Asyl, Volk und Umvolkung

Eine perfide Strategie in ihrer totalen und in ihrer schleichenden Ausprägung

"Volk"?  - Reflexartig sagt sich der Bürger:
Das ist doch Gedankengut. Das will ich nicht. [15]

umvolkung

Henry Morgenthau (li.) 1915 an den Dardanellen im britischen Dienst gegen Deutschland
Bild via spiegel.de

Inhalt

Zusammenfassung:
Der Reflex gegen den Volksgedanken ist soziologisch krank, das Ergebnis der Ära Merkel, einer Gehirnwäsche. – Und es ist nur eine Frage der Zeit, daß die Inschrift DEM DEUTSCHEN VOLKE gegenstandslos sein wird. [7]
Sogar jene Bürger, die mit klarem Blick wahrnehmen, wie die Bundesregierung das Deutsche (als Volk und als Kultur) schleichend beseitigt, würden gerne die Schreckensbegriffe "Umvolkung" und "Hooton-Plan" als Paranoia abtun (die verordnete blaue Pille schlucken).

Aber es gibt schockierende Belege für die Aktivierung des Plans. – Wie etwa Özoguz' offizielle strategische Rezeption von Deutschland als Nicht-Kultur (eine politische Subversion, die unbemerkt einer weit umfassenderen, globalen Herrschaftsstrategie in die Hände spielt).

Geopolitische Einordnung

Die Zeiten, in denen Deutschland als Frontstaat gegen Russland nützlich war, sind vorbei. Heute wird Deutschland vielmehr als kritische Masse gesehen, die im Gleichgewicht der Supermächte "auszubalancieren", d.h. kleinzuhalten ist.
Die Frage ist, wie klein – oder konkreter formuliert:  Könnte Deutschland in 20 Jahren genauso kleingemacht/ zerstört aussehen, wie heute Syrien? – Wer das bei einem so bedeutenden Land wie Deutschland für unmöglich hält, übersieht Dreierlei:

  1. Syrien ist weit bedeutender als Deutschland, es ist die Wiege der Zivilisation. Dessen Zeugnisse vom Sprung der Menschheit in die Frühgeschichte der Hochkulturen übersteigen in ihrem Wert jedes Maß. [1] — Wenn man Syrien zerstören kann, kann man Deutschland auch zerstören.
  2. Die manipulative Macht der Medien über das, was Menschen für möglich halten, ist heute unumschränkt. — Wenige Jahre mit inszenierten "abscheulichen Verfehlungen" Deutschlands würden ausreichen, das Land in den Augen der Welt zu einem Schurkenstaat zu machen, der nichts anderes verdient hat.
  3. Bei den seit 100 Jahren (mit Vorsatz) verhinderten Beziehungen Deutschland-Russland geht es in den heutigen Tagen nicht um ein paar Turbinen oder Gas-Trassen oder um Assad. Es geht um das Fortbestehen der USA als Supermacht. Bewegte sich die europäische Wirtschaft auf Russland zu, bedeutete das den ultimativen Kontrollverlust für die USA. — Angesichts dieser Bedrohung kann Deutschland (wie Syrien) alles Mögliche widerfahren. (Wenn die kritische demografische Spaltung erreicht ist, Bürgerkrieg, dann weltweites Embargo usw.)

Daß ein solches Szenario abwegig und unglaubwürdig erscheint, liegt einfach daran, daß jeder, der in diesen Fragen Verantwortung in Deutschland trägt, im Unterbewusstsein auch die Konsequenz genau dieses Szenarios mit sich trägt.
Bei jeder Lüge und bei jedem weltpolitischen Verbrechen der Hegemonialmacht spielen die Verantwortlichen mit, um das genannte Scenario im Bereich des Abwegigen zu belassen.

Benutzung des Unwortes

Für den offiziellen Sprachgebrauch in Deutschland ist "#Umvolkung" ein Unwort, zumindest bis zur Bundestagswahl (btw17). – Was das Wort benennen könnte, ist offiziell nicht existent. [2]

Hinter der Verleugnung des Wortes steht die folgende bekannte Absicht: Gedanken, denen die Begriffe fehlen, können auch nicht gedacht werden.
— Also wer hat das Interesse, diese Begrifflichkeit über den Umgang mit Völkern zum Verschwinden zu bringen? Wer hat in Europa die Macht dazu? Wer unterbindet mit Propaganda, daß sich Völker überhaupt als solche begreifen?

Nach 1945 war alles Völkische wegen seines Missbrauchs in Nazi-Deutschland aus der Sprache verbannt worden (um gleichzeitig von anderen Völkern in seinen negativsten Auswüchsen nur um so heftiger praktiziert zu werden - in Schlesien genauso wie im Nahen Osten).
Heute wird die Idee eines Europa der Völker politisch unterdrückt (das Instrument zu dessen Verhinderung nennt sich, wenn ich das richtig verstanden habe, Europäische Union [13]).
Aber der Begriff des Volkes hat sich emanzipiert und wird sich weiter befreien. (Die fortschrittlichsten Kräfte in Europa spüren einen Geist der Befreiung, wie er aus einer Zeit von vor genau zweihundert Jahren zu uns heutigen herüberweht.)
Volk steht in Europa nicht für Konflikte, sondern für Vielfalt und Hochkultur. [14]

Natürlich wird Europa ein staatliches Ganzes sein, eine Union, mit einheitlichen Finanzgesetzen, einheitlichen Steuern, gemeinsamem Militär usw. – Aber der oberste Wert Europas ist die Wahrung und Pflege der Identität seiner Völker. Ethnische und kulturelle Unterschiede werden untereinander hochgeachtet und mit Stolz gefördert.

Umvolkung und die Politik der Europäischen Union sind das Gegenteil dazu. Umvolkung ist Ausdruck der Nichtachtung, der Vernichtung dessen, was das hohe Gut des Volkes bedeutet. Es steht für kulturlose Vermassung einerseits und auf der anderen Seite für eine ignorante (vaterlandslose [10] ) Oberschicht (Ära Merkel), die damit argumentiert, ein Heer billiger Arbeitskraft zur freien Verfügung haben zu müssen.

Das eigentliche Zentrum der Debatte bleibt also der Begriff des Volkes.
Stellvertretend wird der Verweis auf 'Umvolkung' in die Diskussion gebracht - bewusst provokativ, insbesondere von der AfD (und im Vorfeld der Bundestagswahl), als Mittel der Aufrüttelung der Gesellschaft.

ansiedlung

Wenn die politische Opposition von einem gewollten Flüchtlingsstrom, einem Plan, spricht, holt die Staatspresse sofort das Totschlagargument "Verschwörungstheoretiker" hervor. – Aber was an der skrupellosen Organisation des Plans soll 'theoretisch' sein?
Bild via welt.de (video footage)

Historische Vorläufer

Ähnlich wirkende Ereignisse aus der früheren Geschichte kann man nicht als Umvolkung bezeichnen. Sie hatten zwar vergleichbare Folgen für die Völker, waren aber nicht Ergebnis eines staatlichen oder technokratischen Planes, sondern Ergebnis einer zwischengesellschaftlichen Dynamik. [3]

Definition der Umvolkung

Was unterscheidet nun die Umvolkung von den älteren bzw. anderen Formen der Gewaltausübung gegen ein Volk, wie Verdrängung, Vertreibung, Zwangsumsiedlung, Versklavung, Kolonialisierung oder Genozid? – Hier ein Versuch:

Das Ur-Ereignis der Umvolkung und gleichzeitig sein in der Weltgeschichte einmaliges, beispielloses Auftreten in der reinen, totalen Form ist die Umvolkung Palästinas. (Die Umvolkung während der Zeit der Staatsbildung Israels kann man als total bezeichnen, auch wenn sie bis heute anhält - z.B. durch fortschreitenden, sukzessiven Entzug des Wohnrechts für verbliebene Araber in Jerusalem und die schleichende Besiedlung der West Bank.)

Andere Pläne einer Umvolkung, die zuvor nicht (bzw. nicht vollständig) zur Ausführung gekommen waren, sind im Wesentlichen:

Besonderheiten im 21. Jh.

Von der Mitte des 20. Jh. bis heute, also über 70 Jahre hinweg, war Umvolkung im öffentlichen Bewusstsein quasi nicht vorhanden. Jetzt ist der Begriff und ist die Bedrohung wieder da. – Was ist heute anders im Vergleich zur Kriegs-/ Nachkriegszeit?

zuwanderung

Positionen der Regierung zur begonnenen Umvolkung

Wir erleben die folgenden ideell-konzeptionellen Reaktionen der Bundesregierung auf den Massenzustrom – dabei handelt es sich letztlich um die Befolgung einer ideologisch langfristig von U.S.Israel dem Deutschland der Ära Merkel vorgegebenen Politik (besser gesagt um eine Perversion von Politik):

kultur

Aydan Özoguz, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung.
Bild: DPA via Frankfurter Allgemeine

Zerstörung Syriens

Deutschland ist wieder in einer Täter/Opfer-Lage gefangen. Die deutsche Bevölkerung ist Opfer einer Umvolkung durch die eigene Regierung. Gleichzeitig ist diese Regierung (Mit)täter bei einer wahnsinnigen, wahrscheinlich Jahrzehnte andauernden Umvolkung im Nahen Osten.

aleppo

Aleppo - haunted by violence and death - BBC News (Youtube Video)

Von Seiten der Bundesregierung ist es nichts anderes als Heuchelei, die Aufnahme des Flüchtlingsstromes aus Syrien in Deutschland als Akt der Menschenfreundlichkeit darzustellen und gleichzeitig durch die Ausbildung und Finanzierung von Mordbanden in Syrien eben diesen Flüchtlingsstrom zu verursachen. (Es ist eigentlich unfasslich, wie bösartig das Konzept ist.)

Ist nun mit dem Sieg der Syrian Army über diese Banden und den IS der Krieg gegen Syrien beendet? (Die Bilder der flüchtenden Helikopter erinnern an das Ende des Vietnam-Krieges.) Verliert mit dem Sieg der Syrian Army die Umvolkung Deutschlands etwa ihre zentrale "Legitimation" [11] ? – Wer das glaubt, kennt nicht den Willen der Weltmacht U.S.Israel. – Es hat gerade erst begonnen. [12]

 
Ahmad Al-Issa @ahmadalissa  •  27. Aug 2017
The #Syrian hero Maarouf Hassan tried to save a Syrian wounded soldier in #DeirEzzor. They died together. #FromSyria
heoes

Wenn es Deutschland nicht um Krieg geht, sondern um die Menschen, dann kann Deutschland doch, nachdem der IS verdrängt ist, Hunderte Schulen und Kindergärten in Syrien bauen, anstelle der Kosten für den Nachzug von ca. 1 Mio Familienmitgliedern der Flüchtlinge. – Aber ich fürchte, die Bundesregierung will beweisen, daß sie das Prinzip Umvolkung (Destruktion mittels Demografie) in der Außenpolitik genauso beherrscht wie im Innern.

Verdunklung in der deutschen Presse

Die Propaganda der Linientreuen überschlägt sich auf allen Kanälen. Ein Beispiel:
Stephan Detjen (Deutschlandfunk) droht de Maizière. - Dessen Aussetzung des Familiennachzugs aus Syrien werde Deutschland schaden. Detjen überbringt die Drohung mit einem Gruß von der transatlantischen DLF-Schutzmacht. (Den Inquisitor zu spielen für den "Heiligen Stuhl", ist schon eine erhebende Sache ... bei der charakterlichen Disposition eines FDJ-lers.)
Ein Zitat aus Detjen's "Kommentar der Woche" (die Vieldeutigkeit des Zitierten liegt vermutlich außerhalb von dessen Horizont):

"Ob Deutschland diese Menschen [Flüchtlinge aus Syrien] eines Tages in einen mörderischen Frieden des Kriegsgewinners Assad zurückschicken will, steht in den Sternen."

Mein eigener Kommentar (Tweet) ist dagegen schon eindeutiger:

Die Israeli haben dazugelernt, wie sie Völker in "ihren Gebieten" loswerden:
a) Umvolkung Palästina/ 🇵🇸Gaza — ein Desaster
b) Umvolkung Syrien/ 🇩🇪Deutschland — wie geschmiert

Nicht geändert hat sich dabei das Prinzip, daß für internationale Politik Israels grundsätzlich andere zu zahlen haben. Im Fall Palästina/ Syrien haben diese anderen (u.a. Deutschland) wohl eine Größenordnung von $ 1 Billion zu zahlen, die das massenhafte Verschieben der Menschen über Jahre und Jahrzehnte kostet.

Der ganze DLF-Beitrag (Audio und Transkription):

play Aussetzen von Familiennachzug - Eine für Deutschland...
Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich dafür ausgesprochen, den Familiennachzug für syrische Kriegsflüchtlinge langfristig auszusetzen. Die Befür...
deutschlandfunk.de

[1]  Die historisch überragende Bedeutung Syriens als die Keimzelle frühgeschichtlicher Hochkulturen macht das Land zum Ziel einer Eifersucht, einer irrationalen, emotionalen Feindschaft in der Region – zusätzlich zur strategisch begründeten Feindschaft.
Strategisch ist Syrien eine besondere Konkurrenz für Israel, weil es ein aufgeschlossenes Land ist, säkular (keine Anwendung der Scharia im Rechtssystem), mit modernem Frauenbild, modernem Parteiengesetz, technikaffinen Universitäten etc.
Nicht im Konflikt ist Israel dagegen mit Nachbarstaaten, in denen diktatorisch die Scharia angewendet wird und in denen Frauen nicht einmal Auto fahren dürfen.

Es ist tragisch, das psychopathische Agieren Israels im Nahen Osten und dessen Hass auf Syrien mitzuerleben. Israeli gelingt es anscheinend nicht, mental zu verarbeiten, nicht der Mittel- und Ursprung der Welt zu sein. (Die jüdische Kultur ist bedeutend, aber vor allem in sich selbst. – Sie ist kein Ursprung und kein Ziel.)

Einige Meilensteine der Menschheitsgeschichte in Syrien:

 

[2]  Genaugenommen ist das Wort Volk selbst ein Unwort in Deutschland.
'Volk' ist zwar eines der höchsten Begriffe im Grundgesetz ('Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.'), aber eben nicht eines der höchsten Werte.
Außer im technokratischen Sinn ist das Volk der Deutschen nicht existent – vor allem nicht im idealistischen Sinn.  Volkscharakter, Wesen des Volkes, Volksgemeinschaft etc. werden höchstens abfällig benutzt.
Für die Idee einer Nation von sich selbst ist das ein psychisch kranker Zustand – mit nicht nur ideellen Folgen. Wenn es konkret wird, z.B. bei der zahlenmäßigen und ethnischen Struktur des Volkes, kann dieser Zustand todbringend sein.

Die systematische Unterschlagung der Pflicht des Staates zur Förderung des deutschen Volkes als Idee und als Ethnie ist politisch gewollte (und zwar nicht "zu recht", wie ewiggestrige Feinde Deutschlands mit erhobenem Zeigefinger meinen).

[3]  Die Auflistung beschränkt sich zwar nicht auf Europa, aber auf die europäische Sicht. Nicht berücksichtigt sind historische Ereignisse im Fernen Osten, in Zentralasien, in Afrika und in den vorkolumbianischen Amerikas.

[4]  Eine solche Strategie braucht auf der einen Seite die Destabilisierung und Auslösung von Krieg und Bürgerkrieg, aber als Gegenstück eben auch die Kontrolle über die Politik Europas. – Wenn in Deutschland die Trump-Administration als inakzeptabel oder gefährlich kritisiert wird, ist das nicht etwa ein Anzeichen für Emanzipation von den USA, für Loslösung aus dieser Kontrolle (die Hoffnung und Illusion gab es zum Amtsantritt Trumps). Vielmehr folgt Deutschland als U.S.-Kolonie damit nach wie vor den Erwartungen der eigentlichen Macht in den USA, einer Elite, die in den strategischen Thinktanks und im CIA die Fäden zieht.

Großbritannien weiß als Mitglied des Five-Eyes-Bündnisses, was U.S.Israel mit Europa vor hat und zieht sich aus Europa zurück.

[5]  Die Flüchtlingskatastrophe folgt einem langfristig vorbereiteten, globalstrategischen Plan. Sie ist nicht, wie die Bundesregierung glauben machen will, eine Summe von Einzelschicksalen. Es steht ein politisches Interesse dahinter. Ein Beweis dafür ist, wie ein Rad in's andere greift bei der Ausführung. Wie George Soros & Co. übernehmen, was die U.S.-Destabilisierungspolitik vorbereitet, wie global vernetzte Anwaltskanzleien jedes Rechtsmittel zur Schleusung und Aufnahme aufspüren, wie die Staatsmedien Gegner des Plans diffamieren, wie die Bundesregierung fördert, deckt und vertuscht, wenn Machenschaften ans Licht kommen. – Ob man den Plan Hooton-Plan nennt oder sonstwie, ist nebensächlich. Das destruktive Ziel und der methodische Grundgedanke stehen seit langem fest.

play ZDF heuteplus @heuteplus
Heutige Jugend: unpolitisch? @jugendrettet brach heute Richtung Mittelmeer auf. Ziel: Flüchtlinge retten.

[6]  "Faktenfinder" (Propagandabeauftragter der ARD) auf der re:publica17: Man müsse eine Gegenerzählung erfinden zu der Diskussion der Umvolkung (Twitter-Video)

[7]  Die Infragestellung des soziologischen und kulturellen Phänomens "Volk" selbst ist der Kern und der eigentliche, konspirative Plan gegenwärtiger Politik, in welcher "Umvolkung" wieder aktuell ist.
Wie sehr die Regierung Merkel als Handlanger in eine solche Politik und Ideologie verstrickt ist, zeigt sich im Kleinen, wenn z.B. Margot Käßmann's öffentliche Schmähungen des deutschen Volkes von der Tagesschau protegiert werden.

Aber wirklich auf den Punkt gebracht wird der Verrat an den Völkern Europas durch die Verbreitung eines weiteren Beitrags im deutschen Fernsehen. (Der Protagonist an sich ist in diesem Fall vielleicht bedeutungslos, steht aber für die ganze politische Tendenz):

Die jüdische Schriftstellerin Ayelet Gundar-Goshen äußert in einem Interview anläßlich der Frankfurter Buchmesse 2017, welches vom Kulturmagazin ZDF aspekte ausgestrahlt wurde: Die Behauptung der Existenz eines deutschen Volkes (und anderer) ist eine Lüge. – Dieser Satz ist das unverzichtbare Pendant zu Özoguz' Leugnung der Existenz einer deutschen Kultur.
In der Parallelität zeigt sich :  der Wille zur Destruktion Deutschlands entspringt nicht einer persönlichen Sicht, sondern liegt politisch in der Luft (für parasitäre Kräfte, die ein solches Gespür haben).

Was treibt eine Autorin, die weder deutsch spricht noch in Deutschland lebt, zu solchen Attacken gegen das Land? - Jedenfalls nicht ein inneres oder literarisches Anliegen. Eher eine globale, langfristige Strategie, wahrscheinlich jene völkisch-destruktive Strategie, die seit Jahrhunderten im Verborgenen am Werk ist.
Diese Strategie hat in den Augen ihrer Befürworten in den USA ihre große Bestätigung gefunden. – Ich versuche, auch einmal so zu denken:  Vermutlich beruht die Absicht im Kern auf folgenden drei Erkenntnissen:

Im Interview spricht die Autorin Ayelet Gundar-Goshen über ihr Buch Lügnerin. Sie hat sicher recht, wenn sie sagt, wir alle lügen jeden Tag (Gundar-Goshen ist studierte Psychologin). Sie unterschlägt dabei aber, daß eine Unterscheidung geboten ist zwischen der Lüge als menschlichem Kommunikationsphänomen und der öffentlichen, politisch kalkulierten Lüge.
Zum Beispiel ist die Behauptung Israels, der Iran würde den Nuklear-Deal nicht einhalten, gewiss keine menschliche Notwendigkeit, sich die Realität erträglich zu lügen. (Jedermann weiß, daß diese Verbiegung der Wahrheit keine Notwendigkeit hat, daß ein Nuklearangriff auf Israel ohnehin die sofortige Totalvernichtung des Angreifers zur Folge hätte.) – Nein, hinter der Behauptung steckt nicht das Bedürfnis, die Wirklichkeit mit einer Lüge erträglich zu machen, sondern die Planung eines Angriffskrieges  –  Zerstörung und Mord als Konsequenz aus der Staatsdoktrin, jüdisches Leben könne sich nur durch Kontrolle/ Herrschaft über dessen Umfeld behaupten (in diesem Fall über die arabische Welt).

Die 'Idee vom Volk' als Lüge. – Es gehört schon eine Portion Dreistigkeit dazu, wenn ausgerechnet eine Autorin aus Israel, wo man besessen ist von der eigenen Volksidentität und wo Verschlagenheit (die Lüge) durchaus als cleveres Mittel der Politik gewürdigt wird, die Lüge literarisch psychologisiert und gegen die Idee vom Volk argumentiert (gegen die Idee von allen Völkern, bis auf die von jenem einen, auserwählten, welches über der identitätslosen Menschheit steht).

buchmesse

Bild via ZDF aspekte Extra

Bezeichnend ist, wie ZDF aspekte der Autorin Gundar-Goshen ihre Fälschung geschichtlicher und soziologischer Zusammenhänge unwidersprochen durchgehen lässt.
Im Sinne von Meinungsvielfalt und Freiheit ist es unbedingt richtig, Interviews wie das mit Ayelet Gundar-Goshen auszustrahlen. – Aber wenn die mediale demonstrative Bejahung von deren Thesen als erziehende (anti-)deutsche Staatsdoktrin daherkommt, wird es verbrecherisch. (Der Abschnitt zu Gundar-Goshen ist ein Nachtrag von 2017-10-15.)

[8a]  Aydan Özoguz schrieb im Tagesspiegel und im Sinne der Bundesregierung: "[..] eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar."

Die von Innenminister de Maizière zuvor aufgestellten 10 Thesen zu einer "Leitkultur" sind symptomatisch für die von der Regierung anscheinend gewollte Zersetzung des deutschen Volkes.
"Leitkultur" als Konzept nötig zu haben, bedeutet Würdelosigkeit. – Genügt es zum Beispiel nicht, 'Frankreich' zu sagen, um das Bild einer großen Kultur vor sich zu haben? Wer als Deutscher meint (wie de Maizière), es genüge nicht, 'Deutschland' zu sagen, um das Bild einer Kultur vor sich zu haben, ist in Bezug auf die Heimat genau so würdelos, wie es Frau Aydan Özoguz gerne hat.
Özoguz und de Maizière erfüllen dabei jene Herrschaftsstrategie von U.S.Israel, die immer die selbe ist – in verschiedensten Politikbereichen:

In allen Beispielen wird Eigendynamik erzeugt, die für U.S.Israel arbeitet, ohne daß es selbst noch irgendwie aktiv in Erscheinung treten müsste.
Die Herrschaftsstrategie lautet:  U.S.Israel muss einfach nur den eigenen Nutzen (gegenüber "seinen Widersachern") einem Dritten als  dessen  Nutzen schmackhaft machen. Vulgo: andere für sich kämpfen lassen.
Seit WW1 ist das das Prinzip (welches zur Weltherrschaft führt). – Allerdings, wenn der Nutzen für diese Dritten als Trick auffliegt, kann es böse werden. Die arabischen Mudschaheddin, die für die CIA in Afghanistan (einem nichtarabischen Land) gekämpft hatten, haben sich für ihre Ausnutzung gerächt – mit "9/11" in NYC (was aber letztlich der CIA auch nützlich war).

[8b]  Der Vorwurf an Politiker, sie würden wollen, daß die Deutschen sich und die Kontrolle über ihre Heimat aufgeben, ist schwerwiegend. Vor genau zweihundert Jahren war die Lage sehr vergleichbar: es herrschte Krieg gegen die Überfremdung Deutschlands (die sog. Befreiungskriege).
Heute werden Krieg und Überfremdung in Europa mit anderen Mitteln betrieben als damals und Politikern geschieht nicht mehr das, was im vorgeworfenen Fall außer Frage steht: sie wurden an die Wand gestellt. (Ich bin kein gewaltbereiter Mensch und liebe solche Ausdrücke nicht.)
Zur Verdeutlichung des Vorwurfs im Folgenden ein Dokument aus den Online-Medien (eines unter tausenden ähnlichen). – Was wollen die sog. Schutzsuchenden? (Vergleiche mit dem Text der einzelnen Tweets darunter.)

Bei dem Beispiel handelt es sich um einen angepassten Vorzeige-Flüchtling (einen der eher soften Art). Was dagegen die durchschnittlichen, mehr gewaltbereiten oder kriminellen "Schutzsuchenden" für Deutschland bedeuten, kann man rational oder in Zahlen gar nicht erfassen.
Das Argument, man könne Tweets eines Möchtegern nicht in Relation bringen zu wirklicher, in einen Staat eingebundener Politik, ist falsch. – Cem Özdemir vertritt genau diese Positionen und war auch einmal ein Möchtegern. Er hat einfach nur gelernt, wie man nicht herumposaunt, sondern nach und nach eine Staatsidee untergräbt.

schutzsuchende

Screen shots Twitter @ArasBacho

[9]  Der Drang in der jüdisch-amerikanischen Wissenschaft, über die Deutschen wie über Laborratten verfügen zu wollen, war bereits vor WW2 in verschiedenen Forschungssparten in den USA sehr ausgeprägt.
In einer Anmerkung zu Lutz Dammbeck's "Overgames" habe ich erläutert, daß es dabei (in diesem Fall mittels der Psychiatrie) um die Entwicklung von Techniken einer steuerbaren Herrschaft geht.

[10]  Nachtrag: Ab welcher Größenordnung der Zuwanderung meine Charakterisierung "vaterlandslos" zutrifft, scheint schwierig zu sein: Während die pauschale (willenlose) Praxis unter der Regierung Merkel das Urteil sofort plausibel macht, wurde eine Zuwanderung unter der Regierung Adenauer Mitte der 1950er Jahre zunächst abgelehnt.
Der damalige Zuzug von (meist türkischen) Gastarbeitern (die eigentlich keine befristeten "Gastarbeiter" waren, sondern eingebürgert wurden) wurde letztlich von U.S.Israel erzwungen - bereits damals aus globalstrategischen Gründen: das Hineinziehen der Türkei in die NATO (1952).
TV-Diskussion in der ARD: Erklärt die kommende Regierungskoalition mit den Grünen Deutschland zum Einwanderungsland? (2017-10-18)

[11]  Nachtrag: Vera Lengsfeld charakterisiert in ihrem Artikel "Union, FDP und Grüne wollen Masseneinwanderung" die Situation wie folgt:

Die Bundestagswahl war eine glatte Absage an die Merkelsche Politik der Massenzuwanderung. [..] In der Woche nach der Wahl wurde deutlich..: Das Politikkartell denkt gar nicht daran, Konsequenzen aus dem Wahlergebnis zu ziehen. Es wird mit unvergleichlicher Arroganz der Macht einfach weiter gemacht, wie bisher. [..]
Aber eine solche Verpflichtung  [zur Aufnahme von Flüchtlingen] gibt es nur, so lange Krieg herrscht. Wenn der Krieg beendet ist, können und sollen Kriegsflüchtlinge in die Heimat zurückkehren. In Syrien ist der Krieg beendet.

Vera Lengsfeld deckt auf, was die eigentlichen Absichten der Politik sind (und was auch so im Regierungsprogramm der CDU/CSU in einem Nebensatz verankert ist): "Resettlement und Relocation".
Lengsfeld ist Bloggerin mit weitreichender Reputation. In Bezug auf meinen eigenen Blog hält sie einige meiner analytischen und sprachlichen Zuspitzungen für schwierig. – Aber ich habe nun einmal etwas gegen Verbalverschleierung. "Resettlement und Relocation" (das ist Sprachgebrauch nichteuropäischer Herrschaftsstrategien) heißt auf deutsch Umvolkung. Und ich nenne es auch nicht "Einwanderung in die sozialen Sicherungssysteme", sondern parasitär, Zersetzung gesellschaftlicher Willensbildung und Destruktion mittels Demografie.

[12]  Nachtrag: Nachdem die Syrian Army mit Unterstützung russischer Lufteinsätze den IS weitgehend besiegt hatte, versuchen die USA ihren Einfluss in bestimmten Regionen Syriens mit allen Mitteln zu sichern. Über die Siege der Syrian Army schwieg sich die deutsche Presse aus. Als jedoch US-geführte Kräfte in Rakka aktiv werden, wird Mitte September bis Mitte Oktober ausführlich der "Sieg über den IS" für die US-Koalition reklamiert.
Die Wahrheit ist, daß hier ein Kriegsverbrechen besonderen Ausmaßes stattgefunden hat, um die Region nicht den Regierungstruppen zu überlassen (insbesondere nicht die Ölfelder östlich des Euphrat). Rakka wurde im Oktober durch massive Bombardierung durch RAF/ US-geführte Luftstreitkräfte und durch ununterbrochenen massiven US-Granatenbeschuss unbewohnbar gemacht. Der Kampf gegen den IS wird dabei, wie immer seit Beginn des Krieges, als Argument benutzt, Syrien zu zerstören. (Schließlich sind es die Alliierten selbst, die über Saudi Arabien und die CIA dem IS den Sold bezahlen bzw. den IS steuern.)
Der Vergleich mit dem Verbrechen an der Stadt Dresden 1945 ist insofern angebracht, als es in der Endphase des Krieges nicht um strategische militärische Vorteile geht, sondern einfach um Auslöschung der Kultur (und der Bevölkerung) als Kriegsziel.
Den Tätern ist das bewusst. Sie schieben in Deutschland schnell eine Medien-Story hinterher, die die Wahrheit emotional auf den Kopf stellt (und dabei nicht eine einzige belegbare Tatsache anführt). – Die Presse ist sich ihrer Macht über die Wahrheit anscheinend so sicher, daß sie ihre Korrespondenten (in diesem Fall Kai Küstner vom NDR) wissen läßt: die Story darf durchaus "richtig billig" sein.

Bezeichnend ist die Kurden-Politik von U.S.Israel:

kobane

Link: World Kobanè Day

Während im Irak eine Autonomie der Kurden verhindert wird (weil diese einer Front gegen den Iran im Wege wäre), wird in Syrien eine Autonomie der Kurden gefördert, um das Land zu zersplittern und nach Möglichkeit von der Landkarte zu tilgen. – Werte wie 'Freiheit der Völker' (hier der Kurden und Syrer) sind für U.S.Israel wie immer nur Mittel zum Zweck der eigenen Herrschaft.

[13]  Nachtrag: "Wir sind ein Volk" rufen die Katalanen auf den Demonstrationen zur Unabhängigkeit ihres Landes. Mit dem bösen Reizwort "Volk" provozieren sie nicht nur die Hegemonialmacht in Madrid, sondern auch den Hauptfeind des Volksgedankens in Europa, die Technokratie namens EU.

[14]  Der Soziologe Andreas Reckwitz wird regelmäßig vom Staatsfunk herangezogen ( > Interviews in 3sat), wenn die Politik, die gegenwärtig Europa im Griff hat, den Beistand einer akademischen Sozialdoktrin braucht – wenn die Politik die Notwendigkeit spürt, einmal mehr die kosmopolitische Nivellierung als Kulturziel zu lobpreisen.
Reckwitz redet einer kuturellen, globalen Gleichschaltung das Wort und zieht gegen linke und rechte Identitäre zu Felde. Es gehe nicht um "Kampf der Kulturen" (der vielen Kulturen > Samuel Huntington), sondern um den einen Kampf : "westlich" (gemäß US-Vorbild) gegen "kulturauthentische Gemeinschaften".
Dabei schafft Reckwitz es, ein 'Europa der Regionen', den 'islamistischen Fundamentalismus', 'Putin' und 'Rechtsnationalismus' in eine gemeinsame, böse Front zu stellen gegen das Leuchtfeuer des Kulturliberalismus.
Mit Verbalhypnose gelingt es ihm, ein Europa der Völker und der Regionen (und dessen Verfechter) als intolerant, ausgrenzend, als Feind der Vielfalt und als Ausdruck des Verlierertums hinzustellen.

Nur in dem folgenden Punkt hat Reckwitz recht:  Wenn der Kampf verloren ist, gibt es in der Tat nur noch die eine Identität – jene Identität der globalen Oberschicht der Finanzoligarchie, welche den identitätslosen Rest, die volklose Menschheit, dominiert.
Es gibt nur einen ultimativen Feind der Europäer.

[15]  Vielleicht will der geneigte Leser lieber das selbe Thema als surreale Literatur konsumieren, statt als Text "so öd wie eine verschissene Prüfungsarbeit in Staatswissenschaften" ?  —
Hier das anarchistische Alternativ-Angebot (selbes Thema - mehr Sprachwitz):