Einsteins Kosmologie

Eine Theorie der Physik  oder  eine politische Doktrin [1]

"Es gibt keine Gravitation des Universums" ist wie der Satz "Die Erde ist nicht der Mittelpunkt".
– Die Hüter der Heiligen Lehre weigern sich
weiterzulesen.

Inhalt

Zusammenfassung:
So, wie das Universum als Ganzes keine Gravitation nach "außen" (außerhalb seiner selbst) entfalten kann, so entfaltet es als Ganzes auch keine Gravitation nach "innen".
Das Universum als Ganzes ist kein Objekt der Gravitation.
 [11]
Der erste Abschnitt des Artikels analysiert die fachlichen Fehler der Einsteinschen Fundamentalphysik des Universums sowie deren politische Ursachen.
Der zweite Abschnitt zeigt anhand einzelner Physiker, wie die Sackgasse der Einsteinschen Kosmologie im Wissenschaftsbetrieb festgeschrieben wird.

Als am Anfang dieses Jahrhunderts die Expansion des Universums genauer vermessen wurde (Messung von Supernovae, Typ Ia), stellten Physiker fest: die erwartete allmähliche Verringerung der Expansion (Verzögerung durch Gravitation) gibt es nicht. Statt dessen wurde (mit Vorbehalt) eine beschleunigte Expansion gemessen. – Was schließen nun Physiker daraus?:
"Es muss eine Kraft geben, die die Gravitation des Universums mit einer entgegengesetzten Wirkung noch übersteigt."
Dieser Schluß zwingt zu der Frage (vor einer sachlichen Analyse im Folgenden) :
Wie erkenntnisresistent sind Physiker eigentlich?
Für Physiker ist es vollkommen undenkbar zu schlußfolgern:  Alle Prämissen wieder auf Null ! Es gibt keine "Gravitation des Universums". – Das wäre für sie genauso illegal und selbst-ausgrenzend, wie beim Festumzug im Märchen zu rufen: "Der Kaiser ist nackt".

* * *

Die Irreführungen in der
Einsteinschen Kosmologie

Alle vier Punkte beweisen, daß in der Einsteinschen Kosmologie die Wirklichkeit der Theorie angepasst wird. [2] Es handelt sich dabei um das spektakulärste Beispiel in der Geschichte der Menschheit für Forschungsmethoden, die nicht-wissenschaftlich sind – um das spektakulärste Beispiel für Pseudowissenschaft und Schwindel.

Der Abgrund, der sich für die Menschheit in dieser Sache auftut, ist nicht die (sicherlich beschämende) Entwicklung eines rein spekulativen Weltmodells, es ist vielmehr die Offenbarung, wie leicht es möglich ist, auch bei einer offensichtlichen Realitätsverbiegung die Denk- und Urteilsfähigkeit der weltweiten Öffentlichkeit zu paralysieren – systematisch und jahrhundertlang.

Bei den fraglichen Abwegen des Denkens handelt sich durchaus um eine Offensichtlichkeit, auch wenn der Respekts vor dem Namen Einstein dieses Urteil vielleicht hemmt – sie erfordert weder höhere Mathematik noch eine elaborierte Erkenntnistheorie. Eigentlich genügt die triviale logische Feststellung:  Es kann keine Gravitation des Universums geben / 'Der Kaiser ist nackt'. – Aber jeder Versuch einer Aufklärung in einem solchen Fall wird für paranoid erklärt und führt zur Ächtung.

Mit den künftigen manipulativen Möglichkeiten global wirkenden künstlicher Intelligenz (angewendet auf die Kontrolle von Publikationen und den öffentlichen Diskurs) wird die erahnte, unentrinnbare Gefangenschaft der Menschheit in einer solcherart verbogenen Wirklichkeit unausweichlich.

Kritik an Einstein's Universum Aufklärung schockiert gelegentlich. ( –  Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.)   [6]

Die Anfänge der Einsteinschen Kosmologie

Albert Einstein legte die 'Feldgleichungen der Gravitation' [7] der Preußischen Akademie der Wissenschaften am 25. November 1915 vor. ( >> Annalen der Physik)  ( >> Einstein was no lone genius)

1917 ergänzt Einstein seine großartige Zusammenschau der Allgemeinen Relativität mit kosmologischen Überlegungen, die bis heute zu fragwürdigen Interpretationen führen. [13]  Einstein erweitert in seinen Kosmologischen Betrachtungen zur allgemeinen Relativitätstheorie (dem Beginn der Einsteinschen Kosmologie) das Newtonsche System, das einen "Mittelpunkt" des Universums voraussetzen würde und postuliert statt dessen ein in sich räumlich geschlossenes raumzeitliches Kontinuum, in dem Grenzwertfälle des Unendlichen mathematisch nicht auftreten.
In der Folge haben A. Friedmann und G. Lemaître die Einsteinschen Feldgleichungen konsequent auf das Universum als Ganzes angewendet. Heute wird allgemein geglaubt, die Gleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie seien zu diesem Zweck entwickelt worden. Dem ist jedoch nicht so.
Einstein hätte an diesem Punkt sagen können: "Stop. Die Feldgleichungen beschreiben Gravitation mittels Geometrie. Das Universum als Ganzes bietet in diesem Sinne jedoch keine Geometrie. Es gibt also keine 'Gravitation des Universums'."
Einstein selbst hat solchen Unsinn wie "die Gravitation aller Objekte im Universum zusammengenommen" nie ausgesprochen, hat aber andererseits den Interpretationen unter Physikern freien Lauf gelassen.

Um zu verstehen, warum Einstein in diesem Punkt nicht widersprach, muß man wissen, daß Einstein in der zweiten Hälfte seines Lebens obsessiv mit der Organisation von politischen Bünden und internationalen Einflußnahmen befasst war.
Bekannt ist seine Fundamentalopposition zu allem, was die offizielle (großenteils antisemitische) Wissenschaftsszene in Europa betraf (seine Nobel Rede 1923 in Göteborg anstelle von Stockholm, seine Eigenfinanzierung des Wohnhauses in Caputh anstelle einer Schenkung der Stadt, die Entgegennahme wissenschaftlicher Ehrungen im Ausland, nicht in Deutschland, seine Förderung von Organisationen, die osteuropäische Juden zu Zehntausenden nach Berlin schleusten).

Entsprechend fiel Einsteins totale Abgrenzung gegenüber traditioneller europäischer Kosmologie aus. Er vermied es, die anerkannte, europäische Annahme eines unendlichen, ewigen Weltalls auch nur mit einem Wort in seinen Arbeiten zu erwähnen. Er wollte damit eine Fremdheit betonen, die nicht nur nicht überbrückbar ist, sondern einen Brückenschlag nicht will. – Sinngemäß:

Euer Kosmos ist nicht unser Kosmos. Wir wollen keinerlei Berührung, keine historische Bindung zu eurem 'unendlichen' All.

In seiner weiteren Annäherung an Lemaître's Big Bang Theorie ging Einstein soweit, in seiner Schrift von 1930 Zum kosmologischen Problem der allgemeinen Relativitätstheorie das Universum als "räumlich spärische Welt" mit einem bestimmten (statischen oder wachsenden) Radius zu definieren.
Spätere Generationen von Physikern haben versucht, dieses Weltmodell zu retten, indem sie die Größe 'Radius' in den Gleichungen durch 'Radius der Raumkrümmung' ersetzten. – An der prinzipiellen Unsinnigkeit der Vorstellung einer 'Gravitation des Universums' änderte das nichts.

Das "Blasenuniversum" war kein wissenschaftlicher Irrtum, sondern (unwissenschaftliche) Spekulation von Anbeginn. Einstein hat das Salonfähigmachen von Pseudowissenschaft in Kauf genommen, weil das Bedürfnis nach totaler Ablehnung der europäischen Wissenschaftstradition für ihn Priorität hatte. Die Physik des Blasenuniversums existiert somit nur aus politischen, anti-abendländischen, Gründen.

In diesem Kontext könnte man Einsteins Methode als Anti-Scholastik bezeichnen. Sein Weltmodell gründet nicht auf der Untersuchung von Argumenten, die dafür oder dagegen sprechen, nicht auf Sinn und Einsicht in den Weltzusammenhang, sondern auf Formalien/ Formeln.
Mathematik ist, recht verstanden, das korrekte Beschreiben von Sinnhaftigkeit. Einsteins Methode dagegen unternimmt es, dieses Verhältnis von Sinn und Mathematik umzukehren [2]

All die zehntausenden Fachbücher, Lehrstühle und Papers, die heute versuchen, die Widersprüche des Blasenuniversums passend zu machen, haben letztlich Nonsens zum Gegenstand.

Die Festschreibung der Doktrin

2014 stellte Alan Guth auf dem World Science Festival fest: "Wissenschaft ist eine Arena wettstreitender Ideen. [ .. ]  Jene Idee, die die weiteste Verbreitung erfährt, ist wahr."
Dieses Verständnis von Wahrheit hat mit der europäischen Tradition der Aufklärung nichts mehr gemein. Es ist vielmehr die breit-grinsende Arroganz der Macht, die genau weiß, daß die Einsteinsche Doktrin in der Kosmologie nicht mehr zu gefährden ist.

Die US-Strategie zur Kontrolle europäischer Wissenschaft nach 1945 umfasst im Wesentlichen drei Bereiche:

Bei der systematischen Manipulation des Weltbildes [14] sowohl in der Forschung als auch bei interessierten Laien gibt es technisch und ethisch kaum noch Grenzen:
"Das Universum – eine Reise durch Raum und Zeit",
"Stephen Hawking – Visionen eines Genies",
"dctp: Adalbert W. A. Pauldrach über Dunkle Energie",
Hochglanz-Illustrationen auf dem Cover wissenschaftlicher Magazine: bunte Kugeln, kollidierende Universen darstellend... usw.

Wie geschickt die US-Propaganda ihre Weltanschauungsdoktrin etabliert, verdeutlicht ein Beispiel:  In den oben aufgeführten TV-Doku's wird behauptet, für die Kosmologie um 1900 hätte das Universum jenseits der Milchstraße geendet. Davon ausgehend können die Doku's behaupten, das Einsteinsche Blasen- Universum stellte eine Ausweitung des damaligen Weltbildes dar.

Tatsächlich aber ging die Wissenschaft um 1900 von einem unendlichen Kosmos aus (auch wenn noch nicht bekannt war, daß es Galaxien waren, die sich jenseits der Milchstraße zeigten). Die Unendlichkeit war philosophisch weitreichend erörtert und die Einführung eines 'Blasen-Universums' somit eigentlich eine absurde Einengung des Weltbildes, die sich nur mit den geänderten Machtverhältnissen nach 1945 durchsetzen ließ.

Herrschaft vs. Wahrheit

Seit einhundert Jahren hält die Einsteinsche Kosmologie die Fundamentalphysik in einer Sackgasse gefangen und leitet tausende wissenschaftliche Karrieren in den (gemeinschaftlich verdrängten, aber objektiven) Ruin. – Das sind substanzielle und zeitliche Dimensionen, die nur mit der Wirkung der Spanischen Inquisition des Nachmittelalters verglichen werden können.
In einer Welt, die sich für aufgeklärt hält, stellt sich die Frage:  Wie und warum zwingt eine bestimmte Clique der ganzen Menschheit ein falsches, irreleitendes Weltbild auf?
Die Antwort ist einfach:  Für diese Clique ging es nie um reine Wissenschaft oder Wahrheit, sondern immer um die Erlangung strategischer Positionen in der (nicht nur wissenschaftlichen) Gesellschaft. Letztlich geht es für sie um die Sicherstellung:
Die Zukunft, der Kosmos, gehört uns, nicht euch.

In Israel ist Einstein die personifizierte Legitimation für den globalen jüdischen Anspruch auf Überlegenheit und Herrschaft. Eine Infragestellung Einstein's wäre ein Staatsverbrechen. Letzlich ist die Einstein-Doktrin wie ein Prüfstein:  Wenn wir die Menschheit glaubenmachen können, in einer Blase zu leben, können wir auf Erden alles kontrollieren.
Der europäischen Wissenschaft ist der existenzielle Ernst der Lage bewusst:  Wenn ich Physiker per Mail diesbezüglich mit einem offenen Wort konfrontiere, erhalte ich erstarrtes Schweigen (um nicht zu sagen: Existenzangst) als Echo.

Doch was heute, genauer gesagt seit 1945, immer weiter Besitz ergreift von der Welt  -im kosmischen Weltbild wie im politischen-  hat eine andere Qualität und geht hinaus über die historischen Beispiele der Inquisition oder der Gegenreformation.

Diesmal geht es nicht um ein Festhalten gestriger Eliten an überkommenen Privilegien und irrationalen, feudalen Herrschaftsmitteln. Diesmal geht es im Gegenteil um einen vorwärtsgewandten, in die Zukunft geplanten Aufbau einer globalen, hermetischen ideologischen Herrschaft.
Der Unterschied zwischen beidem liegt in der Hoffnung bzw. Hoffnungslosigkeit der Menschen, die unter dieser Herrschaft leben müssen.

Im Jahr 1520 sahen die Menschen die Zukunft genauso apokalyptisch wie heute, aber man sah sie als eine offene Möglichkeit, für die es sich lohnte zu streiten. Flugblätter wurden gelesen und entsprechend mit revolutionärem Eifer verfasst und gedruckt. Es gab eine politische Kultur: bevor ein Häretiker hingerichtet wurde, konnte er in einem Prozess seinem Feind die Wahrheit ins Gesicht sagen. — Heute, ein halbes Jahrtausend später, wird ein Andersdenkender einfach von einer Drohne erfasst und ausgeschaltet. Niemand liest seine Manifeste (wer weiß schon, wie man eine geblockte Wahrheit im Internet findet). Die Zukunft ist keine offene Möglichkeit, vielmehr ist sie diktiert, eindimensional, für immer festgeschrieben – von einer kleinen Clique, die sich genau dies zum heiligen Ziel gemacht hat.
Nimmt man die Erfahrung von einhundert Jahren Einstein scher Kosmologie zum Indiz, ist klar:  die Zukunft ist Lüge und Finsternis.
Spätestens wenn die News-Kanäle und das gedruckte Wort (auch das der Wissenschaft) von einer künstlichen Intelligenz in Washington oder Tel Aviv redigiert werden, gibt es kein Zurück mehr aus einer Welt, in der es sich nicht zu leben lohnt. — Nicht wegen eines falschen Weltmodells, sondern wegen des konspirativen, verlogenen und tödlichen Prinzips, das hinter dessen Durchsetzung steht.

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Meine weiteren Artikel zum Thema  Universum

Der Fall Claus Lämmerzahl

2015, im Jahr des einhundertsten Jahrestages der ART hat der Deutschlandfunk eine 15teilige Serie Einstein auf dem Prüfstand  (Audio Dateien) ausgestrahlt.
Bereits die erste der Sendungen, das Fundament der Gravitationslehre betreffend (die Äquivalenz von schwerer und träger Masse), lieferte einen Eklat.
Prof. Dr. Claus Lämmerzahl, Universität Bremen, wurde mit der Aussage zitiert "Bis heute ist nicht klar, warum das Äquivalenzprinzip eigentlich gilt".
Ich hatte folgendes dazu kommentiert:

"Physik des Universums" ist letztlich "Denken des Universums". – Wenn Ihr Physiker Eurem Denken nicht traut, was würde es Euch dann bringen, eine 10^-13 Abweichung von schwerer zu träger Masse zu untersuchen? – Die Erkenntnis vielleicht, daß Ihr auch dem allerkleinlichsten Teil Eures Denkens nicht traut?  Daß Ihr denkbar ungeeignet seid zu denken?
Nach dem Modell der Raumzeit gibt es nur träge Masse. Was als "schwere" Masse erscheint, ist die Tatsache, daß Masse in der gekrümmten Raumzeit ständig beschleunigt werden muss, um am selben Ort (im gleichförmigen Zustand) zu bleiben.
Einen Grund, Abweichungen zwischen schwerer und träger Masse messen zu wollen (für diesen Zweck Satelliten bauen zu wollen), gibt es nicht.
Das Modell der Raumzeit hat diese Frage beantwortet – nicht spekulativ, sondern klar und zwingend.

Die systemstabilisierende Funktion eines 'Typ Lämmerzahl' ist es, eine Offenheit zu suggerieren, Einstein in Zweifel ziehen zu dürfen, zu widerlegen etc. – eine Offenheit, die jeder, der damit nicht nur kokettiert, sehr im Gegenteil mit der Abschaffung seiner beruflichen Existenz bezahlen würde.
Daß dies nun ausgerechnet an einem Thema vorgeführt wird, bei dem Einstein (dank D. Hilbert) unstreitig Großes und Nicht-Widerlegbares vollbracht hat, ist einfach Dummheit.

Der Fall Saul Perlmutter

Saul Perlmutter's Weltbild sieht im Prinzip so aus:
Durch den Urknall hat die Materie des Universums einen Impuls erfahren. Die resultierende Expansion des Universums wird entweder durch Gravitation allmählich abgeschwächt oder durch eine Dunkle Energie immer weiter beschleunigt.
In seiner 2011 mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Arbeit untersucht Perlmutter die Frage, ob das Universum in einer immer schneller fortschreitenden Expansion endet oder umgekehrt in einem Zurücksturz in seinen Ursprung (Big Crunch).
Dazu von mir drei kurze Kommentare

1. Nur ein doktrinärer Ignorant kann glauben,
- der Big Bang sei eine Explosion (die einen Impuls verleiht).  (Perlmutter spricht wörtlich von 'Impuls'/ 'momentum')
- der Big Bang sei ein Ort (ein Punkt, ein lokalisierbares Zentrum)
- die räumliche Expansion des Universums habe etwas mit Energie und Beschleunigung zu tun (schließlich wird bei der zeitlichen Expansion auch nicht gefragt, welche Energie die Zeit vorantreibt).
2. Nur ein doktrinärer Ignorant kann glauben,
es könne so etwas wie einen "Big Crunch" durch Gravitation geben (einmal abgesehen davon, daß das Universum ohnehin kein Gravitationszentrum hat).
Glavitation kann Licht ablenken – die Fotografien der Linsenwirkung von Galaxien haben das spektakulär bewiesen.
Aber Licht (ganz zu schweigen von Neutrinos), das einmal ausgesandt ist, durch Gravitation zurückzuziehen zu seiner Quelle ("Big Crunch") – das können auch 100 Milliarden SMBH, vereinigt zu einem ultimativen schwarzen Loch, nicht vollbringen.
3. Nur ein doktrinärer Ignorant kann glauben,
daß das Vorhandensein von Galaxien im Universum ausgerechnet dort endet, wo auch die Beobachtbarkeit wegen des Partikelhorizonts endet.
(Es ist wie im Mittelalter. Es gibt immer selbsternannte Seher, die uns predigen, der eigene Standort sei der Mittelpunkt der Welt und hinter dem bekannten Horizont sei die Welt zu Ende.)
Nein, der Urknall ist kein Ort. Natürlich gibt es genauso auch in Trillionen Lichtjahren Entfernung Galaxien und natürlich entfernen sich diese Galaxien von uns mit millionenfacher Lichtgeschwindigkeit (hochgerechnete Skalierung des Raumes). [3]
Die wirklich unbeantwortete Frage ist, warum die Raumzeit nur dort skaliert (Voids), wo sie über Distanzen von 10M Lichtjahren und mehr frei ist von Masseansammlungen (Galaxien), warum sie nicht in diesen selbst skaliert (Filamente). [8] – Perlmutter stellt sich in seiner Schlichtheit diese Frage gar nicht erst. [4]

Der Fall Max Tegmark

Die geschichtliche Entwicklung der weltweiten Akzeptanz der Einsteinschen Kosmologie läßt sich in drei Stufen zusammenfassen.

Die Hüter der Lehre [9] überlassen in dieser Entwicklung nichts dem Zufall. Als Galionsfigur der dritten Phase wurde Max Tegmark vom MIT auf's Tapet gebracht und vorrangig mit der Theorie des "Multiversums" etikettiert.

Das Ideenfeld von Tegmark und seinen Geldgebern ist dabei nicht die Philosophie verschiedener Sinn-Welten (Universen). – Das wissenschafts- politische Ziel ist vielmehr, den Begriff des physischen Universums als solchen aufzuweichen und so die rationale Fehleraufklärung des Einsteinschen Begriffs vom Universum besser sabotieren zu können. [5] – Es geht darum, die Vorstellung vom Blasenuniversum, die sich aus sich selbst heraus als unsinnig erweist, über den Umweg eines Multiversums doch noch rechtfertigen und weiterbestehen lassen zu können.
Hier meine Positionen zu Tegmark's Versuchen, aus Physik ein Kaspertheater zu machen:

Der Fall Sabine Hossenfelder

Die heutigen Zentren für Fundamentalphysik sind in Forschung und Publikationen erwartungsgemäß global vernetzt. Jeder kennt, befürwortet und promotet jeden, um für sich selbst die Chancen der (großenteils staatlichen) Finanzierung aufrecht zu erhalten.
Wie sehr dieses Netzwerk allerdings dazu dient, einen inhaltlichen Kanon unantastbar zu halten, wird nicht kommuniziert. Wer den Kern dieses Kanon in einer wissenschaftlichen Arbeit angreift, ist in Fachkreisen nicht mehr existent.

Ganz erstaunlich ist in diesem Zusammenhang, wie sehr es der Teilchenphysikerin Sabine Hossenfelder in ihrem Blog gelingt, den Eindruck inhaltlicher Ungebundenheit und freier Neugierde zu vermitteln – ein Eindruck, der notgedrungen ein Fake ist.
Hossenfelder thematisiert durchaus die Situation jener Forschung, die ein politisch gewünschtes Weltbild tangiert/ infrage stellt: die institutionalisierte Filterblase.

Trotzdem verschweigt Hossenfelder das Wesen heutiger Wissenschaftspolitik. Wie ich ihre 'Fröhliche Kosmologie' erlebe, erinnert mich stark an einen Kinofilm, den ich 1988 gesehen hatte:  Mein Freund Ivan Lapschin. Darin ging es um privilegierte Bedienstete eines stalinistischen Systems, die wieder und wieder jene Lügen propagieren, die die Mächtigen hören wollen und die gleichzeitig einfache Menschen dafür verhöhnen, in der geistigen Dunkelheit solcher Lügen zu leben.

Der Fall Mark Vogelsberger

Das Illustris Projekt der Physiker Mark Vogelsberger (MIT, Massachusetts Institute of Technology in Cambridge) und Volker Springel behauptet, das Einsteinsche Modell der Kosmologie durch Computersimulation bestätigt zu haben.
Vor 15 Jahren wäre die Öffentlichkeit wahrscheinlich einem solchen Fake auf den Leim gegangen. Heute weiß jeder Teenager, wie Computerprogrammierung funktioniert:  Ein Computeralgorithmus kann Daten gefiltert, strukturiert und klar darstellen – viel besser als ein Mensch das kann. Er kann sogar eine Entwicklung vorausberechnen, wenn alle Randbedingungen festgelegt sind. – Aber das grundlegendste Prinzip des Computers ist: er gibt haargenau das aus (in kalkulierter Form), was der Mensch zuvor eingegeben hat.
Was nicht funktioniert, ist:  dem Computer eine Frage stellen und darauf eine Antwort bekommen. Zuvor muß diese Antwort programmiert worden sein!
Ein Physiker kann einen Computer also nicht fragen "Wie hat sich das Universum entwickelt?". Er kann nur die Parameter einer digitalen Nachahmung solange variieren, bis er das zu sehen bekommt, was er sehen möchte.

Das Üble an den Behauptungen des Illustris Projekt des MIT ist die Verkehrung wissenschaftlicher Prinzipien in ihr Gegenteil (die Anpassung der Wirklichkeit an die Theorie) und damit die Diskreditierung eines ganzen Forschungszweiges.

Dem MIT und Mark Vogelsberger ist das egal. Die wissen sehr genau, warum sie die dunkelsten Mächte der Wissenschaftspolitik bedienen, wenn sie die Schlagzeile produzieren:

"Successful simulation lends weight to standard model of cosmology."

Der Fall Jürgen Renn

"Einsteins Irrtümer" hieß 2015 eine Gesprächsrunde bei Gert Scobel mit den Gästen Renate Loll, Thomas de Padova und Jürgen Renn (Max-Planck-Institut).

Obwohl es heute normal ist und nicht anders sein kann, als daß Einsteins Irrtümer in der Sendung mit keinem einzigen Wort erwähnt werden, hatte ich mir die Mühe gemacht, eine Kurzfassung der Irrtümer (siehe Beginn dieses Artikels) dem Talk-Master und den Teilnehmern zuzusenden.
Entsprechend dem üblichen Zynismus, wie er in der "eindimensionalen Gesellschaft" des 21. Jh. gepflegt wird, erhielt ich darauf eine kurze Antwort:

Aha.

Nachtrag:  Ein Jahr später wurde in einer weiteren Gesprächsrunde bei Gert Scobel "Das Dunkel der Astrophysik" wiederum genau diese gewollte Dunkelheit in der Wissenschaftspolitik völlig geleugnet.
Die MIT-Professorin Anna Frebel fand die Universum-Computersimulationen des MIT (im Punkt zuvor beschrieben) "hübsch" und beweiskräftig.
Für die Fachwelt ist die flache Naivität und Leichtigkeit, mit der eine der größten Lügen in der Welt, die Einstein-Lüge, inzwischen durchgesetzt werden kann, normal. Die ganze Situation in der Gesprächsrunde erinnerte an die sprichwörtliche weltpolitische Naivität Deutschlands. – Während das MIT ganz genau weiß, welche gefährlichen Wahrheiten und Fragestellungen es in der Kosmologie im Interesse der eigenen Ideologie zu unterbinden hat, hat die deutsche Physik [10] (richtiger gesagt, die Wissenschaft in der gesamten übrigen Welt) keine Ahnung, welches Spiel mit ihr gespielt wird. (Natürlich ist der Astrophysikerin Anna Febel in persona auch nicht bewusst, daß es in der von ihr indigen vertretenen Kosmologie um Lügen und um Manipulation der Nicht-Indigenen geht. Das muss es auch nicht – das MIT achtet darauf, ob diese Wesensart bei seinem Kollegium angeboren ist.)
Der Rest ist Schweigen (wiederum auch in Bezug auf die nachfolgende Kenntnisgabe meines Textes an die Gesprächsrunde).

Zweieinhalb Jahre zuvor, Anfang 2013, war mein Idealismus, daß europäische Wissenschaft trotz allem existiert, noch nicht ganz zerstört. Ich hatte das eROSITA- Projekt des Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching (Dr. Peter Predehl), auf die Fragwürdigkeit der theoretischen Grundlagen des Projektes hingewiesen ("Dunkle Energie", siehe Beginn dieses Artikels).
Leider war (daraufhin?) auf späteren Versionen der MPE-Website nicht eine korrigierte, Einstein überwindende, Kosmologie zu finden, sondern einfach die Streichung unglaubwürdiger Textpassagen.

Kurz-URL:  ow.ly/6z1q307i5xK

[1]  Der Artikel ist im Wesentlichen eine Zusammenfassung meines englischsprachigen Artikels "Einstein's Voodoo of the Bubble Universe" (2015-04).
Diese Übersetzung ist 2016-10 geschrieben, das angegebene Erscheinungsdatum der Übersetzung aber vom Original übernommen.
Zum Anspruch des Artikels:
Die wissenschaftliche Qualität, besser gesagt die akademische Akzeptanz, der Arbeit wird von mir in unüblicher Weise durch polemische und politische Elemente (in der Argumentation wie in der Sprache) "geschmälert".
In den vier Jahren, in denen ich Erfahrungen mit der öffentlichen Vermittlung der Arbeit gesammelt habe, ist klar geworden, daß die Verquickung mit Politik unvermeidlich dem Wesen der Sache entspricht. – Es war nicht ich, der das wissenschaftliche Thema bei meinen Versuchen einer Vorstellung in US-Online-Foren zu einer ausschließlich politischen Diskussion gemacht hat (bzw. zu einem Objekt der Blockierung/ Zensur).

Ob meine spätere aggressive Ausformulierung des Konfliktes (die von einigen sicher als ganz unnötig und undiplomatisch angesehen wird) zu einem Ziel führt, ist faglich.  Daß aber eine gutgläubige Nivellierung des politischen Aspektes in meiner Arbeit deren wissenschaftliches Ergebnis der beschriebenen politischen Leugnung und Beseitigung anheimgeben würde, ist gewiss.
Dabei geht es nicht um das Schicksal meiner Arbeit als solche. Es geht um den gesellschaftlichen Ausbruch aus einer Filterblase (für den nicht nur ich streite).

Peer Reviews oder auch nur eine nichtöffentliche Diskussion meiner Arbeit werden von der Physik abgewiesen, weil diese nicht im akademischen Betrieb eingebunden ist oder mit mathematischem Formelwerk untenmauert ist. — Im Interesse der Wahrheit geht es hier aber gerade darum, die "akademische Einbindung" (die Gleichschaltung) zu vermeiden. Mathematische Gleichungen sagen (wenn nicht eine Beobachtung dahinter steht) nicht mehr über das Wesen der Welt, als 1=1.

Umgekehrt vermeiden es die Heerscharen der indoktrinierten Einstein-Jünger ihrerseits, ihre Gleichungen in Worte zu fassen, weil das die Unsäglichkeit ihrer Lüge offenbart:  Die Welt sei eine Blase mit einem Innendruck.

[2]  Der korrekte akademische Ansatz zum Erkenntnisgewinn ist es, zuerst ein (physikalisches) Phänomen zu beobachten und dann eine adäquate Erklärung (z.B. eine mathematische Gleichung) dafür zu finden.
Im Fall der Einsteinschen Feldgleichungen gab es umgekehrt zuerst die bewunderte mathematische Lösung und dann die Frage, worauf man die Gleichungen vielleicht noch anwenden könne (außer auf die Relation zwischen Himmelskörpern). Vielleicht auf das Universum als Ganzes? – Lasst uns sehen, zu was das führt...

Daß diese Umkehrung / Entartung des wissenschaftlichen Prinzips in eine Falle führte, ist nicht verwunderlich. Sie führte zu Einsteins Wunschdenken in der Physik, die Welt sei eine Sphäre mit einem Radius – nur um einem einmal vorhandenen Satz von Gleichungen Genüge zu tun (und Einsteins Drang nach anti-abendländischer Unterwanderung).
Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keinen Grund in der Kosmologie, anzunehmen, die Welt habe eine äußere Form. Wegen einer Gleichung wurde das über Nacht akzeptiert.

[3]  Wie klein der Wert der Raumskalierung auch sein mag : lineare Skalierung des Raumes bedeutet immer exponentielle Flucht der Galaxien. – Dabei ist Skalierung keine Bewegung im Raum, ihre Auswirkung hat keine relativistische Grenze. (Das heißt, egal wie klein der Wert der Raumskalierung auch sein mag, ab einer bestimmten Entfernung übersteigt die Flucht"geschwindigkeit" der Galaxien grundsätzlich die Lichtgeschwindigkeit, in entsprechender Entfernung eben auch die milliardenfache Lichtgeschwindigkeit. – Ein Partikelhorizont 2. Ordnung.)

[4]  Einige Physiker deuten die Rotverschiebung von Galaxien nicht als Doppler-Effekt und gehen von einem nichtexpandierenden Universum aus. Ich widerspreche der Annahme hier wie folgt:
In meiner Arbeit The Universe as Manifestation of Sense habe ich erörtert, daß das Universum nicht anders existieren kann, als als denkbares Universum.
Denkbar wird das Universum durch Differenzierung (Zerdehnung) sowohl in der Zeit, als auch im Raum. Die Zeit und die Skalierung des Raumes sind "Erfindungen" der Sinnhaftigkeit (anthropisches Prinzip), um universelle Zusammenhänge denken zu können. Ohne Skalierung des Raumes (ohne Partikelhorizont) wäre z.B. der Nachthimmel nicht schwarz, sondern gleißend weiß, die unendlich starke Strahlung des unendlichen Universums wäre überall präsent. Ohne Skalierung des Raumes hätte letztlich auch Zeit keinen Sinn.
Daraus folgt: die Expansion des Universums (und sein Partikelhorizont) sind unverzichtbare Voraussetzungen für dessen Existenz (denkbare Existenz). q. e. d.

(Ebenfalls das Argument der Denkbarkeit ist es übrigens, welches die Welt zu einer Limitierung bei Informationsübertragungen und Bewegung zwingt - zum Maximum der Lichtgeschwindigkeit, zur Trennung von Ursache und Wirkung.)

[5]  Wissenschaftspolitik unterscheidet sich bei der Durchsetzung von Interessen nicht von Gesellschaftspolitik:  effektiver als ein Ideenstreit ist allemal die Aufweichung der Ideen und Grundhaltungen selbst, die Untergrabung von Begriffen und Werten.
Theorien (Verschwörungstheorien) werden in die Welt gesetzt und gleichzeitig lächerlich gemacht, um echte Manipulationen im Dunst verschwinden zu lassen.

[6]  Zum Titelbild:  Ein provokatives Poster kann verblendete Physiker natürlich nicht zu Verstand bringen  (höchstens verdeckte Staatsdiener zu tödlichen Gesinnungstaten wie bei: Je suis ne Charlie pas).

Wer diese Einstein-Analyse liest, könnte meinen, ich hätte nie Angst gespürt, einer staatlichen Gesinnungstat zum Opfer zu fallen (ggf. einer ausländischen). Man könnte glauben, meine Offenheit bei staatlich tabuisierten Themen sei Selbstvertrauen.
Zu diesem Phänomen (das heute bei vielen Bürgern zu beobachten ist) sagt die Friedenspreisträgerin Carolin Emcke in ihrem jüngsten Interview:

Wir erleben, daß bestimmte Dinge, die wir für undenkbar gehalten hätten, daß sie in der Öffentlichkeit geäußert werden, inzwischen nicht nur irgendwie in der Öffentlichkeit geäußert werden, sondern mit einer Schamlosigkeit, [mit] Selbstbewusstsein.

Emcke meint das durchaus mit Verachtung. – Ich muß allerdings korrigieren, daß nicht Schamlosigkeit diese Freiheit verleiht, sondern die Gewissheit, verloren zu sein.
Carolin Emcke sieht ihre Mission darin, gegen Ausgrenzung anzuschreiben (z.B. in ihrem Buch 'Gegen den Hass'). Sie urteilt dabei über innenpolitische Repression in Deutschland in der selben Weise, wie die USA über ihre außenpolitischen Repressionen urteilen : durch rhetorische Ausgrenzung der Andersdenkenden – durch Verkehrung einer aufgezwungenen Reaktion bzw. Verzweiflungstat der Andersdenkenden in deren angebliche "Wesensart".

Deutschland:  "Das Völkische ist der Mob, dumpfe Parolen grölend."
USA:  "Der Islamismus ist Selbsttötung, dem Westen Schaden zufügend."
In beiden Fällen wird in bösartiger Weise verdeckt, daß eine absichtsvolle Verweigerung von Identität und Würde diese Erscheinungen hervorbringt. Weder das Volk (das Völkische) noch der Islam (der Islamismus) ist etwas Verwerfliches, wohl aber die Unterdrückung von dessen Identität.

Carolin Emcke publiziert Worthülsen der politischen Korrektheit für eine Administration, die mit der Ausgrenzung des eigenen Volkes befasst ist.

In Verbindung mit diesem Einstein-Aufsatz ist meine Einschätzung:  Wenn niemand Emcke's Namen würde kennen wollen, aus Angst, mit einer tabuisierten Wahrheit (z.B. über Einstein) in Verbindung gebracht zu werden, könnte sie vielleicht behaupten, sie wisse, was Ausgrenzung ist.
(Der Abschnitt zu C. Emcke ist ein Nachtrag von 2016-10.)

[7]  Die (irreguläre) Vorgehensweise, um den Link aufrufen zu können:  1. im Browser: stop loading,  2. click '001.jpg'

[8]  Die Bestandteile des Universums, die nicht der Skalierung der Raumzeit unterworfen sind, sind elektromagnetische Wellenlängen, die Lichtgeschwindigkeit, Atomstrukturen, Galaxien. – Wäre dem nicht so (d.h. würde alles gleichermaßen skalieren), würde nichts skalieren. Skalierung ist immer nur etwas Relatives.
Auch hier ist es wieder der Umstand, daß das Universum seine Denkbarkeit bewahren muß, der die Welt zu dem zwingt, was sie ist. In diesem Fall zur Differenzierung zwischen Voids und Filamenten, zwischen Skalierung und Nichtskalierung. (Denkbarkeit: siehe Anmerkung [4])

[9]  Kosmologie ist geprägt von Soziologie und politischen Machtverhältnissen. Sehr treffend schreibt dazu Alexander Unzicker (auch wenn er die Idee des Blasenuniversums nicht in Frage stellt und meine Kritik an dessen heutiger ideologischer Quelle nicht teilt)  in einem Essay über Fundamentalphysik:
"Zu sehr krankt die heutige Physik an der Meinungsführerschaft durch vermeintliche Experten, welche in Wirklichkeit nur Spielfiguren in einem überwiegend soziologischen Prozess sind." (aus 'Kosmische Inflation der Wissenschaftspreise', 2015-03)

[10]  Der historische Begriff 'Deutsche Physik' ist im heutigen global vernetzten Wissenschaftsbetrieb kaum noch nachvollziehbar. (Nicht einmal in seiner Hochzeit hatte er sich programmatisch wirklich profiliert.) Dennoch wirkt das Bild der Deutschen Physik ambivalent nach und ist angesichts der erschreckenden geschichtlichen Zusammenhänge in meinem Artikel zu diskutieren:

[11]  Im Wikipedia-Artikel "Allgemeine Relativitätstheorie" wird die fundamental falsche Grundannahme der heutigen Kosmologie geheiligt:  "Da die Entwicklung des Universums [Ursprung, Expansion, Metrik] maßgeblich durch die Gravitation bestimmt ist, ist die Kosmologie eines der Hauptanwendungsgebiete der ART." (Stand 2016-10)
Stephen Hawking schreibt in seiner Dissertation 'Properties of expanding universes' von 1966 (auf Seite 27): "It is one of the weaknesses of the Einstein theory of relativity that although it furnishes field equations it does not provide boundary conditions for them."
Ich widerspreche Hawking entschieden. Es ist im Gegenteil sehr schlau von Einstein, jedem selbst die Erkenntnis zu überlassen, wie unsinnig es ist, die Feldgleichungen auf das Universum als Ganzes anzuwenden. Es gibt keine Gravitation des Universums.

[12]  Die Skalierung des Raumes hat nichts mit Beschleunigung von Materie zu tun, weder durch einen "Big Bang" noch durch dunkle Energie. Die Skalierung des Raumes ist eine Eigenschaft der Raumzeit selbst, so wie es die Lichtgeschwindigkeit ist, die Krümmung der Raumzeit in der Nähe von Masseansammlungen, die Zeitdilatation und das Vorangehen der Zeit selbst.

Die Skalierung des Raumes ( = die fortschreitende Verlangsamung der Zeit) findet in den riesigen, massefreien Raumregionen, den Voids statt – aber nicht über die Wirkung von (dunkler) Energie der klassischen Physik (nicht über Beschleunigung von Masse).
So wie die Zeit keine Energie benötigt, um voranzuschreiten, benötigt sie auch keine Energie um immer langsamer voranzuschreiten.

In den Regionen mit Galaxienansammlungen dagegen wird durch Gravitation die fortschreitende Verlangsamung der Zeit gehemmt, d.h. eine Skalierung des Raumes findet dort nicht statt.

[13]  Dava Sobel beschreibt ausführlich in ihrem Buch (2016) The Glass Universe, wie die (für die USA am Anfang des 20. Jahrhunderts typische) Beschränkung auf Datenanhäufung in der Forschung (in diesem Fall am Harvard Observatory) zur Abschaffung des analytischen Denkens führt – und zum spekulativen Umgang mit den Daten zur Expansion des Universums.

[14]  In seinem filmischen Essay Overgames (2015) dokumentiert Lutz Dammbeck wie die US-Strategie der Re-Education (Umerziehung) bereits vor dem Eintritt der USA in den 2. Weltkrieg ausgearbeitet wurde.
Die Ambitionen der aus der Psychiatrie entwickelten Techniken zur geistigen Beeinflussung (sowohl in Bezug auf Deutschland als auch auf die Gesellschaft z.B. der USA) gründen sich laut Dammbeck auf große philosophische Ideale der Weltgeschichte:

Beide Bezugnahmen sind als intellektueller Unterbau nötig um der Theorie Akzeptanz und Verbreitungslegitimation zu verschaffen. – Realistisch gesehen ist die Basis der 'Re-Education' trivialer: es ist vor allem amerikanisch- jüdisches Herrschaftskalkül.
(Richard Brickner, 1943: "Is Germany Incurable?", Margaret Mead u.a.)
Die Wiedereinführung demokratischer Institutionen nach der NS-Diktatur ist ein epochaler Verdienst der Besatzungsmächte. Aber Gegenstand der Analyse ist hier eine unterschwellige, zweite Ebene der US-Hegemonie. – In Dammbecks Dokumentation wird deutlich (auch wenn es explizit nicht ausgesprochen wird): es geht der US-Doktrin der geistigen Beeinflussung letztlich um das Gegenteil des Propagierten, nicht um Gleichheit, sondern um die Erprobung psychologischer Techniken der Kontrolle über eine Mehrheit, um steuerbare Herrschaft.