Kollaps. – Dieser Planet wird menschenleer seine Bahn ziehen

Der Kollaps des Ökosystems Erde ist ein sozio-ökonomischer Prozess [1]

Greta Thunberg: "Der Klimawandel ist eine Existenzkrise. Die Zeit der Panik ist gekommen." Bild und Video: "BBC Radio 4 Today", 2019-04-23

"Nachdem die Studie [welche der vielen auch immer] nun veröffentlicht ist, kann niemand mehr sagen, er habe es nicht gewusst."
Tja, na und? – Es sagt ja auch kaum jemand, er wüsste es nicht. – Und zwar seit vierzig Jahren.
Seit vierzig Jahren verkünden die Medien und Forschungsinstitute diesen Satz zum Ökosystem Erde.  (Dem Satz geht, bei genauer Betrachtung, jedes Verstehen gesellschaftlicher Prozesse ab.)
Der Transhumanismus (dito der Zukunft der Menschheit gewidmet, siehe Punkt 9) fügt nun eine zynische Komponente hinzu.

* * *

Greta Thunberg's Geradlinigkeit und Kompromisslosigkeit bei dem, was sie für die Wahrheit und für das Richtige hält, beeindruckt. [8]

Im Folgenden gebe ich allerdings ein paar Antworten auf die fundamentalen Unzulänglichkeiten in der Weltsicht der Bewegung #FridaysForFuture.
Die Frische, besser gesagt Naivität, in deren Argumenten ist nur oberflächlich ein Bonus für den Jugendprotest.
Inhaltlich liefert die wirre Deformiertheit der politischen Thesen dieser Generation die Welt unvermeidlich ihrem Ende aus. [13]

DIE THESEN IM EINZELNEN :

 1.   "Die Generation Greta ist die erste, die es ernst meint mit dem Öko-Protest."

Falsch. Die Generation Greta ist die erste, bei der es albern wäre, es noch "ernst zu meinen".
Es macht dieser Generation nur einfach keinen Spaß, die erste zu sein, die wirklich bezahlen muss. Das ist ihr ganzes "Verdienst".

Wirklich ernst (im Sinne von 'letzte Chance') war es bei der Generation zuvor.
Und ich fürchte, es was bereits albern, als ich meine eigenen letzten Proteste mit 'letzte Chance' betitelt hatte.

 2.   "Der Politik fehlt der Wille, z.B. zur drastischen CO2-Steuer."

Falsch. Eine CO2-Steuer müsste, um ökologisch wirksam zu sein, so drastisch ausfallen, daß sie das bisherige Gesellschaftssystem beenden würde (sie wäre ein Umsturz, eine Revolution).

Aber das System des Kapitalismus geht lieber durch CO2 unter, als durch eine hohe CO2-Steuer. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Der Punkt ist, Politik hat in der entwickelten Industriegesellschaft nur in minimalem Umfang einen "Willen". Westliche Politiker setzen die ökonomischen Interessen ihrer Förderer um (siehe u.a. AfD)... oder sind sehr schnell keine mehr. Gestaltungsspielraum ist da nur vorgetäuscht. [10]  Diese Politiker würden niemals zugeben, daß die westliche Demokratie, daß das Prinzip 'freier Wettbewerb', den Untergang der Menschheit zu verantworten hat. (Wer bremst, verliert.) [2] [11]
Es wird also kein "Globales Chinesisches Zentralkomitee" geben, das von den bisherigen Großmächten ›› zur Weltrettung autorisiert ist, d.h. zur nötigen diktatorischen Machtausübung autorisiert ist.

Nachtrag 2019-05:

Medial war der Effekt des Rezo-Video-Statement einfach genial. Aber inhaltlich leider doch ziemlich dämlich: "Wir fordern von der Politik einen drastischen Wandel zur Rettung des Planeten."
Allen Ernstes !? Die Jugendlichen fordern von der Politik, sich selbst zum Teufel zu jagen (und das System, das von der Politik gehalten wird). — Was denken diese staatsgläubigen FDJler denn, ›› was Politik eigentlich ist?

Als könnte sich Politik von ihrem Auftrag zur Verhinderung einer Systemänderung lossagen. ( ›› Demokratiesimulation)
Als würden politische Pflästerchen, als würden Elektro-Autos, das Verbot von Plastiktüten, die Halbierung von Antibiotikaeinsatz in der Massentierhaltung etc. auch nur irgend etwas am Kollaps des Ökosystems Erde ändern.

Der heutigen Jugend wird eben systematisch jede politische Bildung vorenthalten. – Es geht nämlich nicht um das Leugnen der (im Video immer wieder beschworenen) wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Ökosystem. Es geht darum, daß denen Wissenschaft in diesem Punkt einfach scheißegal ist... jenen, die sich als Elite sehen, die sich nicht einmal als Teil der Menschheit sehen... und es geht darum, daß keine Art von Politik (gäbe es denn so etwas wie "Politik gegen die Mächtigen") an dieser inzwischen entschiedenen Machtfrage noch irgend etwas ändern könnte.
(Solche Illusionen ausgerechnet auf die ›› EU-Wahl 2019 zu projizieren, ist der Gipfel der grünen Verblödung.) [3]

Nachtrag 2021-08:

Lass mal wieder über Politik reden.
Da steckt ne Menge Arbeit und über 140 Quellen drin. Viel Spaß.
youtu.be/rIj3qskDAZM

Wieder ein geniales Rezo-Video (mit dem Titel "Zerstörung") ...und wieder 2 Mio Views auf YouTube nach 3 Tagen, wieder ein Schock für die CDU. – Rezo's Argumente blenden zwar aus, daß eine Regierung der Grünen mit weit größerer Zerstörung Deutschlands verbunden wäre ("Keine Grenzen", "Kein Mensch ist illegal") und mit weit größerer Täuschung der Bürger, aber eines begrüße ich ausdrücklich: Rezo's Distanzierung von der AfD.
Denn 1. findet die Distanzierung (bei allem Willen dazu) keine echte Begründung und 2. wäre ein AfD-affines Video sicher auf ein Hundertstel seiner jetzigen Reichweite reduziert worden (durch staatlichen Eingriff in die Netztechnik + Rezo-Schwefelung im Vorfeld).

 3.   "Wir fordern drastische Maßnahmen."

Das ist o.k. ( – macht aber lange Gesichter bei den freitäglichen Wohlstandsschnöseln). Zur Einstimmung hier ein paar Beispielmaßnahmen:

Die aufgelisteten Maßnahmen sind ggf. "drastisch" genug. – In Wahrheit und vor allem aber wären sie etwas anderes, nämlich in hohem Maße tödlich.
Die Hälfte der Weltbevölkerung würde daraufhin ihren Lebensunterhalt auf dem Schwarzmarkt und in mafia-artigen Organisationen verdienen. Es würden Anarchie, Chaos und Panik regieren. (Es sei denn, den Chinesen wird die Kontrolle übertragen. Aber viel wahrscheinlicher wären viele Millionen von Todesopfern jedes Jahr. Klonovsky sieht dies in seinem Artikel von 2020-01-29 genau so.)

Sollen nun alle Freitagsdemonstranten, die mit einem Schild "Wir fordern drastische Maßnahmen" unterwegs sind, wegen Anstiftung mit tausendfacher Todesfolge strafrechtlich verurteilt werde? — Schwere Entscheidung (...oder auch nicht, denn keine der Maßnahmen wird je getroffen werden.)

 4.   "We want a future. Is that asking too much?"

Ja, die Forderung ist Unsinn. Es gibt kein Recht auf Zukunft. Die zitierte Frage von Greta Thunberg auf einer Demo in Berlin (29. März 2019) meint, es stünde ihrer Generation eine lebenswerte, menschliche Zukunft zu. Aber die Gesellschaft, die dieses Recht verfassungsmäßig verspricht, verspricht etwas, worüber sie (der Verfassung des Kapitals gemäß) gar nicht verfügt.
Die Generation Greta sollte besser ihre Eltern fragen, warum sie in eine Welt ohne Zukunft gesetzt wurde.

 5.   "Die älteren Generationen haben versagt."

Falsch. Da gibt es kein Versagen oder Bestehen. Niemand im Westen kann beschließen: 'Wir retten jetzt die Welt.'
Eine solche Vorstellung hat keine Ahnung von objektiver, unvermeidlicher Ohnmacht, z.B. vom Handlungsradius, den ein Mensch als gesellschaftlicher Akteur wahrnehmen kann (der Marx'sche Begriff dazu wäre 'Qualitätsstufen').

Als Privatperson kann sich jemand vornehmen 'Ich rette die Welt'. Aber auf einer höheren Qualitätsstufe (nicht einfach als Mensch, sondern z.B. als Vorstand eines Großunternehmens) kann diese Person das nicht. Sie kann nur eines sagen: 'Ich rette die Firma'. – Wer bremst, verliert.
Schon gar nicht können ganze Machtapparate wie Staaten oder Militärblöcke entscheiden: 'Wir verzichten auf unsere Macht, zugunsten der Weltrettung'.

Nachtrag: Klonovsky und Gauland bestätigen meine Auffassung (Gauland: "Wenn die Welt untergeht, werden wir sie nicht retten [können]"). Klonovsky schreibt dazu (2020-01-29):

"Aber niemals wird eine sogenannte Menschheit gemeinsam, wie es heißt, Maßnahmen gegen den Klimawandel oder sonstwas ergreifen, wahrscheinlich würde sie das nicht einmal gegen aggressive Außeridische hinbekommen. Jedes Land wird vielmehr auf sich selber schauen und sehen, wie es am besten und mit den geringsten Einbußen durchkommt – außer den verrückten Deutschen natürlich, die werden sturheil vorangehen, das OKW (Oberkommando Weltmoral) arbeitet schon an den Marschbefehlen, die Anderen werden applaudieren und Bravo! rufen, und danach ihr eigenes Ding machen."

Klonovsky's fatalistisches Desinteresse an Klimaforschung halte ich allerdings für vorgetäuscht. Rationalität und gesellschaftliche Ursachenanalyse der menschheitlichen Ohnmacht führen nämlich (wie oben genannt) sehr schnell zu Karl Marx — und dem würde Klonovsky nur ungern Recht geben.

 6.   "Jeder weiß, was eigentlich zu tun ist. Die Welt muß jetzt handeln."

Falsch. Niemand will wissen, was zu tun wäre. Weil jeder weiß, was er nicht tun kann:
'Ab sofort Flugverkehr nur für Notfälle erlauben, Kreuzfahrtschiffe verbieten, Containerschiffe nur für Lebensnotwendiges etc.'.

(Nachtag: Kaum habe ich diesen Satz geschrieben, ist das Unmögliche eingetreten ›› [9]  Dennoch bleibe ich dabei: )
Ohne höheren Zwang wird kein Staat so handeln können, objektiv nicht (und schon gar nicht im Alleingang).
Kein Staat, keine Gesellschaft kann vermitteln, den eigenen Status aufzugeben, ihr Nationaleinkommen, ihre Sozialpläne, ihr internationales Gewicht...

Die Amerikaner sprechen gern von 'decision making': alles ist eine Frage von richtigen Entscheidungen und problemlösender Technologie.
— Aber diese amerikanische Technologiegläubigkeit folgt einer Schimäre. Genau solche "Entscheidungen" kann Demokratie, kann der freie Wettbewerb von Kräften, eben nicht leisten. Diese "Entscheidung", die da zu treffen wäre, gibt es nicht. Wer sollte die denn wo treffen? Soll das Weiße Haus sagen "Das U.S.-Militär ist der größte Umweltverschmutzer der Welt – wir schaffen es ab"?

 7.   "Der Mensch kann und muß jetzt vernünftig handeln."

Falsch. Vernunft spielt (in der Menschheitsgeschichte als Ganzes) keine Rolle – eine soziologische Binsenweisheit.
Der Prozess der Weltgeschichte und erst recht der Prozess des Untergangs des Ökosystems Erde ist nicht steuerbar durch Vernunft (solange die Weltgeschichte auf Wettbewerb beruht).
Im Detail fließt Vernunft ein, einzelne Ziele können vernünftig sein, aber die Ergebnisse dieser Prozesse sind ausschließlich dem Zwang des Faktischen geschuldet.
Das bedeutet nicht einmal, daß der Mensch 'in der Not klug wird', sondern daß ihm keine Wahl bleibt, als der Not zu gehorchen.
Der Mensch stirb, wenn ihm die Möglichkeit zu leben genommen ist.

 8.   "Lange wissenschaftliche Messungen haben gezeigt, an welchem Belastungspunkt die Umwelt irreversibel kippen wird."

Es braucht keine höhere Wissenschaft! Der Bestand an Wirbeltieren auf der Erde ist seit 1970 um 60 Prozent zurückgegangen. Das ist ›› tausendmal schneller als das Aussterben der Dinosaurier.
10 Milliarden Menschen produzieren so viel Giftstoffe, daß es keine Wissenschaft braucht, das Ende kommen zu sehen. Und es braucht auch keine Wissenschaft, um zu sehen, daß 10 Milliarden Menschen nicht zu einer ›› 99%-Kreislaufwirtschaft zu bringen sind.

Jeder Organismus, der z.B. Harnstoff produziert, geht daran zugrunde, wenn er den Stoff nicht ausscheiden kann. Das Ökosystem Erde kann überhaupt nicht ausscheiden. – Das 'Prinzip Wachstum' führt also unvermeidlich (und ziemlich schnell) zum Ende.
Die Abfallstoffe aus einem Wachstum aber (wie z.B. Harnstoff) werden erst dann ernst genommen, wenn sie einen umbringen. Auch dazu braucht es keine wissenschaftlichen Erhebungen, nur die Erfahrung des Todes.
Allerdings, Diagramme der Forschung buchstabieren es in der Tat genauer:  T – O – D.

Die Entwicklung des CO2-Gehalts in der Erdatmosphäre über die letzten 10.000 Jahre
Bild: Scripps Institution of Oceanography

 9.   "There is no Planet B."

Richtig – zumindest keiner für die Menschheit. – Aber die Feinde der Menschheit spekulieren auf den Planet B[4]
Diese Feinde nennen sich 'die Elite', 'die Auserwählten', 'die Transhumanen'. Sie verfolgen (neben anderen, siehe [6] und [7] ) das folgende Ziel:
alle verbliebenen Ressourcen der sterbenden Menschheit darauf zu lenken, die Gene der Auserwählten in Richtung ›› Exoplaneten abzufeuern – zusammen mit dem gesamten technologischen und kulturellen Wissen der Menschheit. [5]

Es gibt bereits in heutiger Zeit genug Transhumanisten (man sollte besser sagen: Psychopathen), die diesen Raub herbeisehnen. Sie posten auf Twitter ihr Lebensgefühl wie folgt: "Born too late to explore Earth. Born too early to explore space".

Natürlich wird es ›› im menschlichen Sinne keine bemannte interstellare Raumfahrt geben. Aber die Textpassage 'born too early' kann ich nachvollziehen. Ich wäre gern in 200 Jahren (wenn nur noch ein paar hunderttausend Erdbewohner übrig sind) dabei, im Endzeit-Guerilla-Kampf das eigene Leben zu geben, um diese "Elite" zu töten...
Die manipulierte, sterbende Menschheit wird den Raub allen Lebens und den Sieg der Perversion (das größte Verbrechen, das überhaupt vorstellbar ist) als "Rettung" ›› bejubeln und als "Triumph der Evolution" (Ulrich Walter).
Aber für die wenigen Sehenden wäre es Gerechtigkeit, jene, die das Ende der Menschheit und der Erde planen, mit ihrem Verbrechen (und mit ihren Genen ) nicht davon kommen zu lassen – in Richtung Exoplaneten der Milchstraße.

 10.   "Profite machen ohne die kommenden Generationen mit einzukalkulieren – das geht heute nicht mehr."

Falsch. – Und ob das geht.
Einen "Generationenvertrag" im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit hat es nie gegeben und wird es im Kapitalismus nie geben. Oder glauben die jungen Freitagsdemonstranten, das Freikaufen der Atomindustrie (2016) aus ihren Folgekosten (Endlagerung) geschah aus Ahnungslosigkeit was die Zukunft betrifft?
Im Gegenteil. Politik und Wirtschaft wissen genau, daß ein wirklicher Bilanzausgleich mit der Zukunft tödlich wäre für den Kapitalismus. Bei den Folgekosten (nicht nur in der Atomindustrie) geht es über Jahrtausende um ..zigfache Billionenbeträge, die niemand anderes bezahlen soll als künftige Generationen (vorausgesetzt, es gäbe diese noch) – und zwar in kalkulierter Absicht. [*]

Genauso ist das sog. Kohleausstiegsgesetz (2020-06) das Gegenteil dessen, als was es im Bundestag gefeiert wird:

[*]  Zwei Jahre nach diesem Artikel wird mein Argument sogar vom polit. System wiederholt, als Farce.

 11.   "Activism works. So act!"

Act! – Dem stimme ich zu. Aber es funktioniert leider nicht.
(Wenn ich die meisten Thesen von #FridaysForFuture 'falsch' nenne, heißt das nicht, daß es falsch wäre, diese dennoch und öffentlich zu propagieren und weiter Forderungen zu stellen.)

 12.   "It’s late, but there’s still time. Anything is possible."

Das ist zwar gelogen, aber es ist o.k.
Wer mobilisieren will (zu welchem Zweck auch immer), muss Erfolg vermitteln. Allerdings wird das nicht lange gutgehen. In ein paar Jahren werden die meistgeschauten Live-stream-Videos von den Cams an den Grönland-Abflüssen kommen, wo Milliarden Tonnen des größten Schatzes der Menschheit (reinstes Trinkwasser) Tag und Nacht in die saure, tote Brühe des Ozeans stürzen.

[1]  Die dunkle Ankündigung in der Überschrift (ein Zitieren des letzten Satzes aus Mein Kampf) wird Realität (inzwischen unvermeidliche Realität). Die wissenschaftliche Frage ist, wann.
Es ist unüblich, die Quelle Mein Kampf zu zitieren. Ich tue es trotzdem, da es in meinem Artikel letztlich und ausschließlich um Totalitarismus, Rasse, Töten und Tod geht.

[2]  Hätte mein Blog nicht einen Wirkradius von nullkommanull, würde meine obige Feststellung wohl als 'verfassungsfeindlich' belangt werden. – Wahr ist sie trotzdem.
Meine Systemkritik hat übrigens wenig mit "Kapitalismus/ Sozialismus" zu tun. Ende der 1960er Jahre hatte ich in einem Schulaufsatz behauptet, die Insel Hiddensee (im Osten damals der Inbegriff für ein unversehrtes Ökosystem) würde sich, gäbe es dort Erdöl, binnen Kurzem in eine stinkende Kloake zum Wohle der DDR verwandeln. Die Aufsatzleistung war für ungenügend befunden worden.

[3]  Susan Bonath schreibt dazu in einem offenen Brief an Rezo:
"...noch ein Wort zur Linkspartei und zu den Grünen:  Ja, auch sie haben sich mit der kapitalistischen Idiotie abgefunden. Ja, auch sie verkörpern als Mitverwalter des Systems die geballte Inkompetenz. Ja, das Märchen vom grünen Kapitalismus ist Schwachsinn."

[4]  2014 hatte ich (damals bereits seit Jahren resigniert) zum Thema 'Planet B' einen (engl.) ›› Abgesang auf die Menschheit verfasst. – Der heutige Artikel ist (aus spätem Anlass) eine deutschsprachige Kurzfassung des damaligen (auf den ich oben mehrfach verlinke).

[5]  Stephen Hawking sagte 2001 in einem FOCUS-Interview (Heft 36, Michael Odenwald):
"Die menschliche Rasse wird erst in Sicherheit sein, wenn sie [...] im interstellaren Raum besiedelbare Welten findet.[*] [...] Die darwinistische Auslese [beim Menschen] arbeitet viel zu langsam [...] Die einzige diesbezügliche Hoffnung sehe ich in der Gentechnik. [...] Es wird zwar ein langsamer Prozess sein, weil man pro Generation rund 18 Jahre warten muss, um Effekte der Genveränderung festzustellen. Dennoch sollten wir diesen Weg einschlagen, wenn wir [...] überlegen bleiben wollen."

Ich hatte damals gegen den Scharlatan Hawking, gegen seine Theorien zur Menschenzucht und später gegen Hawking's kleine, transhumane Verehrer polemisiert:

[*] SpaceX
Der populärste Verfechter der These 'Überleben durch Planetenbesiedlung' ist sicherlich Elon Musk, Gründer des Unternehmens SpaceX.

Dabei unterlaufen Musk (mindestens) drei fundamentale Fehleinschätzungen:

  1. Ein wesentliches Charakteristikum des menschlichen Lebens ist, daß es einer politischen Herrschaft unterliegt. Kolonien auf anderen Planeten, die nicht einer übergeordneten Herrschaft hörig sind, wird es niemals geben. (Musk mag sich noch frei von Herrschaft fühlen, aber er ist es nicht und er sieht die Gefahr. Falls er die geplante, KI-gesteuerte Weltherrschaft antastet, wird er zu spüren bekommen, daß es keine Freizonen gibt.) Ein kommender Weltkrieg wäre für eine Kolonie jedenfalls auch ein Marskrieg (oder ein Alpha-Centauri-Krieg, was auch immer).
    Musk weiss das und stemmt sich dennoch dagegen.
  2. Eine Zivilisation kann sich nur entwickeln, wenn die Umweltbedingungen ihr förderlich sind. Wenn im anderen Fall die begünstigenden Faktoren ausbleiben (Khmer-Reich, Inka usw.), gehen die Kulturen unter.
    Selbst wenn auf dem Mars ausreiched Wasser gefunden wird und Siedlungskuppeln ausreichend mit dort freigesetztem Sauerstoff versorgt werden können, selbst wenn mit einem riesigen Raketenterminal auf dem Erdmond jedes Zeitfenster mit dutzenden Transporterflügen genutzt wird – eine autarke Industrie auf dem Mars, die zu einer selbstlaufenden Evolution wird, lässt sich auch in tausend Jahren nicht aufbauen. Jede mathematische Simulation zeigt bei Ausbleiben von Versorgung nach unten, Richtung Aussterben.
  3. Ohne in den Sonnenuntergang reiten zu können oder (wenn man die Schnauze voll hat) mal für ein Jahr im Ausland unterzutauchen, ohne im Meer baden zu können ... die Menschen würden sich wie die Lemminge von der nächstgelegenen Mars-Klippe stürtzen.

Nachtrag: Die verrostete Marsoberfläche. Perseverance rover, 2021-03-02. Quelle: NASA

Der einzig vernünftige Grund, auf dem Mars zu sein, ist es, zu erkunden, ob es dort Leben gab vor Milliarden Jahren. (Eine Besiedlung ist nicht vernünftig.)
Das positive Denken des Elon Musk (das alle widrigen Aspekte ausblendet) ist bewundernswert, wenn es auf Erreichbares zielt. Wenn es aber menschliche Möglichkeiten bis an die Grenze für seine Illusionen beansprucht, gefährdet es Menschenleben (und die Raumfahrt).
Musk sollte besser einmal über Totalitarismus nachdenken (welcher die erste Voraussetzung ist für Planetenkolonisation – Begründung ›› hier). Und er sollte besser darüber nachdenken, wie die USA daran gehindert werden können, Kriege zu führen (statt diesen in Richtung Planeten entfliehen zu wollen).

[6]  "Ewiges Leben" — Beam me up, Scotty.
Der Transhumanismus träumt nicht nur von der Chance auf Lebensverlängerung mittels Exoplaneten, sondern auch mittels genetischer Optimierung, technischem Organersatz und gar mittels Upload der Seele in eine IT-Nachbildung des Gehirns.

Als Kommentar zu Letzterem hatte ich 2015 in einem Artikel einen Vergleich von Upload und Beamen angestellt. Hier die deutsche Übersetztung:

William Shatner als Capt. James T. Kirk
auf der Transporter Rampe (Bild: Star Trek)

Jedes mal wenn Capt. Kirk hochgebeamt wird, stirbt seine Seele, es stirbt das Bewusstsein seiner selbst (und zwar ohne Wiedergeburt).
Den auf der Transporter-Rampe ankommenden neuen Kirk kümmert das nicht. Schließlich ist er, der neue Kirk, froh, jetzt am Leben zu sein. Der alte Kirk hätte dem neuen ein Testament hinterlassen können:
'Du glaubst, du bist ich. Aber das stimmt nicht. Kirk ist tot. Du hast meine Erinnerungen und meine Eigenschaften. Du hast ein Bewusstsein deiner selbst, wie ich es hatte. Aber Kirk ist tot. Du bist ein anderer.'
— Und der neue Kirk hat keine Chance, das zu prüfen oder gar zu fühlen.

Genau die selbe, enttäuschende Situation hat man beim (hypothetischen) Upload der Seele in eine technische Struktur. Auch das perfekte 1:1-Duplikat ist jemand anderes. (Man frage einfach mal reale identische Zwillinge.)

Die viel tiefer gehende Fragestellung ist, ob nicht das menschliche Bewusstsein generell eine Abfolge solcher seelischer Tode ist. Sagen wir mal: alle zwei Sekunden. Der physische Tod wäre dann nicht der seelische Tod (der passiert sowieso alle zwei Sekunden), sondern das Ereignis, keinen seelischen Nachfolger zu haben.

[7]  Nachtrag 2019-09:
"Naturgesetzlichkeit" des Öko-Kollaps'.
Ob sich David Grinspoon (Planetary Science Institute) selbst als Transhumanist bezeichnet, ist mir nicht bekannt. Aber seine Spekulationen zur Entwicklung von Lebensformen auf Planeten können als stellvertretend angesehen werden.

Auf der diesjährigen Konferenz zur Planetenforschung in Genf (EPSC-DPS 2019) leugnet/ verschleiert Grinspoon, daß die heutige Dominanz des menschlichen Faktors in der Entwicklung des Planeten Erde ('Anthropozän') ein sozialökonomischer und soziologischer Prozess ist. (Paul Crutzen nennt das Jahr 1945 als Beginn der neuen geologischen Erdepoche.)
Statt dessen betrachtet Grinspoon die Erde als Ganzes als ein lebendes Objekt und unterstellt eine "Naturgesetzlichkeit" des Kollapses der meisten Planeten, die eine Zivilisation hervorbringen.

Diese Argumentation ist nun nicht etwa eine Verirrung der "Einzelperson Grinspoon"... Generell wird seit Jahrzehnten in der westlichen Welt systematisch und strategisch das analytische Denken (wie es Karl Marx so beispielhaft angewendet hatte) vernebelt und zu Esoterik verdünnt.

Gleichwohl ist die Existenz von Schuldigen und von politischen Strategien, die den ökologischen Kollaps der Erde herbeiführen, eine Tatsache. – Der Kollaps lässt sich im Kapitalismus nicht verhindern, er ist aber deshalb noch lange kein 'Naturgesetz'. [11]

Nachtrag: Drei Wochen nach meiner Kritik an Grinspoon bekräftigt diesen Gedanken Rainer Mausfeld:

Dies zeigt noch einmal, dass wir das Klimaproblem dringend aus einer Verengung auf geophysikalische Aspekte befreien müssen und in den Kontext derjenigen politischen Faktoren stellen müssen, die es hervorgebracht haben.

Genau an diesem Punkt, bei den politisch Schuldigen und den Nutznießern an der Wall Street, ist Grinspoon ein Meister demagogischer Verdummung seiner Jünger.

Im Weiteren allerdings stimmt Grinspoon's Position mit der meinen überein:  Wenn man einen großen Teil des Kohlenstoffs, der über Hunderte Millionen Jahre von Pflanzen in Erdschichten eingelagert worden war, innerhalb weniger Jahrzehnte verbrennt, ist die Folge nicht ein 'Anthropozän' (Geowissenschaftler wollen mit dem Begriff die Gesellschaft wachrütteln, aber letztlich ist er eine Verharmlosung), sondern ein neues Erdzeitalter (Äon). Dieses wird korrespondierenderweise wiederum Hunderte Millionen Jahre währen (und wahrscheinlich vollkommen lebensfeindlich sein).

David Grinspoon (stehend). Bild: @eleniravanis via Twitter

[8]  Nachtrag 2019-09:

"You have stolen my dreams and my childhood with your empty words", climate activist Greta Thunberg tells the UN. "We are in the beginning of a mass extinction and all you can talk about is money and fairy tales of eternal economic growth. How dare you."
youtube.com/watch?v=QJo9uXn2QxU

how dare you

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Greta Thunberg in ihrer emotionalen Wutrede auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen:
"Wie könnt Ihr es wagen zu glauben, dass man das lösen könne, indem man so weiter macht wie bisher – mit nur ein paar technischen Behelfsmaßnahmen?
Wir stehen am Anfang eines Massenaussterbens, und alles, worüber Ihr reden könnt, ist Geld und das Märchen von einem für immer anhaltenden wirtschaftlichen Wachstum. Wie könnt Ihr es wagen."

[9]  Nachtrag 2020-06:
Es ist surreal, daß nur 12 Monate nach meiner Unmöglichkeitsbehauptung das Unmögliche eingetreten ist:  Sämtliche große Kreuzfahrtschiffe (ca. 400) haben den Betrieb eingestellt (für mind. 9 Monate) und liegen verlassen weltweit vor den Häfen vor Anker.
Auch die Fluggesellschaften müssen weltweit tausende Linienmaschinen am Boden 'einmotten'.
– Aber natürlich ist das keine freie Entscheidung der Wirtschaft oder der Politik, erst recht keine Entscheidung aus Verantwortungsbewusstsein, schon gar nicht aus Verantwortung für das Ökosystem Erde. Im Gegenteil. Die Betreiber hoffen, nach der Covid-19-Pandemie weitermachen zu können wie zuvor.

Das nächste Massensterben, das dem Irrsinn endgültig ein Ende machen wird, kommt mit unausweichlicher Sicherheit (ob bedingt durch den Biosphärenkollaps oder durch ein Virus, ist letztlich das selbe. In einer vergifteten, genetisch verarmten Umwelt schwindet jede Immunreaktion und jedes Virus wird zur Pandemie). Aber, wie oben gesagt, auch das wird nichts mit Einsicht oder Vernunft zu tun haben, sondern einfach mit der Unausweichlichkeit des Faktischen.

Bild: Screenshot von 2020-06-11, ARD Panor ama

Bild: daylym ail.co.uk

Massengräber in Brasilien (Covid-19)
Bild: www.thes un.ie

[10]  Nachtrag 2020-06:
Der Gesetzesbeschluss zur Besteuerung von SUV (bisher 15 Jahre lang politisch verhindert), ist reine Symbolpolitik. Die Staffelung der Steuerhöhe tut den Herstellern nicht weh und nicht den Käufern dieser "Panzer zur Demonstration des eigenen Sozialprestiges". Die Steuer ist ökologisch effekt- und verantwortungslos.

[11]  Nachtrag 2020-10:

Peter Strasser, Des Teufels Party

Meine Buchkritik:  So, wie David Grinspoon [7] absichtsvolle Verdummung betreibt mit seiner Ideologie (als Planetenforscher), der tödliche Kollaps der Menschheit sei ein "Naturgesetz", so hängt Peter Strasser seiner apologetischen Ideologie als Geisteswissenschaftler nach, es seien liberale Demokratie und Humanismus, die den Kollaps verhindern könnten.

Politisch gewollte Verdummung ist es bei Strasser natürlich dito. Um Strasser zu korrigieren: der Teufel – das ist nicht 'der Mensch'. Und dessen Vergnügungsmeile ist nicht 'die Welt'.
Vielmehr ist es die ›› Scheinwelt der liberalen Demokratie, die mit immer neuen Beschwörungen (philosophischen Beschwörungen à la Strasser und polizeilichen à la G20-Gipfel) die Vergnügungsmeile (genannt Kapitalismus) so lange am Laufen hält, wie es eben geht.

Peter Strasser sieht es als die alles-rettende zivilisatorische Vernunft an, wenn Reiche den Armen mit Wohtätigkeit begegnen. Und sollte die Welt untergehen, so nur dadurch, daß die Wohltätigkeit der Reichen nicht wohltätig genug war (und dadurch, daß der "Populismus im Internet" der wirklichen Wahrheit keinen Glauben mehr schenkt, der Wahrheit der Systemmedien und des Peter Strasser).

An diesem Punkt kann man sich fragen, ob Strasser noch alle Latten am Zaun hat. Ihm fehlen anscheinend einige Grundlagen sozio-politischer Bildung. Zum Beispiel, daß Reichtum auf dem Ergebnis von Arbeit beruht und daß Reichtum, den ein Einzelner gar nicht erarbeiten kann, daher rührt, daß das Ergebnis von Arbeit denen vorenthalten wird, die ihn erzeugt haben.

Auf die Idee, (an Stelle von Wohltätigkeit) die Regeln zu ändern, nach denen sich der eine das Arbeitsergebnis des anderen einverleiben darf, kommt Strasser nicht. – Genauer gesagt, auf diese Idee darf er vor allem seine Leser nicht bringen. Dann wäre nämlich Schluss mit Wohltätigkeit, dann herrschten Vernunft und Rechtsanspruch. Dann wäre Schluss mit 'des Teufels Party'.

[12] :

Bild: Screenshot von 2019-03, Daten: United Nations, grafische Aufbereitung: teleg raph.co.uk
Die Karte zeigt auf einen Blick, welcher Bevölkerungsteil der Welt die Erhaltung seiner Ethnie (Identität) aufgegeben hat. Und die Karte zeigt, woher der Strom von Milliarden Menschen kommen wird, der in ca. 60 Jahren die freiwerdenden (zudem klimatisch noch bewohnbaren) Räume im Norden besetzen wird.  –  Es ist ein Krieg, aber wer diesen Krieg gegen die Europäer will und die Verdrängung aus dem Lebensraum plant, ist nicht etwa Afrika, wie ich an anderer Stelle erörtert habe.
Ein Name für die Ethnie, die den Lebensraum besiedeln soll, ein Name, der Legitimität der Besiedlung suggeriert, ist von den Demographie-Kriegern schon gefunden: Afropäer.

Von "Rettung" und von "Fischerboot" (siehe Tweet) würde man sprechen, wenn tatsächlich Fischer in Seenot geraten wären. Aber sieht so etwa ein Fischerboot aus? – Vielmehr richtig ist hier:  nicht Rettung, sondern Abholung aus einem Shuttle-Boot.
...wobei es Bedingungen gibt bei der Bestellung der 'Zu-Rettenden' durch die EU: "Bitte nur jugendlich und nur männlich" – zwar schwer zu vereinbaren mit dem Etikett des zufällig gestrandeten "Flüchtlings", aber scheißegal, Hauptsache Maximierung des rassischen Effektes in Europa.
Rassisch?! Aha!! – Der brave Antifa-Aktivist in der EU fühlt sich bestätigt in seinem Zweifel an dieser Wahrheit. Nur leider begreift er nicht. Der Rassismus geht nicht von mir aus. Er begreift nicht, daß der Zweck und das Motiv des ›› Migrationspaktes selbst purer Rassismus ist. So menschenverachtend und bizarr dieses Affentheater auch sein mag, den ›› Planern der ethnischen Verdrängung ist jedes Mittel recht.

Eine persönliche Anmerkung zu meiner Position :  Ich beziehe durchaus nicht Stellung gegen die ethnische Verdrängung der Europäer. – Die ist ohnehin wegen des Kollapses der Ökosysteme unausweichlich. ( ›› Klonovsky klärt auf)
Ich habe nur etwas dagegen,

[13] : "Die junge Generation liefert die Welt ihrem Ende aus..."
Kann mein einleitender Satz irgendwie akzeptabel sein? Es weist der protestierenden jungen Generation die Verantwortung zu, statt den technischen Verursachern/ den politischen Verwaltern des Öko-Kollaps.
Genau das aber ist meine Überzeugung. Ich meine es so.

Mein Lieblingswort (nach sexistischen Maßstäben) ist dieses :  dämlich. ...zudem eines, von dem der Duden bald behaupten wird, es gäbe das Wort gar nicht.

Mit junger Generation meine ich nicht nur FridaysForFuture, ich meine die ganze junge, progressiv-linke Bewegungskultur, die Gender- und Postkolonialismus-Bewegung, LGBT-Regenbogen, Queer, BLM, Antifa, 'Wokeness' usw. ... all das, was man zusammenfassend als politische Unbildung bezeichnen kann.

Dem gesellschaftlichen Gegner, dem Neoliberalismus, kann man dagegen in Sachen Bildung keine Versäumnisse nachsagen. Er handelt politisch professionell und strikt im eigenen Interesse (was legitim ist) – und zwar mit allen Tricks der Sozialpsychologie und der Sprachmanipulation. ( ›› Semantik und Kognition[**]
Er ersetzt den Kampf gegen Ausbeutung und Herrschaft durch "Kampf um Diskurs", er ersetzt die Wahrnehmung von Herrschaftsstrukturen durch Scheinkriterien ("alte weiße Männer").

Der Neoliberalismus entwirft die geniale Taktik, seine Interessen nicht mehr (wie traditionell erwartet) bei sozialismus-feindlichen ("rechts-konservativen") Kräften unterzubringen, sondern im Gegenteil, diese von der Linken verfechten zu lassen.
Auf diese Weise gibt es praktisch überhaupt keine Opposition mehr gegen den Neoliberalismus.
Vom Verlust der Freiheit

Der Antifa werden die Zersetzungspläne wie "plurale Gesellschaft" und "Kein Mensch ist illegal" als progressiv eingeimpft. In ihrem Wahn, die Guten zu sein, merkt die Antifa nicht einmal, wie anti-sozial die Folgen des Globalismus sind.

Die Jungen fühlen sich dabei als befreiende Bewegung und sind doch nur fünfte Kolonne bei der planvollen ›› Zersplitterung der Gesellschaft.
Sie sind die ›› manipulierten Vollstrecker des neoliberalen Ideals: ›› divers, heterogen, plural, ›› heimatlos, unsolidarisch ... Attribute die nur einen Zweck haben: die banale wie brutale Wirklichkeit der Herrschaft jener kleinen Minderheit über die Mehrheit unkenntlich und unangreifbar zu machen.

Weißer als die Oscars ist nur noch ein Bundeskongress der Grünen Jugend.

Meine Klarstellung zum Tweet: 'Weiß' ist bei der Grünen Jugend natürlich nur die billige Tour, sich als 'die Guten' zu fühlen (auf Kosten Deutschlands [*] ).
Die politische Aktivität dagegen ist so anti-weiß und selbstverleugnend (krank), wie sie nur irgend sein kann: "Weg mit der weißen Vorherrschaft!"
(Welcher Farbiger würde in Nigeria rufen: Weg mit der schwarzen Vorherrschaft! ? — krank)

[*] zum Schaden Deutschlands - Klonovsky schreibt dazu: Wenn die Russen Deutschland übelwollten, wie es uns die Transatlantiker mit Inbrunst versichern, dann müssten sie die Grünen unterstützen. Schließlich gibt es keine andere Kraft, die so systematisch seit Jahrzehnten alles zu zerstören versucht, worauf Deutschlands wirtschaftliche Stärke und wissenschaftlich-kulturelle Bedeutung gründete.
Das tun die Russen aber nicht. – Vielleicht sollte man stattdessen einmal die Verbindungen der grünen Führungsfiguren in die USA studieren.

[**]  Wirklichkeitsverkehrung durch Wahrnehmungsmanipulation
Zum Thema hat Klonovsky eine wunderbare Persiflage geschrieben:
... im eigentlichen Sinne nicht ... Das passt. Sie [Merkel] ist ja auch deutsche Kanzlerin, obwohl sie mit dem Souverän des Grundgesetzes im eigentlichen Sinne nichts anfangen kann. H. Maas ist Außenminister, obwohl er keine Ahnung von Politik im eigentlichen Sinne hat... [weiter hier]

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