Umvolkung

Eine perfide Strategie in ihrer totalen und in ihrer schleichenden Ausprägung

umvolkung

Henry Morgenthau (li.) 1915 an den Dardanellen im britischen Dienst gegen Deutschland
Bild via spiegel.de

Inhalt

Zusammenfassung:
Sogar jene Bürger, die mit klarem Blick wahrnehmen, wie die Bundesregierung das Deutsche (als Volk und als Kultur) schleichend beseitigt, würden gerne die Schreckensbegriffe "Umvolkung" und "Hooton-Plan" als Paranoia abtun.

Aber es gibt schockierende Belege für deren Aktivierung. – Wie etwa Özoguz' offizielle strategische Rezeption von Deutschland als Nicht-Kultur.

Geopolitische Einordnung

Die Zeiten, in denen Deutschland als Frontstaat gegen Russland nützlich war, sind vorbei. Heute wird Deutschland vielmehr als kritische Masse gesehen, die im Gleichgewicht der Supermächte "auszubalancieren", d.h. kleinzuhalten ist.
Wie klein? – Die Frage konkreter formuliert:  Könnte Deutschland in 20 Jahren genauso kleingemacht/ zerstört aussehen, wie heute Syrien? – Wer das bei einem so bedeutenden Land wie Deutschland für unmöglich hält, übersieht Dreierlei:

  1. Syrien ist weit bedeutender als Deutschland, es ist die Wiege der Zivilisation. Dessen Zeugnisse vom Sprung der Menschheit in die Frühgeschichte der Hochkulturen übersteigen in ihrem Wert jedes Maß. [1] — Wenn man Syrien zerstören kann, kann man Deutschland auch zerstören.
  2. Die manipulative Macht der Medien über das, was Menschen für möglich halten, ist heute unumschränkt. — Wenige Jahre mit inszenierten "abscheulichen Verfehlungen" Deutschlands würden ausreichen, das Land in den Augen der Welt zu einem Schurkenstaat zu machen, der nichts anderes verdient hat.
  3. Bei den seit 100 Jahren (mit Vorsatz) verhinderten Beziehungen Deutschland-Russland geht es in den heutigen Tagen nicht um ein paar Turbinen oder Gas-Trassen oder um Assad. Es geht um das Fortbestehen der USA als Supermacht. Bewegte sich die europäische Wirtschaft auf Russland zu, bedeutete das den ultimativen Kontrollverlust für die USA. — Angesichts dieser Bedrohung kann Deutschland (wie Syrien) alles Mögliche widerfahren. (Wenn die kritische demografische Spaltung erreicht ist, Bürgerkrieg, dann weltweites Embargo usw.)

Benutzung des Unwortes

Für den offiziellen Sprachgebrauch in Deutschland ist "#Umvolkung" ein Unwort, zumindest bis zur Bundestagswahl (btw17). – Was das Wort benennen könnte, ist offiziell nicht existent. [2]

Hinter der Verleugnung des Wortes steht die folgende bekannte Absicht: Gedanken, denen die Begriffe fehlen, können auch nicht gedacht werden.
— Also wer hat das Interesse, diese Begrifflichkeit über den Umgang mit Völkern zum Verschwinden zu bringen? Wer hat in Europa die Macht dazu? Wer unterbindet mit Propaganda, daß sich Völker überhaupt als solche begreifen?

Nach 1945 war alles Völkische wegen seines Missbrauchs in Nazi-Deutschland aus der Sprache verbannt worden (um gleichzeitig von anderen Völkern in seinen negativsten Auswüchsen nur um so heftiger praktiziert zu werden - in Schlesien genauso wie im Nahen Osten).
Heute, in einem Europa der Völker, hat sich der Begriff des Volkes emanzipiert. Volk steht nicht für Konflikte, sondern für Vielfalt und kulturelle Bewahrung.

Umvolkung ist das Gegenteil dazu. Umvolkung ist Ausdruck der Nichtachtung, der Vernichtung dessen, was das hohe Gut 'Volk' bedeutet.
Der Verweis auf Umvolkung wird heute bewusst provokativ, insbesondere von der AfD (und im Vorfeld der Bundestagswahl), als Mittel der Aufrüttelung der Gesellschaft in die Debatte gebracht.

ansiedlung

Wenn die politische Opposition von einem gewollten Flüchtlingsstrom, einem Plan, spricht, holt die Staatspresse sofort das Totschlagargument "Verschwörungstheoretiker" hervor. – Aber was an der skrupellosen Organisation des Plans soll 'theoretisch' sein?
Bild via welt.de (video footage)

Historische Vorläufer

Ähnlich wirkende Ereignisse aus der früheren Geschichte kann man nicht als Umvolkung bezeichnen. Sie hatten zwar vergleichbare Folgen für die Völker, waren aber nicht Ergebnis eines staatlichen oder technokratischen Planes, sondern Ergebnis einer zwischengesellschaftlichen Dynamik. [3]

Definition der Umvolkung

Was unterscheidet nun die Umvolkung von den älteren bzw. anderen Formen der Gewaltausübung gegen ein Volk, wie Verdrängung, Vertreibung, Zwangsumsiedlung, Versklavung, Kolonialisierung oder Genozid? – Hier ein Versuch:

Das Ur-Ereignis der Umvolkung und gleichzeitig sein in der Weltgeschichte einmaliges, beispielloses Auftreten in der reinen, totalen Form ist die Umvolkung Palästinas. (Die Umvolkung während der Zeit der Staatsbildung Israels kann man als total bezeichnen, auch wenn sie bis heute anhält - z.B. durch fortschreitenden, sukzessiven Entzug des Wohnrechts für verbliebene Araber in Jerusalem und die schleichende Besiedlung der West Bank.)

Andere Pläne einer Umvolkung, die zuvor nicht (bzw. nicht vollständig) zur Ausführung gekommen waren, sind im Wesentlichen:

Besonderheiten im 21. Jh.

Von der Mitte des 20. Jh. bis heute, also über 70 Jahre hinweg, war Umvolkung im öffentlichen Bewusstsein quasi nicht vorhanden. Jetzt ist der Begriff und ist die Bedrohung wieder da. – Was ist heute anders im Vergleich zur Kriegs-/ Nachkriegszeit?

zuwanderung

Positionen der Regierung zur begonnenen Umvolkung

Wir erleben die folgenden ideell-konzeptionellen Reaktionen der Bundesregierung auf den Massenzustrom – dabei handelt es sich im Ganzen um eine ideologisch langfristig von U.S.Israel dem deutschen Staat vorgegebene Politik (besser gesagt um eine Perversion von Politik):

kultur

Aydan Özoguz, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung.
Bild: DPA via Frankfurter Allgemeine

Zerstörung Syriens

Deutschland ist wieder in einer Täter/Opfer-Lage gefangen. Die deutsche Bevölkerung ist Opfer einer Umvolkung durch die eigene Regierung. Gleichzeitig ist diese Regierung (Mit)täter bei einer wahnsinnigen, wahrscheinlich Jahrzehnte andauernden Umvolkung im Nahen Osten.

aleppo

Aleppo - haunted by violence and death - BBC News (Youtube Video)

Von Seiten der Bundesregierung ist es nichts anderes als Heuchelei, die Aufnahme des Flüchtlingsstromes aus Syrien in Deutschland als Akt der Menschenfreundlichkeit darzustellen und gleichzeitig durch die Ausbildung und Finanzierung von Mordbanden in Syrien eben diesen Flüchtlingsstrom zu verursachen. (Es ist eigentlich unfasslich, wie bösartig das Konzept ist.)

Ist nun mit dem Sieg der Syrian Army über diese Banden und den IS der Krieg gegen Syrien beendet? (Die Bilder der flüchtenden Helikopter erinnern an das Ende des Vietnam-Krieges.) Verliert mit dem Sieg der Syrian Army die Umvolkung Deutschlands etwa ihre zentrale "Legitimation"? – Wer das glaubt, kennt nicht den Willen der Weltmacht U.S.Israel. – Es hat gerade erst begonnen.

 
Ahmad Al-Issa @ahmadalissa  •  27. Aug 2017
The #Syrian hero Maarouf Hassan tried to save a Syrian wounded soldier in #DeirEzzor. They died together. #FromSyria
heoes

Wenn es Deutschland nicht um Krieg geht, sondern um die Menschen, dann kann Deutschland doch, nachdem der IS verdrängt ist, Hunderte Schulen und Kindergärten in Syrien bauen, anstelle der Kosten für den Nachzug von ca. 1 Mio Familienmitgliedern der Flüchtlinge. – Aber ich fürchte, die Bundesregierung will beweisen, daß sie das Prinzip Umvolkung (Destruktion mittels Demografie) in der Außenpolitik genauso beherrscht wie im Innern.

Verdunklung in der deutschen Presse

Die Propaganda der Linientreuen überschlägt sich auf allen Kanälen. Ein Beispiel:
Stephan Detjen (Deutschlandfunk) droht de Maizière. - Dessen Aussetzung des Familiennachzugs aus Syrien werde Deutschland schaden. Detjen überbringt die Drohung mit einem Gruß von der transatlantischen DLF-Schutzmacht. (Den Inquisitor zu spielen für den "Heiligen Stuhl", ist schon eine erhebende Sache ... für die charakterliche Disposition eines FDJ-lers.)
Ein Zitat aus Detjen's "Kommentar der Woche" (die Vieldeutigkeit des Zitierten liegt vermutlich außerhalb von dessen Horizont):

"Ob Deutschland diese Menschen [Flüchtlinge aus Syrien] eines Tages in einen mörderischen Frieden des Kriegsgewinners Assad zurückschicken will, steht in den Sternen."

Mein eigener Kommentar (Tweet) ist dagegen schon eindeutiger:

Die Israeli haben dazugelernt, wie sie Völker in "ihren Gebieten" loswerden:
a) Umvolkung Palästina/ 🇵🇸Gaza — ein Desaster
b) Umvolkung Syrien/ 🇩🇪Deutschland — wie geschmiert

Nicht geändert hat sich dabei das Prinzip, daß für internationale Politik Israels grundsätzlich andere zu zahlen haben. Im Fall Palästina/ Syrien geht es wohl um eine Größenordnung von $ 1 Billion, die das massenhafte Verschieben der Menschen kostet.

Der ganze DLF-Beitrag (Audio und Transkription):

play Aussetzen von Familiennachzug - Eine für Deutschland...
Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich dafür ausgesprochen, den Familiennachzug für syrische Kriegsflüchtlinge langfristig auszusetzen. Die Befür...
deutschlandfunk.de

[1]  Die Bedeutung Syriens als die Keimzelle frühgeschichtlicher Hochkulturen macht das Land zum Ziel einer irrationalen Feindschaft in der Region (zusätzlich zur strategisch begründeten Feindschaft).
Es ist tragisch, das psychopathische Agieren einer anderen Ethnie im Nahen Osten und ihren Hass auf Syrien mitzuerleben. Man fragt sich, ob diese es vielleicht nicht ertragen kann, nicht der Mittel- und Ursprung der Welt zu sein. (Meine persönliche Beurteilung :  die jüdische Kultur ist durchaus bedeutend, aber im wesentlichen nur in sich selbst. – Sie ist kein Ursprung und kein Ziel.)

Einige Meilensteine der Menschheitsgeschichte in Syrien:

 

[2]  Genaugenommen ist das Wort Volk selbst ein Unwort in Deutschland.
'Volk' ist zwar eines der höchsten Begriffe im Grundgesetz ('Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.'), aber eben nicht eines der höchsten Werte.
Außer im technokratischen Sinn ist das Volk der Deutschen nicht existent – vor allem nicht im idealistischen Sinn.  Volkscharakter, Wesen des Volkes etc. werden höchstens abfällig benutzt.
Für die Idee einer Nation von sich selbst ist das ein psychisch kranker Zustand – mit nicht nur ideellen Folgen. Wenn es konkret wird, z.B. bei der zahlenmäßigen und ethnischen Struktur des Volkes, kann dieser Zustand todbringend sein.

Die systematische Unterschlagung der Pflicht des Staates zur Förderung des deutschen Volkes als Idee und als Ethnie ist politisch gewollte (und zwar nicht "zu recht", wie ewiggestrige Feinde Deutschlands mit erhobenem Zeigefinger meinen).

[3]  Die Auflistung beschränkt sich zwar nicht auf Europa, aber auf die europäische Sicht. Nicht berücksichtigt sind historische Ereignisse im Fernen Osten, in Zentralasien, in Afrika und in den vorkolumbianischen Amerikas.

[4]  Eine solche Strategie braucht auf der einen Seite die Destabilisierung und Auslösung von Krieg und Bürgerkrieg, aber als Gegenstück eben auch die Kontrolle über die Politik Europas. – Wenn in Deutschland die Trump-Administration als inakzeptabel oder gefährlich kritisiert wird, ist das nicht etwa ein Anzeichen für Emanzipation von den USA, für Loslösung aus dieser Kontrolle (die Hoffnung und Illusion gab es zum Amtsantritt Trumps). Vielmehr folgt Deutschland als U.S.-Kolonie damit nach wie vor den Erwartungen der eigentlichen Macht in den USA, einer Elite, die in den strategischen Thinktanks und im CIA die Fäden zieht.

[5]  Die Flüchtlingskatastrophe folgt einem langfristig vorbereiteten, globalstrategischen Plan. Sie ist nicht, wie die Bundesregierung glauben machen will, eine Summe von Einzelschicksalen. Es steht ein politisches Interesse dahinter. Ein Beweis dafür ist, wie ein Rad in's andere greift bei der Ausführung. Wie George Soros & Co. übernehmen, was die U.S.-Destabilisierungspolitik vorbereitet, wie global vernetzte Anwaltskanzleien jedes Rechtsmittel zur Schleusung und Aufnahme aufspüren, wie die Staatsmedien Gegner des Plans diffamieren, wie die Bundesregierung fördert, deckt und vertuscht, wenn Machenschaften ans Licht kommen. – Ob man den Plan Hooton-Plan nennt oder sonstwie, ist nebensächlich. Das destruktive Ziel und der methodische Grundgedanke stehen seit langem fest.

play ZDF heuteplus @heuteplus
Heutige Jugend: unpolitisch? @jugendrettet brach heute Richtung Mittelmeer auf. Ziel: Flüchtlinge retten.

[6]  "Faktenfinder" (Propagandabeauftragter der ARD) auf der re:publica17: Man müsse eine Gegenerzählung erfinden zu der Diskussion der Umvolkung (Twitter-Video)

[7]  Margot Käßmann's öffentliche Schmähungen des deutschen Volkes werden von der Tagesschau protegiert.

[8]  Aydan Özoguz schrieb im Tagesspiegel und im Sinne der Bundesregierung: "[..] eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar."

Die von Innenminister de Maizière zuvor aufgestellten 10 Thesen zu einer "Leitkultur" sind symptomatisch für die von der Regierung anscheinend gewollte Zersetzung des deutschen Volkes.
"Leitkultur" als Konzept nötig zu haben, bedeutet Würdelosigkeit. – Genügt es zum Beispiel nicht, 'Frankreich' zu sagen, um das Bild einer großen Kultur vor sich zu haben? Wer als Deutscher meint (wie de Maizière), es genüge nicht, 'Deutschland' zu sagen, um das Bild einer Kultur vor sich zu haben, ist in Bezug auf die Heimat genau so würdelos, wie es Frau Aydan Özoguz gerne hat.
Özoguz und de Maizière erfüllen dabei jene STRATEGIE von U.S.Israel, die immer die selbe ist – in verschiedensten Politikbereichen:

In allen Beispielen wird Eigendynamik erzeugt, die für U.S.Israel arbeitet, ohne daß es selbst noch irgendwie aktiv in Erscheinung treten müsste. DIE STRATEGIE lautet:  U.S.Israel muss einfach nur den eigenen Nutzen (gegenüber "seinen Widersachern") einem Dritten als dessen Nutzen schmackhaft machen. - Seit WW1 ist das das Prinzip (welches zur Weltherrschaft führt).

[9]  Der Drang in der jüdisch-amerikanischen Wissenschaft, über die Deutschen wie über Laborratten verfügen zu wollen, war bereits vor WW2 in verschiedenen Forschungssparten in den USA sehr ausgeprägt.
In einer Anmerkung zu Lutz Dammbeck's "Overgames" habe ich erläutert, daß es dabei (in diesem Fall mittels der Psychiatrie) um die Entwicklung von Techniken einer steuerbaren Herrschaft geht.