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Semesterprojekte

Themenarchiv der Projekt- und Diplomarbeiten

Semester:
Sommersemester

Student:
von Stuckrad, Götz

Studienphase:
Diplomarbeit

Professor / Lehrbeauftr.:
Prof. Alfred Grazioli

Assistent / Wissensch. Mitarb.:
Florian Zierer

Themengebiet:
Städtebau

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  • 2003. Student: von Stuckrad, Götz
  • Diplomarbeit
  • Prof. Alfred Grazioli
  • Städtebau
Semesterprojekt Architektur
Semesterprojekt Architektur 2b

Semesterprojekt Architektur 3b

Semesterprojekt Architektur 4b

Stadtrandbebauung

Am Beispiel eines Geländes in Berlin-Lichterfelde Süd

Bei dieser Arbeit geht es um die Wahrnehmung von Stadt aus der Perspektive seiner Ränder und einer Auseinandersetzung mit der Identität von Orten in einer sich im Umland auflösenden Stadt.
Beispielhaft steht hier ein Gelände in Berlin-Lichterfelde Süd, bei dem die Entwurfsparameter durch Spannungsfelder der Verhältnisse von 'Stadt' zur Peripherie; von Stadt zum Umland; vom Stadtraum zum Landschaftsraum und vom Verhältnis des Artifiziellen zum 'Natürlichen' bestimmt werden sollen.
Das Gelände stellt sich heute dar als ein verwildertes und von Spuren der Geschichte (Agrarland, Rangierbahnhof, Kriegsgefangenenlager, Truppenübungsplatz, 'Eiserner Vorhang') überlagertes Territorium.
Drei Baufelder orientieren sich parallel an den relevanten Grundstücksgrenzen und werden über eine Ringstrasse und mehrere Verkehrsknoten erschlossen.
Wesentliches Element sind die Zwischenräume, die der Vegetation Platz einräumt und das Gebiet für eine räumliche Verflechtung mit der Umgebung öffnet.
Die Behandlung der Zwischenräume und die Struktur der einzelnen Felder wird unterschiedlich entwickelt und führt zur Entstehung exemplarischer Typen oder Gebäudecharaktere: dem Gartenhofhaus, frei gruppierten Ein- und Mehrfamilienhäusern in einem fliessendem Grünraum und zu Höfen gruppierten Geschosswohnungsbauten, welche auf die Offenheit ihres landschaflichen Kontextes reagieren.

This project is about the perception of the city from the perspective of its borders and the analysis of the identity of loci in a city that is dissolving into its suburban areas.
Representative of this trend is a terrain in Berlin-Lichterfelde Süd, in which the parameter of the draft is determined through the area of conflicts in terms of its relationship between the town and its periphery, the city and its outskirts, cityscape and landscape and the relationship between superficiality and naturalness.
This terrain today is seen as a wild territory – many traces have been left by history (former agricultural land, railway station, prison for war convicts, drill ground, the 'iron wall').
Three building areas/fields orientate themselves parallel to the borders of the site and have been made accessible by a circular road and several junctions.
An essential element is the spaces in-between which make room for vegetation and which make it possible for the area to be open for spatial interlacing with the surroundings.
The handling of these interspaces and the structures of the individual areas has been developed in different ways and so leads to different emergences of exemplary types or characteristics of buildings: house with garden in court, freely arranged single- or multi-family houses in flowing green spaces and high storied apartment buildings formed into groups, which react to the openness of their topographic context.


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