rasse.

Meine Antwort auf Hollywood-Propaganda und solche Spielart von weichem Totalitarismus:  Die Relativitätstheorie ist nicht ein spezifisch jüdischer Beitrag zur modernen Physik. Sie wäre genauso ohne Einstein Bestandteil heutiger Physik (z.B. lag zeitgleich die äquivalente Arbeit zur Allgemeinen Relativität von David Hilbert vor).  Spezifisch jüdisch hingegen ist deren Entartung (die Zersetzung des Denkens selbst) zu einer Theorie des Blasenuniversums. – Und es gehört zu den stärksten Waffen jüdischer Demagogie, eine Differenzierung zwischen Physik und entarteter Kosmologie zu verhindern:  Wer das Blasenuniversum anzweifelt, sei eben zu dumm, Relativität zu begreifen. ( ›› Trolling in Online-Foren)

[16]  Dava Sobel beschreibt ausführlich in ihrem Buch (2016) The Glass Universe, wie die (für die USA am Anfang des 20. Jahrhunderts typische) Beschränkung auf Datenanhäufung in der Forschung (in diesem Fall am Harvard Observatory) zur Abschaffung des analytischen Denkens führt – und zum spekulativen Umgang mit den Daten zur Expansion des Universums.

[16a]  Einstein hatte 1921 London besucht und Blumen am Grab Newton's in der Westminster Abbey niedergelegt. 1930 unternahm er in Bewunderung Newton's eine Reise nach Woolsthorpe/ England, dessen Geburtsort. Bei Gelegenheit eines späteren Vortrags in England sagte Einstein: "Es ist eine Freude und Ehre, in dem Land einen Vortrag zu halten, das der Geburtsort meiner Wissenschaft, der theoretischen Physik, ist."

[17]  Erwin Schrödinger›› audio O-Ton) untermauert in seinem Paper Space-Time Structure (1950) Einstein's Theorie der Gravitation und Relativität. Er enthält sich allerdings eines Kommentars zu Einstein's kosmologischen Spekulationen.

[18]  Jürgen Neffe gibt in seinem Buch "Einstein. Eine Biographie" (2006) die Klischeevorstellung von Einsteins zweiter Lebenshälfte treffend wieder (siehe Zitat unten). Allerdings versäumt Neffe es, klarzustellen, daß das manifeste Klischee diese zweite Lebenshälfte verklärt und verfälscht - und zwar in mancher Hinsicht bis hin zum glatten Gegenteil ihres eigentlichen Wesens.

"Verantwortung als Maßstab von Wissenschaft" - das läßt Einstein durchaus nicht gelten, wo es seine eigenen Positionen in Politik und Physik gefährdet.
Einstein war eine Berühmtheit als Speaker auf pazifistischen Meetings, hat aber auch den berühmten "Let's A-bomb!"-Brief an den US-Präsidenten abgesandt. Er war eine Berühmtheit mit seiner kosmopolitischen Ablehnung der Rassentrennung. (Die Dominanz jüdischer Interessen in den USA braucht keine Segregation.) – Das eigentliche Wesen seines rassisch geprägten (laut TheGuardian rassistischen) Denkens wird nur in seinen privaten Aufzeichnungen kenntlich, wie in seinen Reisetagebüchern (PDF), Princeton University Press. (Nachtrag 2018-06)

Um sein Weltanschauungsmodell 'Blasenuniversum' herum hat Einstein bewusst eine ideologische Filterblase geschaffen, die das Modell mit zionistischer Macht (Macht über die Medien und über die Wissenschaftspolitik) als unumstößliche Doktrin etabliert. Die Existenz dieser Filterblase (die nicht gerade von einem moralisch verantwortungsvollen Umgang mit der Wissenschaft zeugt) wird mit der folgenden Darstellung perfekt vertuscht:

"Der sterbliche Einstein hat gerade den Zenit seines forschenden Schaffens überschritten und die eher tragische zweite Lebenshälfte noch vor sich. Da betritt ein Unsterblicher gleichen Namens die Weltbühne – jener Einstein, der sich im Bewusstsein des 20. Jahrhunderts als Archetypus des Geistesabenteurers einnisten wird, der als Weltweiser eine Art Menschheitsgewissen verkörpert und das Prinzip Verantwortung zum Maßstab von Wissenschaft und Fortschritt erhebt und der noch zu Lebzeiten als Synonym des Genialen in die Umgangssprache eingeht."  ( Jürgen Neffe)

➡️ Einsteins Veröffentlichungen zum Verhältnis von Religion und Wissenschaft (1930 bis 1948)

[19]  Einstein's Eigensinn, das Usurpieren des dominierenden Weltmodells, als Paranoia zu werten, wäre verfehlt. Seine Methode ist schließlich, wenn auch nicht frei von Selbsttäuschung, politisch kalkuliert und durchaus nicht blind der eigenen Psyche ausgeliefert.
Die im Folgenden zitierte (freilich in ganz anderem Zusammenhang verfasste) Passage zu gesellschaftlicher Paranoia offenbart aber bezeichnende Parallelen.

"Die .. Systeme heute leisten, was dem Menschen im Mittelalter .. Religion ermöglichte:  die willkürliche Besetzung der Außenwelt mit Sinn [..] Davon entheben die fatalen Konventikel und Panazeen, die sich wissenschaftlich aufspielen und zugleich Gedanken abschneiden, [..] alle mit Akademien, Hierarchien, Fachsprachen, dem fetischisierten Formelwesen von Wissenschaft".

M. Horkheimer, Th. W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Kapitel 'Grenzen der Aufklärung' (1947)

Klarer gesagt:

Die kollektive Lüge der Einstein-Doktrin trägt faschistische Züge.

[20] (Nachtrag.Sinn ! – Mathematik sagt nicht mehr als 1 = 1 
Selbst Sabine Hossenfelder, die Hohepriesterin der doktrinären Fundamentalphysik, gibt zu bedenken, daß die Mathematik an sich nichts beweist – daß Mathematik aber sehrwohl zu Verschleierungen geeignet ist.

"You can't lie with Math.
 But it greatly aids obfuscation."

(das Motto über Hossenfelder's Twitter Account).

Sinn und Wahrheitsaussage liegen nicht in der Mathematik selbst, sondern in den Zusammenhängen der Wirklichkeit (welche die Mathematik lediglich deutlicher machen kann). – Sind diese Zusammenhänge falsch erfasst (sind diese nicht geeignet, einen Sinn zu bestätigen), beweist Mathematik gar nichts.

In ihrem jüngsten Buch 'Lost in Math' macht Hossenfelder ihren Kollegen zum Vorwurf, mit blinder Gläubigkeit an "mathematische Eleganz" die heutige Entartung der Fundamentalphysik (den Verlust des sinn-orientierten Denkens) herbeigeführt zu haben. Sie erntet dafür wenig Liebe in der Zunft.
(Bei eigenen Fachergebnissen der Physik bleibt Hossenfelder leider ohne Idee —siehe oben ›› Der Fall Hossenfelder— und jetzt auch noch ohne Rückhalt in der eigenen Mafia. Tragisch.)

Neben der fahrlässigen Umkehrung des Verhältnisses von Sinn und Mathematik, wie sie Einstein's Methode zu eigen war (siehe oben ›› Anti-Scholastik), ist ein weiteres Beispiel aus der Physik-Historie prominent:
John von Neumann's Versuch einer mathematischen Beweisführung in seinem Buch 'Mathematical Foundations of Quantum Mechanics' (1932).
Sein Unmöglichkeitsnachweis für verborgene Variablen in der Quantenwelt war zwar mathematisch korrekt aber ohne sinnvollen Bezug zur Allgemeingültigkeit. Er bewies nichts.
(Daß sich letzten Endes die Unmöglichkeit von verborgenen Variablen bestätigte, ist nicht von Neumann's Mathematik geschuldet, sondern weiteren physikalischen Experimenten.)

[21] (Nachtrag.)  In einem späteren Aufsatz habe ich über künstliche Intelligenz geschrieben:

Bei der Entwicklung von KI geht es nicht um vom Menschen kontrollierte Denkprozesse in der Maschine, sondern um maschinenkontrollierte Denkprozesse beim Menschen – um perfekte Manipulation der gesellschaftlichen Mehrheit in der Hand einer herrschenden Minderheit.

[22]  Kosmologie ist geprägt von Soziologie und politischen Machtverhältnissen. Sehr treffend schreibt dazu Alexander Unzicker (auch wenn er die Idee des Blasenuniversums nicht in Frage stellt und meine Kritik an dessen heutiger ideologischer Quelle nicht teilt)  in 'Kosmische Inflation der Wissenschaftspreise', 2015-03:

"Zu sehr krankt die heutige Physik an der Meinungsführerschaft durch vermeintliche Experten, welche in Wirklichkeit nur Spielfiguren in einem überwiegend soziologischen Prozess sind."

[23]  Wissenschaftspolitik unterscheidet sich bei der Durchsetzung von Interessen nicht von Gesellschaftspolitik:  Effektiver als ein Ideenstreit ist allemal die Aufweichung der Ideen und Grundhaltungen selbst, die Untergrabung von Begriffen und Werten.
Theorien (Verschwörungstheorien) werden in die Welt gesetzt und gleichzeitig lächerlich gemacht, um echte Manipulationen im Dunst verschwinden zu lassen.

(Nachtrag 2018-06-06:)  Kampagnen, die sich gegen "Verschwörungstheorien" wenden, wurden einmal mehr (nach diversen früheren Beauftragungen) auf Spekrum.de und auf F.A.Z./Wissen prominent platziert.
Natürlich ist den Redaktionen herzlich egal, welche (Verschwörungs-)Ideen zum Beispiel eine "Flat Earth Society" vertritt. Es geht der Wissenschaftspolitik (und den Redaktionen) viel mehr darum, den Denunziationsbegriff 'Verschwörung' generell schlagkräftig zu halten. Und zwar schlagkräftig gegen freie Medien, wenn diese sich anschicken, z.B. die folgende Wahrheit auszusprechen:  Die europäische Forschung und Lehre wird manipuliert und von amerikanisch-jüdischen Strukturen doktrintreu ausgerichtet.

Man spürt die Angst der Wissenschaftspolitik, der Max Planck Society/ MPG etc., Fortschritt und Diskurs könnten sich in Foren verlagern, die von ihnen nicht kontrolliert werden.  (In früheren Kommentaren hatte ich sowohl das Thema
›› Verschwörungstheorien und Weltherrschaft analysiert, als auch
›› Deutungshoheit und Propaganda als Staatsgeschäft.)

[24]  "Erscheinungen, die unseren Sinn bilden".
In der Erkenntnistheorie ist 'Sinn' in seiner zweifachen semantischen Herkunft gemeint: als Sensorik und als logischer/ wertiger Gehalt. Eine Sinneswahrnehmung ist immer eine interpretierende ('weltschaffende') Wahrnehmung.  —  Horkheimer/ Adorno in Dialektik der Aufklärung:

"In gewissem Sinn ist alles Wahrnehmen Projizieren [..] das Wahrnehmungsbild enthält in der Tat Begriffe und Urteile. [..] Die Unterscheidung geschieht im Subjekt, das die Außenwelt im eigenen Bewusstsein hat und doch als anderes erkennt."

Insofern sind Sinn (Sensorik) und Sinn (Hermeneutik) nicht voneinander zu trennen. Unser Universum (Bewusstsein) entwickelt sich, indem aus dessen latenten Angeboten das wahrnehmende Denken alles ausschließt, was einem einmal begonnenen Sinn widerspricht. Für sich ist die Welt nicht mehr als ein rasendes Vibrieren von undefinierten Zuständen (elektro-magnetischen Feldern, Quanten oder wie immer man die Basis auffassen möchte). Wahrnehmung und einengende Deutung (das Denken) schaffen die eigentliche Welt.
Die interpretierende Wahrnehmung macht aus dem quantenmechanischen Grundrauschen die Phänomene Raum, Zeit, Licht, Materie usw., indem sie den einmal aufgenommenen (engen) Pfad eines Sinns (den sie nicht mehr verlassen kann) immer weiter geht. – Und tatsächlich ist die Herkunft des Wortes mittelhochdeutsch/ althochdeutsch:

sin = Weg, Gang, Reise

Zum ersten mal hatte ich 2007 in einem erkenntnistheoretischen ››  Essay über Simulacron-3 herausgestellt, daß "Welt" und "Denken der Welt" in ihrer Sinnprägung nicht zu unterscheiden sind.
Zur Frage, was die Quelle des Sinns ist und ob Sinn als solcher einer Beweisführung unterzogen werden kann, schreibt Erwin Schrödinger: "Do the electrons really exist on these orbits within the atom? - A decisive No, unless we prefer to say that the putting of the question itself has absolutely no meaning." (Erwin Schrödinger, Science and the Human Temperament, 1935)
Der Sinn selbst hat keinen Sinn, der Ursprung ist sinnlos, oder wie es Richard Feynman ausdrückt: das innerste Wesen der Natur ist es, absurd zu sein. (Richard P. Feynman, QED: The Strange Theory of Light and Matter, Princeton University Press, 1985)

(Nachtrag 2018-09:)  Meine obige These zur Entwicklung des Sinns führt Markus Gabriel in seinem jüngsten Buch in verblüffender Weise weiter. Er behauptet "Das Denken ist ein Sinn". Ich stimme dieser Aufhebung einer Trennung von Sensorik und Interpretation (Denken) zu (".. ist ein Sinn = .. schafft einen Sinn").
Denn Wahrnehmung ist, wie oben gesagt, immer interpretierend. Die schockierende Kongruenz der semantischen Quelle 'Sinn' (Sensorik/ Wahrnehmung) mit der semantischen Quelle 'Sinn' (Hermeneutik/ deutende Einengung) hat ein erleuchtendes (geradezu überirdisches) Moment.
Hannah Arendt schrieb 1969 "Dies Denken hat eine [...] bohrende Qualität, die [...] in dem transitiven Gebrauch des Verbums 'denken' liegt. Heidegger denkt nie 'über' etwas; er denkt etwas." Diese Qualität des Denkens solle Arendt allerdings nicht Heidegger's Gebrauch zuschreiben, sondern dem Denken überhaupt.

Ich sehe in der Philosophie von Markus Gabriel eine (späte) Bestätigung meiner eigenen erkenntnistheoretischen Thesen. Allerdings vermisse ich bei Gabriel eine ausführliche Erörterung der gegenseitigen Bedingtheit von Sinn (Universum/ Naturgesetzlichkeit) und Sinn (Denken).

(Meine Beurteilung gründet sich auf Kenntnis der Vorlesung 'Der Sinn des Denkens', nicht auf das Buch, das mir nicht vorliegt.)

Weiteres zu Erkenntnistheorie und Sinn siehe ›› [20]

[25]  "Aha."  (Terror der Eindimensionalität)

Herbert Marcuse, Der eindimensionale Mensch, Beacon Press, Boston, 1964

Der von Herbert Marcuse 1964 formulierte Zustand der Gesellschaft als eindimensional wird heute allgemein hingenommen. Dreißig Jahre zuvor war dieser bei Walter Benjamin noch Auslöser einer existenzvernichtenden Lebenskrise. Benjamin schrieb 1933 in einem Brief:

"...Es war vielmehr die mathematische Gleichzeitigkeit, mit der von allen überhaupt in Frage kommenden Stellen Manuscripte zurückgereicht, [...] Anfragen unbeantwortet gelassen wurden. Der Terror gegen jede Haltung oder Audrucksweise, die sich der offiziellen nicht restlos angleicht, hat ein kaum zu überbietendes Maß angenommen."

"Kaum zu überbieten..." – seine Empörung käme Benjamin wohl selbst albern vor, heute im 21. Jh.
Es ist heute ganz normal, publizistisch nicht zu existieren, wenn man ideologisch neben der Staatsdoktrin steht. Es gäbe für benjamin-artige Freigeister im heutigen Zeitalter des verrechtsstaatlichten Totalitarismus einfach nur Isoliertheit, keinen "Freundeskreis in überseeischen Instituten" und keinen auf Ibiza. Es gibt heute kein "Schreiben für die Zeit nach dem Terrorstaat" (Tagebuch Klemperer). Solch eine Zuversicht war früher einmal. Für heutige Freidenker gibt es nicht postume Gesamtausgaben, sondern ShadowBan bis zum Vergessen.

Die Menschen sind so weit konditioniert - sie bemerken nicht einmal, daß an ihnen alltäglich ausgeübt wird, was Benjamin damals geistigen Terror nannte (und was heute Cancel Culture heißt). Die heutige unaufgeregte (lautlose) Spielart (seit 70 Jahren ein umgekehrter geistiger Terror gemäß jüdischer Herrschaft) wird kein Ende haben (im Gegensatz zum endzeitigen Amoklauf der Nationalsozialisten).

Ich halte es jedenfalls nicht für "kaum zu überbieten", wenn aus Fachkreisen nur ein eindimensionales 'Aha' (siehe Haupttext oben) als Echo auf mein kritisches Manuskript kommt.

[26]  Deutsche Physik
Der historische Begriff 'Deutsche Physik' ist im heutigen global vernetzten Wissenschaftsbetrieb kaum noch nachvollziehbar. (Nicht einmal in seiner Hochzeit hatte er sich programmatisch wirklich profiliert.) Dennoch wirkt das Bild der Deutschen Physik ambivalent nach und ist angesichts der hier genannten erschreckenden geschichtlichen Zusammenhänge zu diskutieren:

[27]  "The End of Science"
Der US-Wissenschaftsjournalist John Horgan spricht in seinem Buch The End of Science (1996, deutsch 'An den Grenzen der Wissenschaft') vom Ende des Zeitalters großer Umbrüche im wissenschaftlichen Weltbild und bei Fundamentalerkenntnissen der Wissenschaft.
Horgan stellt diese Wende als eine natürliche Sättigung dar und als ein Ergebnis generell beschränkter Möglichkeiten des Menschen. – Er täuscht den Leser darüber, daß das Einfrieren des Status quo im wissenschaftlichen Weltbild politisch gewollt ist (und mit ideologischer Macht durchgesetzt wird).
Sein Buch war nicht als Weckruf gemeint (wie man es später in Hossenfelder's Texten durchaus spürt), sondern im Gegenteil als ein Sedieren, ein affirmatives Einstimmen auf das Ende der Fundamentalwissenschaft.

Passend dazu belehrt uns Horgan in seinem Blog (2015-08), warum kommende Wissenschaftler nie das Kaliber eines Einstein erreichen werden, moralisch wie wissenschaftlich.
Meine Antwort darauf:

[28]  Neutrinos
(Nachtrag 2020-04)
Anhand der Neutrinooszillation wurde in den 1990er Jahren nachgewiesen, daß Neutrinos eine Masse besitzen. 2018 hat PhD Lena Funcke die Konsequenzen daraus u.a. für die Kosmologie diskutiert (PDF, LMUM).

[29]  Zyklisches Universum (Anna Ijjas)
(Nachtrag 2020-04)
Analog zur Einsetzung Max Tegmark's für Nordamerika (2006) wurde 2014 Anna Ijjas nach Princeton geholt und bis 2019 darauf vorbereitet (siehe Projekt der Simons Foundation), in Europa die beabsichtigte ›› Desorientierung in der dortigen Gravitationsphysik sicherzustellen. – Diesmal nicht mittels ›› Multiversums-Theorien, sondern einer Theorie von P.J. Steinhardt.
Steinhardt selbst ist eine Personifikation des Klischees vom ›› jüdischen Verhältnis zur Wissenschaft. Er hält das Argument, die fragliche Theorie sei eine "uralte Vorstellung", für legitimierend (tatsächlich ist es einfach mystizistisch).

Wenn man sich die Programmatik der Forschungsgruppe der MPG genauer anschaut, fällt auf, daß es deren Zielstellung ist, Täuschungen zu festigen:

Die Spekulationen einer Anna Ijjas über ein zyklisches Universum ('Bouncing and Cyclic Cosmology') sind also objektiv irrelevant.
Aber der Auftrag an die MPG Hannover lautet eben nicht Aufklärung, sondern ›› Verdunklung in der Physik.  Ijjas bezieht ihr Gehalt (deutsches Steuergeld in der Verfügung amerikanisch-jüdischer Herrschaftsstrategie) dafür, uns alle zum Narren zu halten. ( ›› Destruktionswille )

➡️ Big Bounce simulations, Steinhardt and Big Bang. HN comments, 2020-08

[30]  Manifestation des unendlich Kleinen/ Großen
(Nachtrag 2020-04)
'Der Ablauf der Zeit ist eine Funktion der Materiedichte.' – Im Ergebnis dessen könnte man andersherum sagen: Die Materiedichte ist eine Funktion des Zeitablaufs. Eine Rückkopplung seiner selbst, wie in einer unendlichen Spiegelung.
Eine unendlich kleine Differenz (ein Fast-Nichts) wächst sich zum unendlich vielfältigen Universum aus, wie ich es 2014 in einem philosophischen Paper The Universe as Manifestation of Sense (PDF) diskutiert hatte – und am Ende zu unendlicher Verdünnung und Abkühlung, wieder zu einem Fast-Nichts.

[31]  Höhepunkt der Freiheitlichkeit deutscher Geisteskultur
(Nachtrag 2020-08)
Meinen Satz über die Blüte deutschen Geisteslebens hatte ich (wie ich jetzt bemerke) zur selben Zeit geschrieben wie Wolfram Eilenberger sein Buch zu diesem Thema: "Zeit der Zauberer" (ein Erzähl-Buch über die deutschsprachigen Philosophen der 1920er Jahre).

In einem Kommentar zu seinem Tweet habe ich Eilenberger auf diese Gleichzeitigkeit aufmerksam gemacht. Ich denke allerdings, er wird nicht verstehen, daß es dabei nicht um Ähnlichkeit geht, sondern im Gegenteil um eine Anti-These zu seiner verklärenden Sicht.
Und ich vermute, daß Eilenberger nicht erfasst hat, daß die Zeit geistiger Freiheit (die er so gerne preist) für immer vorbei ist, zugunsten eine ›› Zeit des Schwadronierens, des weichen Totalitarismus.

"Sämtliche Strömungen, die unser Denken bis heute prägen, finden in diesen zehn Jahren ihren Ursprung und frühen Höhepunkt. Das gilt aber nicht nur für die Philosophie, sondern für fast alle Bereiche unserer Kultur: Wissenschaft, Kunst, Literatur, Architektur, Medien, Mobilität ... Die Zwanziger Jahre sind der eigentliche Ursprung unseres modernen Weltverhältnisses. Sie zu verstehen heißt deshalb, uns zu verstehe."

Nur leider versteht Eilenberger nicht. Er ist anscheinend intellektuell taub und blind für politische Absichten und strategische Hintergründe, für das Wesen dessen, was passiert und was vor einhundert Jahren eingeleitet wurde, mit dem ›› Kampf um die geistige Herrschaft über Europa (Zionismus/ Antisemitismus).

Die Freiheitlichkeit bestand nämlich keineswegs erst seit der Weimarer Republik. Vielmehr war WW1 bereits der internationale Versuch, der deutschen Erfolgsgeschichte (incl. dessen Freiheitsbegriff) ein Ende zu bereiten. (Klonovsky beschreibt das Freiheitsdenken u.a. mit einer ›› Anekdote über den Reichtstag 1910 und dem ›› Korrigieren bizarrer Geschichtsfälschung durch Steinmeier.)

Eilenberger jedenfalls hat kein Gespür für die Folge dessen, daß der Kampf 1945 mit der Einsetzung eines Siegers geendet hat, er spürt nicht, wie geistige Grabesstille heute manifest geworden ist, ein mit Massenpsychologie ›› gelenktes Nichtverstehen.

Ich muss Eilenberger in seinem Tweet korrigieren:  Es gibt keine "uncanny parallels" der Innovationskraft der 1920er zu unserer Zeit. Heute wird jede Form echter geistiger Umbrüche ›› politisch unterbunden und durch ›› intellektuelles Kaspertheater ersetzt. – Eilenberger kennt das, es ist ihm nur plötzlich entfallen.

Die Ursachen des heutigen Niedergangs würden vielleicht ins Bewusstsein zurückkehren, wenn Eilenberger bei Gelegenheit seines Promo-Auftritts im PH Arena channel seinem Gesprächspartner und Freund ›› Yascha Mounk einmal in die (herrschaftsstrategischen) Karten schaute.
(Nachsatz: Das Gespräch war realitätsbezogener, als ich erwartet hatte. Eilenberger räumt tatsächlich ein, daß das heutige akademische Korsett —was sagbar ist und was nicht— jeden "Quantensprung" in neue Denkräume unmöglich macht.)

[32]  US-Diktat über die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) in Deutschland
(Nachtrag 2020-09)

Die Twitter-Accounts @maxplanckpress und @mpi_grav geben einen Einblick in Wesen und Zweck von Max-Planck-Gesellschaft und Albert-Einstein-Institut.
Ein Snapshot einiger Tweets von 2020-09 lässt folgende Schwerpunkte erkennen:
  Gravitation
Die MPG verbrennt sich nicht die Finger und respektiert das alleinige U.S.-jüdische Recht auf Infragestellung der Gravitationstheorie. Dort gibt es tatsächlich euphorische Aufrufe an die jungen Wissenschaftler, die "Sackgasse in der Gravitationstheorie" zu überwinden, sich den Nobelpreis zu verdienen. – Gleichwohl eine obszöne Doppelbödigkeit (eigentlich eher lächerlich) angesichts der Tatsache, daß genau dagegen (gegen das Überwinden Einsteins) das Ethos der Forschung (incl. MPG) hermetisch abgedichtet ist.
  "Diverses Europa"
In der internationalen akademischen Szene herrscht Freizügigkeit und das Leistungsprinzip. – In Deutschland dagegen (und in der MPG) ist der verkrampfte politische Auftrag allgegenwärtig, jeden Ansatz einer "deutschen Wissenschaft" zu vermeiden. Die jüdische Befürchtung, "der deutsche Intellekt" könnte sich zur Größe früherer Jahrhunderte aufschwingen, scheint irgendwie durch und der übereifrige Fleiß bei der akademischen Rechtfertigung der ethnischen Transformation Europas erweist sich als durchaus konspirativ.
  wissensch. Nebelkerzen
Es werden abstruse Theorien (Bouncing Universe) lanciert und Nebensächlichkeiten (LIGO, String) aufgebauscht – zur Eigenlegitimation der MPG, als Propaganda für den bröckelnden Status Quo in der Physik und zum Ruhme der Einsteinschen Kosmologie.
  Führungsprinzip
Besonders linientreue Kollaborateure bzw. ehrenwerte US-Bürger ( ›› Gesinnungsdiktatur) werden mit Posten und Orden versorgt.

"Diese Einheitsfront... all diese freundlichen, humanistischen Wissenschaftler, geeint unter dem Banner der Aufklärung..."  – Für die Sehenden allerdings ist das wie 'Fahrenheit 451' im Jahr 2020. Ich bekomme einen Krampf in den dauer-lächelnden Mundwinkeln, wenn ich zu lange durch dieses gefälschte "la gaya scienza" scrolle wie durch ein angst-starres Zentralorgan der Linksfaschisten in der deutschen Provinz.